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Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit: Orientierungshilfen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (German Edition)

معرفی کتاب «Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit: Orientierungshilfen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (German Edition)» نوشتهٔ Stefan Gerhardinger; Springer-Verlag GmbH، منتشرشده توسط نشر Springer Berlin Heidelberg;Springer در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit ist kein Vorgang, der mit einer klassischen Berufsausbildung, einer Qualifizierungsmaßnahme, Weiter- oder Fortbildung im herkömmlichen Sinne verglichen werden kann. Insbesondere diejenigen, die in ihrem Werdegang an der Überlegensschwelle stehen, in den Psychotherapieberuf zu gehen, ganz besonders aber die in der Ausbildung befindlichen Psychotherapeut\*innen und zeitlich folgend die frisch praktizierenden Psychotherapeut\*innen benötigen Orientierung, was der Therapieberuf ihnen neben aller Technik abverlangt, aber auch geben kann.Dieses erzählerische Lehrbuch ist ein immer wieder hilfreicher Leitfaden, um eine Passung zwischen therapeutischer Tätigkeit und privat-persönlichem Rollenverständnis zu begünstigen. Die Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit kann keinesfalls in einer stringenten Kaskade von abzuarbeitenden Schritten beschrieben werden, vielmehr verstehen sich die einzelnen Kapitel dieses Buches als Inspiration, Nudges, Guidelines, Einladungen zur Selbstreflexion und Selbsterfahrung. Selbstredend werden allgemeingültige Standards beschrieben, darüber hinaus aber wird eine anregende Vielfalt aufgespannt, die im Rahmen unabdingbar maßgeblicher technisch-struktureller Aspekte eine persönliche Zielfindung und bewusste Entwicklung zu einem guten Therapeuten bzw. einer guten Therapeutin begünstigt. Die Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit wird immer ein überaus individueller Ablauf bleiben, zu dem dieses Buch Struktur und Inspiration gibt. Vorwort 5 Ein ganz persönlicher Einstieg: Mein Weg in den Psychotherapieberuf 5 Danksagung 9 Einleitung 10 Inhaltsverzeichnis 14 I: Grundlagen und erste Ableitungen 20 1: Vom Ende her gedacht ... 21 2: Typisch Psychotherapeut – zur Aussagekraft von Klischees 23 2.1 Grundsätzliche Überlegungen 24 2.2 Begriffsklärung 24 2.3 Beispiele für Klischees 25 2.4 Kritische Würdigung 26 2.5 Fazit 26 Literatur 26 3: Normalität als Eingangskriterium 27 3.1 Grundsätzliche Überlegungen 28 3.2 Begriffsklärung 28 3.3 Kritische Würdigung 29 3.4 Fazit 31 Literatur 31 4: Das Wesen der Psychotherapie 32 4.1 Grundsätzliche Überlegungen 33 4.2 Begriffsklärung 36 4.3 Spezifika 38 4.4 Kritische Würdigung 40 4.5 Fazit 41 Literatur 42 5: Psychotherapierichtlinie und Musterberufsordnungen 43 5.1 Grundsätzliche Überlegungen 44 5.2 Begriffsklärung 44 5.3 Perspektiven 45 5.4 Fazit 45 Literatur 46 6: Persönliche Entwicklung im Psychotherapieberuf 47 6.1 Grundsätzliche Überlegungen 48 6.2 Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit als gesetzter Standard 50 6.3 Grundsätzliche