Elternwerden zwischen »Babyfernsehen« und medizinischer Überwachung : Eine Ethnografie pränataler Ultraschalluntersuchungen
معرفی کتاب «Elternwerden zwischen »Babyfernsehen« und medizinischer Überwachung : Eine Ethnografie pränataler Ultraschalluntersuchungen» نوشتهٔ Eva Sänger; Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)، منتشرشده توسط نشر transcript transcript Verlag در سال 2020. این کتاب در 2 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Warum sind Ultraschalluntersuchungen bei Schwangeren so beliebt? Welche Konsequenzen hat es, wenn bereits vorgeburtlich Informationen über das Geschlecht und den körperlichen Zustand des Ungeborenen vorliegen? Eva Sänger rekonstruiert auf der Basis von Interviews und ethnografischen Beobachtungen wie diese bildgebende Technologie das vorgeburtliche Elternwerden mitgestaltet. Ihre praxis- und subjektivierungsanalytische Studie fasst medizinische Ultraschalluntersuchungen dabei als kulturelle Praxis auf und zeigt: Es ist gesellschaftlich problematisch, wenn Ultraschalluntersuchungen vor dem Hintergrund der pränataldiagnostischen Suche nach auffälligen fötalen Entwicklungen zum Familienereignis umfunktioniert werden. Warum sind Ultraschalluntersuchungen bei Schwangeren so beliebt? Welche Konsequenzen hat es, wenn bereits vorgeburtlich Informationen über das Geschlecht und den körperlichen Zustand des Ungeborenen vorliegen? Eva Sänger rekonstruiert auf der Basis von Interviews und ethnografischen Beobachtungen wie diese bildgebende Technologie das vorgeburtliche Elternwerden mitgestaltet. Ihre praxis- und subjektivierungsanalytische Studie fasst medizinische Ultraschalluntersuchungen dabei als kulturelle Praxis auf und zeigt: Es ist gesellschaftlich problematisch, wenn Ultraschalluntersuchungen vor dem Hintergrund der pränataldiagnostischen Suche nach auffälligen fötalen Entwicklungen zum Familienereignis umfunktioniert werden. Schwangerschaft,Geburt,Pränataldiagnostik,Elternschaft,Technik,Ethnografie,Visualität,Kulturelle Praxis,Psychologie,Ultraschall,Relationalität,Körperlichkeit,Person,Affektivität,Subjektivierung,Gemeinschaft,Zweigeschlechtlichkeit,Gesellschaft,Geschlecht,Familie,Gender Studies,Körper,Soziologische Theorie,Biopolitik,Pregnancy,Birth,Prenatal Diagnostics,Parenting,Technology,Ethnography,Visuality,Cultural Practice,Psychology,Ultrasound,Relationality,Corporeality,Affect,Subjectivation,Community,Society,Gender,Family,Body,Sociological Theory,Biopolitics Long description: Warum sind Ultraschalluntersuchungen bei Schwangeren so beliebt? Welche Konsequenzen hat es, wenn bereits vorgeburtlich Informationen über das Geschlecht und den körperlichen Zustand des Ungeborenen vorliegen? Eva Sänger rekonstruiert auf der Basis von Interviews und ethnografischen Beobachtungen wie diese bildgebende Technologie das vorgeburtliche Elternwerden mitgestaltet. Ihre praxis- und subjektivierungsanalytische Studie fasst medizinische Ultraschalluntersuchungen dabei als kulturelle Praxis auf und zeigt: Es ist gesellschaftlich problematisch, wenn Ultraschalluntersuchungen vor dem Hintergrund der pränataldiagnostischen Suche nach auffälligen fötalen Entwicklungen zum Familienereignis umfunktioniert werden Cover Inhalt 1. Einleitung und Forschungsstand 2. Pränatalität und Personalität – Begriffsklärungen 3. Bausteine einer Praxis- und Subjektivierungsanalytik 4. Forschungsstrategien: Methodisches Vorgehen und Feldzugang 5. Ultraschallbilder zeigen – Gemeinschaften stiften 6. Körper zeigen – Kinder machen 7. Zweigeschlechtliche Körper zeigen – Jungen und Mädchen machen 8. Babys zeigen – Familie machen 9. Verantwortliche Schwangere machen 10. Zusammenfassung: Ontologische Politik im Ultraschallraum Danksagung Literatur Biographical note: Eva Sänger (Dr. phil. habil.), geb. 1970, ist Professorin für Organisation, Technik und Geschlecht an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Sie promovierte an der Goethe-Universität Frankfurt und forschte und lehrte dort mehrere Jahre am Arbeitsbereich Soziologie mit dem Schwerpunkt "Biotechnologie, Natur und Gesellschaft". Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Feminist Technoscience Studies und der Wissenschafts- und Techniksoziologie Prenatal diagnostics as a family event? On the problematic re-functioning of imaging examinations by expectant parents.
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