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Emotionen als Forschungsgegenstand in der deutschsprachigen Soziologie

معرفی کتاب «Emotionen als Forschungsgegenstand in der deutschsprachigen Soziologie» نوشتهٔ Katharina Scherke، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Emotionen des Menschen erfahren derzeit erhöhte Aufmerksamkeit in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen. Im vorliegenden Buch wird im Rahmen eines wissenschaftshistorischen Abrisses der Fachentwicklung nach 1945 gezeigt, inwieweit auch die deutschsprachige Soziologie an diesem aktuellen 'Boom' des Emotionalen partizipiert. Wissenschaftssoziologische Überlegungen zu den möglichen Gründen für die wechselhafte Konjunktur von Forschungsthemen allgemein bzw. in der deutschsprachigen Soziologie im Besonderen runden die Analyse ab. Ein systematischer Überblick über die sogenannte 'Soziologie der Emotionen' zeigt zudem den Stellenwert der Soziologie im interdisziplinären Kontext der Emotionsforschung auf. Cover......Page 1 Emotionen als Forschungsgegenstand der deutschsprachigen Soziologie ......Page 3 ISBN 9783531156163 ......Page 4 Inhaltsverzeichnis......Page 6 I Zur ‚Aktualität‘ des Themas der Emotionen in den Wissenschaften......Page 10 1. Einleitung......Page 12 2.1. Verschiedene Sichtweisen des Verhältnisses zwischen Rationalität und Emotionalität......Page 18 2.1.1. Der konventionelle Zugang......Page 19 2.1.2. Der kritische Zugang......Page 21 2.1.3. Der radikale Zugang......Page 25 2.2. Die Haltungen der soziologischen Klassiker zum Verhältnis zwischen Rationalität und Emotionalität......Page 28 3. Die Bedeutung physiologischer Faktoren in der Emotionsforschung......Page 36 3.1. Biowissenschaftliche Grundlagen......Page 42 3.1.1. Die Plastizität des Gehirns......Page 43 3.1.2. Emotionen und neuronale Prozesse......Page 46 3.2. Zur Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit im Rahmen der Emotionsforschung......Page 52 II Varianten einer ‚Soziologie der Emotionen‘......Page 56 1. Einleitung......Page 58 2. ‚Soziologie der Emotionen‘ – eine Begriffsklärung......Page 59 3. Die prägende Kraft der Emotionen für das Soziale......Page 64 3.1. Emotionen als allgemeine relativ unspezifische Voraussetzungen sozialer Handlungen – Oder: Die emotionale Konstruktion der......Page 66 3.1.1. ‚Emotionale Energie‘ als Handlungsantrieb......Page 68 3.1.2. Die Ausdrucksdimension des Emotionalen als Basis der emotionalen Konstruktion der Wirklichkeit......Page 71 3.2.1. Vertrauen......Page 74 3.2.2. Angst......Page 76 3.3. Forschungspraktische Konsequenzen......Page 79 4. Die Prägung der Emotionen durch das Soziale......Page 82 4.1.1. Macht und Status als Determinanten des Gefühls – Theodore D. Kemper......Page 83 4.1.2. Kritik und Erweiterung des Kemper’schen Modells......Page 88 4.2. Der konstruktivistische Ansatz......Page 91 4.2.1. Das Management des Emotionsausdrucks – Arlie Hochschild......Page 93 4.2.2. Kritik und Erweiterung des Hochschild’schen Ansatzes......Page 99 4.3. Forschungspraktische Konsequenzen......Page 106 5.1. Die Eigendynamik emotionaler Prozesse: Das Konzept der Scham-Wut-Spirale von Thomas Scheff......Page 109 5.2. Emotionen aus Sicht der Systemtheorie......Page 113 III Die Vernachlässigung beziehungsweise Wiederentdeckung des Themas der Emotionen in der (deutschsprachigen) Soziologie......Page 120 1. Einleitung......Page 122 2.1. Der Einfluss des ‚Zeitgeistes‘......Page 124 2.2. Der Einfluss institutioneller Strukturen des Wissenschaftsbetriebes......Page 127 3. 1. Einleitung......Page 130 3.2.1. ‚Generationslagerung‘, ‚Denkstil‘ und ‚Habitus‘ als Konzepte zur Veranschauli-chung der Wirksamkeit des ‚Zeitgeistes‘ im......Page 133 3.3.1. Objektives Wachstum der Wissenschaft oder Paradigmenstreit?......Page 137 3.3.2. Die Innendifferenzierung des Wissenschaftssystems......Page 142 3.3.3. Professionalisierungsprozesse......Page 152 3.4. Weiterführende Fragestellungen......Page 158 4. Die Entwicklung der deutschsprachigen Soziologie......Page 163 4.1. Operationalisierungsfragen......Page 165 4.2.1. Die Frühphase......Page 170 4.2.2. Soziologie als Einzelwissenschaft oder als Perspektive?......Page 172 4.2.3. Die Phase der beginnenden Etablierung in den 1920er-Jahren......Page 174 4.2.4. Außeruniversitäre Etablierungsschritte......Page 180 4.2.5. Die Soziologie – eine etablierte Disziplin bereits vor 1933?......Page 183 4.3. Die Soziologie 1933–1945......Page 186 4.4. Die Soziologie nach 1945......Page 190 4.4.1. Die Dreigestalt der westdeutschen Nachkriegssoziologie......Page 197 4.4.2. Außeruniversitäre Etablierungsschritte......Page 207 4.4.3. Die Geschichte der ausgewählten soziologischen Fachzeitschriften......Page 209 4.4.4. Die thematische Entwicklung der deutschsprachigen Nachkriegssoziologie in den Fachzeitschriften......Page 213 4.4.5. Die Zeitphasen der Fachentwicklung im Überblick......Page 220 4.5. Jüngste Entwicklungen......Page 225 4.6. Die Soziologie in den USA – eine Vergleichsperspektive......Page 232 5. Die Geschichte der Emotionen in der deutschsprachigen Soziologie – eine Bestandsaufnahme......Page 234 5.1. Vorgangsweise......Page 236 5.2.1. Themengruppen mit geringer Relevanz für die Emotionsthematik......Page 243 5.2.2.Ergebnisse nach Zeitschriften......Page 250 5.2.3. Generelle Verbreitung des Themas......Page 252 5.2.4. Detailüberblick......Page 262 5.2.5. Einige Kennzeichen der Beschäftigung mit der Emotionsthematik in der deutschsprachigen Soziologie......Page 273 5.3. Ergebnisse der Vergleichsrecherche in der Datenbank SOLIS......Page 280 5.4. Resümee......Page 285 IV Zusammenfassung......Page 290 V Literatur......Page 296 Zeitschriftenartikel zur Emotionsthematik I (1949–2003)......Page 322 Zeitschriftenartikel zur Emotionsthematik II (2004–2008)......Page 326 Tabellenverzeichnis......Page 328 Register......Page 330
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