Überlegungen 52 6.3.1 Begriffsklärung Entwicklung 52 6.3.2 Begriffsklärung Persönlichkeit 54 6.3.3 Begriffsklärung Identität 55 6.3.4 Entwicklungsverläufe 56 6.4 Modelle 60 6.5 Das Entwicklungspotential von Krisen 64 6.6 Kritische Würdigung 66 6.7 Fazit 66 Literatur 67 7: Eine theoretische Annäherung 69 7.1 Grundsätzliche Überlegungen 70 7.2 Begriffsklärung 70 7.3 Kritische Würdigung 71 7.4 Fazit 72 Literatur 72 II: Einflussgrößen in der Psychotherapie 73 8: Motive zur Wahl des Psychotherapeutenberufes 74 8.1 Grundsätzliche Überlegungen 75 8.2 Begriffsklärung 76 8.3 Motive für die Wahl des Psychotherapeutenberufes 77 8.4 Pro und Contra für die Wahl des Psychotherapieberufes 80 8.5 Fazit 81 Literatur 82 9: Inspiration durch Vorbilder 83 9.1 Grundsätzliche Überlegungen 84 9.2 Vorbilder 85 9.3 Kritische Würdigung 86 9.4 Fazit 86 Literatur 86 10: Konfrontation mit der Realität 87 10.1 Grundsätzliche Überlegungen 88 10.2 Das Problem mit der Realität anhand beispielhafter Einblicke 88 10.3 Kritische Würdigung 92 10.4 Fazit 92 Literatur 93 11: Rahmenbedingungen und Einflussgrößen 94 11.1 Grundsätzliche Überlegungen 95 11.2 Eine Auswahl von Rahmenbedingungen 95 11.3 Exkurs: Eine kleine Studie 96 11.4 Kritische Würdigung 98 11.5 Fazit 98 Literatur 98 12: Prinzipien therapeutischen Handelns 99 12.1 Grundsätzliche Überlegungen 100 12.2 Begriffsklärung 100 12.3 Prinzipien in der Psychotherapie 100 12.4 Kritische Würdigung 103 12.5 Fazit 104 Literatur 104 13: Die therapeutische Haltung: Eine Stilfrage? 106 13.1 Grundsätzliche Überlegungen 107 13.2 Haltungen in der Psychotherapie 107 13.3 Haltungs- und Stützhilfen 108 13.4 Haltungen in Abhängigkeit von der Therapierichtung 111 13.5 Manipulation in der Psychotherapie: Ein Tool, eine Haltung oder ein Kunstfehler? 112 13.6 Eine Stilfrage? 112 13.7 Kritische Würdigung 113 13.8 Fazit 114 Literatur 114 14: Merkmale des guten Therapeuten 116 14.1 Grundsätzliche Überlegungen 117 14.2 Kernkompetenzen von Psychotherapeuten 118 14.3 Kritische Würdigung 122 14.4 Fazit 123 Literatur 124 15: Eine Typologie: Vielfalt in der Psychotherapeutengilde 126 15.1 Begriffsklärung 127 15.2 Grundsätzliche Überlegungen 127 15.3 Typenkatalog 127 15.4 Kritische Würdigung 131 15.5 Fazit 131 Literatur 132 III: Komplikationen und Gefahren 133 16: Risiken und Nebenwirkungen 134 16.1 Grundsätzliche Überlegungen 135 16.2 Beispiele für Mögliche riskante Nebenwirkungen 137 16.3 Kritische Würdigung 139 16.4 Fazit 140 Literatur 140 17: Störungen der therapeutischen Interaktion 141 17.1 Begriffsklärung 142 17.2 Grundsätzliche Überlegungen 142 17.3 Eine Sammlung möglicher Interaktionsstörungen 143 17.4 Störungsprophylaxe und Interaktionsschutz 149 17.5 Kritische Würdigung 150 17.6 Fazit 151 Literatur 151 18: Lediglich ein Kunstfehler? 