Episteme des ""Ur"" bei Ernst Jünger: Paläontologie und Vorgeschichte (Issn, 100) (German Edition)
معرفی کتاب «Episteme des ""Ur"" bei Ernst Jünger: Paläontologie und Vorgeschichte (Issn, 100) (German Edition)» نوشتهٔ Kasper, Norman، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Ernst Jünger's texts are permeated by a dense network of metaphors and concepts that he took from paleontology and research into prehistory. This study is the first to systematically reconstruct his adaptation of paleobiological, geological, and historiographical discourses in the chronological order of his works, thereby opening up new perspectives on Jünger’s mythologization of history, shaped by the history of knowledge and science. Dank Inhalt 1. Jüngers Ur zwischen Empirie und Idealismus 1.1 Werk- und ideengeschichtliche Volten des Ur. Eine Einführung vom „élan vital“ zur „neuen Theologie“ 1.2 Epistemische Dimensionen des Ur 1.3 Urwelt 1.4 Die lebensphilosophische und die morphologische Wende 1.5 ‚Belemnitenschlacht‘ mit Otto Klages. Jünger, der Sammler 1.6 „Uranfänge (sehr gut)“. Der Essay Steine – Jüngers Werk und Hölders Beitrag 1.7 Vorgeschichte – Urgeschichte. Von der primitivistischen zur existenzphilosophischen Imagination des Frühmenschen 2. Urgeschichte der Natur. Regressive Anthropogenese, primitivistischer Vitalismus und ethnografischer Bericht in den frühen Kriegsschriften (1922–1925 2.1 „Die Frau [...] ist [...] nie aus den Tropen herausgekommen.“ – Der Frontsoldat auch nicht. Der Kampf als inneres Erlebnis 2.2 In der Rolle des Ethnografen primitiver Kultur – Feuer und Blut 3. Tiefe Oberflächen. Vom orthogenetischen Vitalismus zur idealistischen Morphologie (1929–1932) 3.1 Entwicklungsgeschichte des Lebens im Gestaltwandel (Das abenteuerliche Herz I) 3.2 „Gestalt“ der Urzeit und der Zukunft. Der Arbeiter 4. Kultur- und naturgeschichtsphilosophische Fiktionen. Auf den Marmorklippen (1939) 4.1 Wissensordnungen in symbolischer Brechung. Ein Problemaufriss 4.2 Zugänge zu Marina, Campagna und Sumpf/Hochwald 4.3 Naturgeschichte und Gestaltordnung (Jünger und Edgar Dacqué) 5. „Theorie der Vorgeschichte“ – aber welche? – Heliopolis (1949) 5.1 Diskurswandel mit Seeigel 5.2 Dichterische Besichtigung der Kosmogonie. Mit dem Bergrat unterwegs 5.3 Gelenkte Kulturgeschichte. Das Modell „Lacertosa“ 5.4 Rassistische Ethnologie 6. Kern der Urgeschichte. Besuch auf Godenholm (1952) 6.1 Ur-, nicht Vorgeschichte: Heidnischer Sonnenkult und positives Wissen 6.2 Epistemologie des ‚Ur‘: Kern, nicht Spirale. Jüngers entgrenzte Universalgeschichte 6.3 Ausgemerzter Primitivismus oder: mehr elementar als primitiv 7. Im Zeichen des Antaios (1959–1971). Jünger im Gespräch mit der Erdgeschichte 7.1 Zeitordnungen in An der Zeitmauer (1959) 7.2 Literarische Strategien und autorschaftliche Rollen der erdgeschichtlichen Revolution und Gestalt-Schau 7.3 Ur zwischen disziplinärer Vorgeschichtsschreibung und entgrenzter Dichtung 7.4 Geborgte Maßstäbe. Zur Rolle der Phylogenese, Paläoanthropologie und Geologie 7.5 Mit Cuvier gegen Darwin 8. Kultur- und stammesgeschichtliche Verwerfungen im posthistoire: Eumeswil (1977) 8.1 „[F]ellachoide Versumpfung“ und Gestaltwandel der Erde 8.2 Dystopische Zoographie im Zeichen Conrad Gesners 9. Posthistoire postmodern, oder: Der letzte Gestaltwandel: Prognosen (1993) 10. Fazit. Zur Politik der Paläontologie und Vorgeschichte 10.1 Ur wie Ursprung. Randgänge der politischen Ideengeschichte 10.2 Naturgeschichte als ‚tiefergelegte‘ Gesellschaftsgeschichte, oder: wider die ontologische Kontingenz 11. Abbildungsnachweis 12. Quellen- und Literaturverzeichnis 13. Personenregister Die traditionsreiche Reihe QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR LITERATUR- UND KULTURGESCHICHTE, deren Ursprung auf das Jahr 1874 zurückgeht, gehört zum festen Bestand renommierter Publikationsforen der Deutschen Literaturwissenschaft. Von Mark-Georg Dehrmann und Christiane Witthöft herausgegeben, präsentieren die QUELLEN UND FORSCHUNGEN hochwertige wissenschaftliche Arbeiten, die literarische Texte im Zusammenhang mit kulturhistorischen Phänomenen, besonders auch mit den anderen Künsten, untersuchen. Philologische Studien mit transdisziplinärem Ansatz sind ausdrücklich erwünscht. Der Schwerpunkt der Serie liegt auf der deutschen Literatur vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Da die kulturgeschichtliche Ausrichtung der Reihe Aspekte interkultureller Erfahrung und nationaler Fremdwahrnehmung einbegreift, stehen die QUELLEN UND FORSCHUNGEN im Einzelfall aber auch komparatistischen Arbeiten offen. Veröffentlicht werden Monographien, Dissertationen und Habilitationsschriften. Die Maßstäbe für die Aufnahme in die Reihe bilden wissenschaftliche Relevanz und Exzellenz in Methode und Darstellung. Ernst Jüngers Texte durchzieht ein dichtes Netz von Metaphern und Begriffen, die der Paläontologie und Vorgeschichtsforschung entlehnt sind. Die vorliegende Studie rekonstruiert erstmals systematisch die Anverwandlung paläobiologischer, geologischer und historiographischer Diskurse in werkchronologischer Ordnung. Sie eröffnet dabei neue, wissens- und wissenschaftsgeschichtlich konturierte Perspektiven auf Jüngers Mythisierung von Geschichte. The series ""QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR LITERATUR- UND KULTURGESCHICHTE"" (Sources and Research in the History of Literature and Culture) is an established feature among the renowned publications for German Literary Studies. Edited by Mark-Georg Dehrmann and Christiane Witthöft, the series presents examples of high-quality scholarship examining literary texts in conjunction with historical cultural phenomena
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