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Ereigniskritik: Zu Einer Grundfigur Der Moderne Bei Kant (Deutsche Zeitschrift Für Philosophie / Sonderbände) (German Edition) (Deutsche Zeitschrift Für Philosophie / Sonderbände)

معرفی کتاب «Ereigniskritik: Zu Einer Grundfigur Der Moderne Bei Kant (Deutsche Zeitschrift Für Philosophie / Sonderbände) (German Edition) (Deutsche Zeitschrift Für Philosophie / Sonderbände)» نوشتهٔ Espinet, David، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co KG در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Begriff des Ereignisses wird in der philosophischen Moderne so zentral wie konträr entwickelt. Naturalistische und antinaturalistische Auffassungen des Ereignisses stehen sich, meist entlang des „continental divide“, bis heute antinomisch gegenüber. Während auf Seiten der analytischen Philosophie ein Ereigniskonzept kausal volldeterminierter Geschehnisse vorherrschend ist, zielt die (post)phänomenologische Kontinentalphilosophie auf ein tendenziell antinaturalistisches Ereigniskonzept der radikalen Indetermination und Diskontinuität bzw. Alterität. Mit einer an Kant (und dessen für die Moderne gültige Diagnose einer fundamentalen Ereignisantinomie) gewonnen Ereigniskritik argumentiert vorliegende Studie sowohl gegen die naturalistische Trivialisierung des Ereignisses als auch gegen dessen antinaturalistische, letztlich idealistische Hyperbolisierung. Stattdessen wird für einen kritischen Realismus des Ereignisses argumentiert, welcher die Verträglichkeit von Indetermination und Determination konsistent konzeptualisiert. Gezeigt wird, dass Normativität auf epistemischer, ethischer und ästhetischer Ebene kontingenzsensibel gedacht werden kann, ohne dass deshalb doch der Anspruch auf objektive Verbindlichkeit aufzugeben ist. Der Begriff des Ereignisses wird in der philosophischen Moderne so zentral wie kontrar entwickelt. Naturalistische und antinaturalistische Auffassungen des Ereignisses stehen sich, meist entlang des "continental divide," bis heute antinomisch gegenuber. Wahrend auf Seiten der analytischen Philosophie ein Ereigniskonzept kausal volldeterminierter Geschehnisse vorherrschend ist, zielt die (post)phanomenologische Kontinentalphilosophie auf ein tendenziell antinaturalistisches Ereigniskonzept der radikalen Indetermination und Diskontinuitat bzw. Alteritat. Mit einer an Kant (und dessen fur die Moderne gultige Diagnose einer fundamentalen Ereignisantinomie) gewonnen Ereigniskritik argumentiert vorliegende Studie sowohl gegen die naturalistische Trivialisierung des Ereignisses als auch gegen dessen antinaturalistische, letztlich idealistische Hyperbolisierung. Stattdessen wird fur einen kritischen Realismus des Ereignisses argumentiert, welcher die Vertraglichkeit von Indetermination und Determination konsistent konzeptualisiert. Gezeigt wird, dass Normativitat auf epistemischer, ethischer und asthetischer Ebene kontingenzsensibel gedacht werden kann, ohne dass deshalb doch der Anspruch auf objektive Verbindlichkeit aufzugeben ist. Inhaltsverzeichnis Vorwort § 1 Aufriss I Epistemische Ereignisse Einleitung § 2 Ereigniskritik und skeptische Krise § 3 Humes Kontingenzargument § 4 Das epistemische Ereignis im transzendentalen Netz § 5 Kants epistemisches Ereignisargument § 6 Apperzeption und Selbstaffektion II Ethische Ereignisse Einleitung § 7 Kants ethisches Ereignisargument § 8 Sind autonom gefasste Gedanken hyperbolische Ereignisse? § 9 Differenz ohne Widerspruch § 10 Glückliche Koinzidenz von Lust und Tugend III Ästhetische Ereignisse Einleitung § 11 Kants ästhetisches Ereignisargument § 12 Die schöne Differenz Bibliographie Abkürzungen und Zitierweise Literatur Personenregister Sachregister Modern philosophy has developed widely divergent understandings of "the event". Naturalistic and anti-naturalistic perspectives stand in opposition to one another, mostly along the analytic–continental divide. Harnessing a critique of the event that is founded in Kant, this study argues that there is compatibility between seemingly irreconcilable concepts, and proposes a realistic interpretation of epistemic, ethical, and aesthetic events. Was ein Ereignis ist, wird im Denken der Moderne so zentral wie konträr entwickelt. Naturalistische und antinaturalistische Auffassungen stehen sich, meist entlang des "continental divide", antinomisch gegenüber. Mit einer an Kant gewonnen Ereigniskritik argumentiert die Studie für die Kompatibilität der scheinbar unverträglichen Konzepte und schlägt eine realistische Deutung epistemischer, ethischer und ästhetischer Ereignisse vor
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