Elemente der Botanik
معرفی کتاب «Elemente der Botanik» نوشتهٔ Dr. H. Potonié (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 1889. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است. «Elemente der Botanik» در دستهٔ بدون دستهبندی قرار دارد.
A. Entstehung neuer Zellen. Neue Zellen entstehen immer nur aus bereits vorhandenen. Meist bilden sich aus der ursprünglichen Zelle mehrere Zellen; in besonderen Fällen, nämlich bei der Copula tion resp. Conjugation (vergl. Spirogyra und Myxomyceten) entsteht durch Verschmelzung der Plasma-Teile zweier oder mehrerer Zellen nur eine neue. Gehen mehrere Zellen aus der Mutterzelle hervor, so teilt sich zunächst der Kern , wenn nicht die Zelle von vornherein bereits mehrere Kerne besass, die übrigens ursprünglich ebenfalls einem gemeinsamen Mutterkerne durch Teilung ihren Ursprung verdanken. 1. Am häufigsten geschieht die .Neubildung durch einfache Teilung, indem sich der protoplasmatische Körper der Mutterzelle in meist 2 aber auch 4 Teile individualisiert, welche zwischen sich Membranen erzeugen, die an allen Punkten der Trennungsflächen gleichzeitig (simultan), selten von aussen in das Innere der Mutterzelle allmählich hineinwachsend (succedan) gebildet werden.-Die Sprossung oder Abschnürung bildet einen Spezialfall der Teilung. (V gl. Saccharomyces). 2. Während bei der Teilung die ursprüngliche Membran der Mutterzelle einen Bestandteil auch ihrer 'Cochterzellen ausmacht, erbalten die durch sogenannte freie Zellbildung entstandenen Tochterzellen ihre besondere Abgrenzung. Bei der freien Zellbildung wird nicht immer das ga11ze Plasma der Mutterzelle verbraucht; es zerfällt in mehr oder minder zahlreiche, gesonderte Stücke, die sich zu Zellen individualisieren, welche entweder ausgestossen ( vergl. Ascomyceten) oder r.u einem Gewebe zusammentreten wie bei Pediastrum, Fig. 5.Fig. 5. Pediastrum granulatum. -1 = ein Individuum von sechzehn Zellen, von deueu einige (rechts iu der Figur) in Teilung begriffen sind; aus einer Zelle treten die von einer gemeinsamen Haut h umgebenen 'l'ochterzellen aus; 2 = die aus einer Mutterzelle ausgetretenen 'l'ochterzellen; 3 =Tochterzellen sieh zu einer neuen Pediastrnm•Scheibe gruppierend. -Stark vergr. (Nach A . Braun). E. Blüten. Blüten nennt man die aus Blättern zusammengesetzten geschlechtlichen Fortpflanzungsorgane der Phanerogamen, während man die einfacher gebauten Geschlechtswerkzeuge der Kryptogamen nicht als Blüten bezeichnet. Die Blüten sind aus folgenden wesentlichsten Organen zusammengesetzt (vergl. hierzu die Figuren 18 sowie 23-25):1. den Kelchblättern, den Kelch, Calix,} bildend. Blüten-2. den Ulumenoder Kronenblättern, die decke, Krone, Blumenkrone, Corolla, bil-Perianth. elend, 3. den Honigbehältern, Nektarien, den Staubblättern oder -gefässen, die männlichen Geschlechtsorgane, das Andröceum, darstellend, 5. den Fruchtblättern, C arp ell en, die weiblichen Geschlechtsorgane, das Gynöceum, auch Stempel, Pistill, genannt, darstellend. Jede Blüte enthält nicht in jedem einzelnen Falle alle die genannten Teile, sondern es können einzelne oder mehrere dieser Organe fehlen. e =Dolde, f= Doppeldolde, g =Doldentraube, h =Doldenrispe, i = Trugdolde. Ausdrücke wie Doldentraube, Doldenrispe verstehen sich eigentlich von selbst. Im ersten Fall ist ein traubiger, \*) Die Ausdrücke rechts und links werden von den Botanikern, auf Spiralwindungen angewendet, im umgekehrten Sinne gebraucht als von den Mechanikern: Bewegt man sich in der Richtung z\_ B. eines windenden Stengels wie auf einer Wendeltreppe die Höhe hinauf, und bleibt hierbei die Stütze des Stengels resp. die Mittelaxe der Treppe zur Rechten. so nennt man die Pflanze rechtswindend, nmg•ekehrt linkswindend. Pot o•n i e, Elemente der Botanik. 5 \*) Für ein weiteres Studium empfiehlt sich: \*) Zu empfehlen: A. B. Frau k . Die Krankheiten der Pflanzen . . Front Matter....Pages i-vii Einführung....Pages 1-3 Morphologie....Pages 4-84 Physiologie....Pages 85-111 Systematik....Pages 112-123 Aufzählung und Beschreibung der wichtigsten Pflanzen — Abteilungen und -Arten....Pages 124-280 Pflanzengeographie....Pages 281-288 Palaeontologie....Pages 289-300 Pflanzenkrankheiten....Pages 301-306 Geschichte der Botanik....Pages 307-309 Back Matter....Pages 310-328
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