153 18.1 Grundsätzliche Überlegungen 154 18.2 Begriffsklärung 154 18.3 Behandlungsfehler 155 18.4 Missbrauch und Verletzung der sexuellen Abstinenz in Psychotherapie 158 18.5 Kritische Würdigung 161 18.6 Fazit 163 Literatur 163 19: Ethische Herausforderungen 164 19.1 Grundsätzliche Überlegungen 165 19.2 Begriffsklärung 165 19.3 Ethische Herausforderungen und Entwicklung 166 19.4 Beispiele für ethische Dilemmata 166 19.5 Kritische Würdigung 168 19.6 Fazit 168 Literatur 169 IV: Leitlinien, Hilfsmittel, Anregungen 170 20: Vision Therapeuten-TÜV 171 20.1 Grundsätzliche Überlegungen 172 20.2 Elemente eines Psychotherapeuten-TÜVs 173 20.3 Kritische Würdigung 174 20.4 Fazit 175 Literatur 176 21: Orientierungshilfen, Inspirationen und Denkanstöße 177 21.1 Grundsätzliche Überlegungen 178 21.2 Über Nudges zu persönlichen Guidelines 179 21.2.1 Bildung 179 21.2.2 Einstellungen und Lebensphilosophie 180 21.2.3 Strategien 180 21.2.4 Ambiguitätstoleranz und interkulturelle Kompetenz 182 21.2.5 Selbsttherapie/Eigentherapie 182 21.2.6 Weitere Tipps, Guidelines, Nudges, Impulse 182 21.3 Kritische Würdigung 185 21.4 Fazit 186 Literatur 186 22: Werkzeugkiste für die therapeutische Arbeit 188 22.1 Grundsätzliche Überlegungen 189 22.2 Tools 191 22.3 Kritische Würdigung 197 22.4 Fazit 198 Literatur 198 23: Eklektizismus: Vom Purismus zur Melange 200 23.1 Grundsätzliche Überlegungen 201 23.2 Begriffsklärung 201 23.3 Kritische Würdigung 202 23.4 Fazit 204 Literatur 204 24: Add-on Charisma 206 24.1 Grundsätzliche Überlegungen 207 24.2 Begriffsklärung 208 24.3 Charisma-Crashkurs? 210 24.4 Kritische Würdigung 210 24.5 Fazit 212 Literatur 213 V: Gefährdungsanalyse und Arbeitsschutz 214 25: Belastungsquellen im Psychotherapieberuf 215 25.1 Grundsätzliche Überlegungen 216 25.2 Belastungsquellen 216 25.3 Kritische Würdigung 218 25.4 Fazit 219 Literatur 220 26: Im Sattel bleiben 221 26.1 Grundsätzliche Überlegungen 222 26.2 Begriffsklärung Psychohygiene 222 26.3 Stärkung und Förderung von Psychohygiene 223 26.4 Psychohygiene und Entwicklung 225 26.5 Kritische Würdigung 225 26.6 Fazit 226 Literatur 226 VI: Zum Schluss, a posteriori 227 27: E-Mental Health: Psychotherapie ohne Psychotherapeuten 228 27.1 Grundsätzliche Überlegungen 229 27.2 Möglichkeiten und Anwendungsformen 229 27.3 Ein Abwägen von Für und Wider 230 27.4 Kritische Würdigung 231 27.5 Fazit 232 Literatur 233 28: Zum Schluss, ein Epilog 234 Literatur 235 Fragebogen Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit 237 Einfluss auf die Entwicklung meiner Therapeutenpersönlichkeit nahmen ... 237 Glossar 238 Literatur 242 Front Matter ....Pages I-XX Front Matter ....Pages 1-1 Vom Ende her gedacht ... (Stefan Gerhardinger)....Pages 3-4 Typisch Psychotherapeut – zur Aussagekraft von Klischees (Stefan Gerhardinger)....Pages 5-8 Normalität als Eingangskriterium (Stefan Gerhardinger)....Pages 9-13 Das Wesen der Psychotherapie (Stefan Gerhardinger)....Pages 15-25 Psychotherapierichtlinie und Musterberufsordnungen (Stefan Gerhardinger)....Pages 27-30 Persönliche Entwicklung im Psychotherapieberuf (Stefan Gerhardinger)....Pages 31-52 Eine theoretische Annäherung (Stefan Gerhardinger)....Pages 53-56 Front Matter ....Pages 57-57 Motive zur Wahl des Psychotherapeutenberufes (Stefan Gerhardinger)....Pages 59-67 Inspiration durch Vorbilder (Stefan Gerhardinger)....Pages 69-72 Konfrontation mit der Realität (Stefan Gerhardinger)....Pages 