معرفی کتاب «Englands Exodus - Form und Funktion einer Vorstellung göttlicher Erwählung in Tudor-England» نوشتهٔ Boris Queckbörner، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2017. این کتاب در 1 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Überzeugung, von Gott erwählt zu sein, prägte die englisch-britische Geschichte nachhaltig. Doch wann und wie kam es dazu, dass sich diese Vorstellung so eng mit der englischen Identität verband? Boris Queckbörner analysiert den ideengeschichtlichen Entwicklungsprozess der englischen Reformation zwischen den Herrschaftszeiten Heinrichs VIII. und Elisabeths I. Der alttestamentliche Exodus fungierte hierbei als Orientierungswissen und argumentativer Bezugspunkt, um reformatorisches Gedankengut zu vermitteln. Vor allem ermöglichte das biblische Narrativ es, bestehende Wissensbestände und alte Gewissheiten zu diskursivieren, neu zu ordnen und darüber letztlich Innovationen zu schaffen und zu legitimieren. Die gesellschaftliche Verfestigung des Glaubens an die göttliche Erwählung Englands muss dabei als ein wesentliches Resultat dieser kontinuierlichen Verargumentierung angesehen werden. Exodus;,Tudors;,England;,Reformation;,Göttliche,Auserwähltheit;,16.,Jahrhundert;,Kulturgeschichte;,Religion;,Britische,Geschichte;,Geschichte,der,Frühen,Neuzeit;,Geschichtswissenschaft;,Tudor,England;,Choseness;,16th,Century;,Cultural,History;,British,History;,Early,Modern,History;,History Exodus,Tudors,England,Reformation,Göttliche Auserwähltheit,16. Jahrhundert,Kulturgeschichte,Religion,Britische Geschichte,Geschichte der Frühen Neuzeit,Geschichtswissenschaft,Tudor England,Choseness,16th Century,Cultural History,British History,Early Modern History,History
Die Überzeugung, von Gott erwählt zu sein, prägte die englisch-britische Geschichte nachhaltig. Doch wann und wie kam es dazu, dass sich diese Vorstellung so eng mit der englischen Identität verband?Boris Queckbörner analysiert den ideengeschichtlichen Entwicklungsprozess der englischen Reformation zwischen den Herrschaftszeiten Heinrichs VIII. und Elisabeths I. Der alttestamentliche Exodus fungierte hierbei als Orientierungswissen und argumentativer Bezugspunkt, um reformatorisches Gedankengut zu vermitteln. Vor allem ermöglichte das biblische Narrativ es, bestehende Wissensbestände und alte Gewissheiten zu diskursivieren, neu zu ordnen und darüber letztlich Innovationen zu schaffen und zu legitimieren. Die gesellschaftliche Verfestigung des Glaubens an die göttliche Erwählung Englands muss dabei als ein wesentliches Resultat dieser kontinuierlichen Verargumentierung angesehen werden.
Inhalt Vorwort A. Einleitung B. Konstruktion einer ägyptischen Knechtschaft, Auszug aus ‚Ägypten‘ und die Erwählung des Königs (c. 1527 – 1538) C. In der Wüste: Die frühen Regierungsjahre Eduards VI. (1547-1550) D. ‚Probleme in Kanaan‘: Irland und der Nine Years’ War (1594 – 1603) E. Schlussbetrachtung F. Anhang From Henry the Eight's first reforms to the death of Elizabeth the First: England's Exodus reveals the developmental process of English Reformation in terms of the history of ideas.