73-79 Rahmenbedingungen und Einflussgrößen (Stefan Gerhardinger)....Pages 81-85 Prinzipien therapeutischen Handelns (Stefan Gerhardinger)....Pages 87-93 Die therapeutische Haltung: Eine Stilfrage? (Stefan Gerhardinger)....Pages 95-104 Merkmale des guten Therapeuten (Stefan Gerhardinger)....Pages 105-114 Eine Typologie: Vielfalt in der Psychotherapeutengilde (Stefan Gerhardinger)....Pages 115-121 Front Matter ....Pages 123-123 Risiken und Nebenwirkungen (Stefan Gerhardinger)....Pages 125-131 Störungen der therapeutischen Interaktion (Stefan Gerhardinger)....Pages 133-144 Lediglich ein Kunstfehler? (Stefan Gerhardinger)....Pages 145-155 Ethische Herausforderungen (Stefan Gerhardinger)....Pages 157-162 Front Matter ....Pages 163-163 Vision Therapeuten-TÜV (Stefan Gerhardinger)....Pages 165-170 Orientierungshilfen, Inspirationen und Denkanstöße (Stefan Gerhardinger)....Pages 171-181 Werkzeugkiste für die therapeutische Arbeit (Stefan Gerhardinger)....Pages 183-194 Eklektizismus: Vom Purismus zur Melange (Stefan Gerhardinger)....Pages 195-200 Add-on Charisma (Stefan Gerhardinger)....Pages 201-208 Front Matter ....Pages 209-209 Belastungsquellen im Psychotherapieberuf (Stefan Gerhardinger)....Pages 211-216 Im Sattel bleiben (Stefan Gerhardinger)....Pages 217-222 Front Matter ....Pages 223-223 E-Mental Health: Psychotherapie ohne Psychotherapeuten (Stefan Gerhardinger)....Pages 225-230 Zum Schluss, ein Epilog (Stefan Gerhardinger)....Pages 231-232 Back Matter ....Pages 233-244 Die Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit ist kein Vorgang, der mit einer klassischen Berufsausbildung, einer Qualifizierungsmaßnahme, Weiter- oder Fortbildung im herkömmlichen Sinne verglichen werden kann. Insbesondere diejenigen, die in ihrem Werdegang an der Überlegensschwelle stehen, in den Psychotherapieberuf zu gehen, ganz besonders aber die in der Ausbildung befindlichen Psychotherapeut*innen und zeitlich folgend die frisch praktizierenden Psychotherapeut*innen benötigen Orientierung, was der Therapieberuf ihnen neben aller Technik abverlangt, aber auch geben kann. Dieses erzählerische Lehrbuch ist ein immer wieder hilfreicher Leitfaden, um eine Passung zwischen therapeutischer Tätigkeit und privat-persönlichem Rollenverständnis zu begünstigen. Die Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit kann keinesfalls in einer stringenten Kaskade von abzuarbeitenden Schritten beschrieben werden, vielmehr verstehen sich die einzelnen Kapitel dieses Buches als Inspiration, Nudges, Guidelines, Einladungen zur Selbstreflexion und Selbsterfahrung. Selbstredend werden allgemeingültige Standards beschrieben, darüber hinaus aber wird eine anregende Vielfalt aufgespannt, die im Rahmen unabdingbar maßgeblicher technisch-struktureller Aspekte eine persönliche Zielfindung und bewusste Entwicklung zu einem guten Therapeuten bzw. einer guten Therapeutin begünstigt. Die Entwicklung der Therapeutenpersönlichkeit wird immer ein überaus individueller Ablauf bleiben, zu dem dieses Buch Struktur und Inspiration gibt.
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