معرفی کتاب «Einleitung in die Systematische Theologie (de Gruyter Studium) (German Edition)» نوشتهٔ Stock, Konrad، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2011. این کتاب در 4 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
The author presents an introduction to Systematic Theology which illustrates the essential relationship between dogmatics and ethics. This relationship is based on the idea that religion and human behavior correlate internally. The aim is to describe Christian existence as a way of living in responsibility before God and with commitment to the common good of society, which provides the necessary external frame of the church as a religious community and its existence in love and hope. * Führt übersichtlich in die Problemstellungen der Systematischen Theologie ein * Integrierende Perspektive auf Dogmatik und Ethik * Legt die Grundlagen für die Weiterarbeit zu Einzelfragen Vorwort Inhalt Die Aufgabe Teil I: Grundriss der Prinzipienlehre Einführung § 1 Religion und Lebensführung 1.1. Das Selbstbewusstsein der Person 1.2. Die soziale Natur der Person 1.3. Fazit § 2 Das Offenbarungsgeschehen 2.1. Die formalen Bestimmungen von „Offenbarung“ 2.2. Die Ursprungssituation des christlichen Glaubens 2.3. Das Offenbarungsgeschehen und das Offenbarungszeugnis 2.4. Fazit § 3 Das Offenbarungszeugnis als der Kanon aller Tradition 3.1. Wort Gottes – Bibel – Heilige Schrift 3.2. Die Heilige Schrift und die kirchliche Lehre 3.3. Arbeit an der Bibel: Die Vergegenwärtigung der Heiligen Schrift 3.4. Fazit § 4 Die wissenschaftliche Form der Systematischen Theologie Teil II: Grundriss der Dogmatik Einführung § 1 Begriff und Aufgabe der Dogmatik 1.1. Der Gegenstand der Dogmatik 1.2. Die Gliederung der Dogmatik § 2 Der christliche Glaube an Gott 2.1. Gott: Vom Namen Gottes zum Begriffswort „Gott“ 2.2. Gott lebt 2.2.1. Das Problem des Atheismus 2.2.2. Der lebendige Gott 2.3. Gottes Wesen und Gottes Eigenschaften 2.4. Gottes Person-Sein 2.5. Der dreieinige Gott 2.5.1. Die Quelle der Trinitätslehre 2.5.2. Offenbarungstrinität und Wesenstrinität 2.6. Gottes Gnadenwahl 2.7. Fazit § 3 Der christliche Glaube an Gott den Schöpfer 3.1. Glaube und Wissen 3.1.1. Die Quelle des christlichen Glaubens an Gott den Schöpfer 3.1.2. Glaube und Wissen 3.1.3. Fazit 3.2. Gott der Schöpfer – Welt als Schöpfung 3.2.1. Gottes Allmacht: Grund der Existenz 3.2.2. Gottes Allwissenheit: Grund des Sinnes 3.2.3. Gottes Allgegenwart: Grund des Raums 3.2.4. Gottes Ewigkeit: Grund der Zeit 3.2.4.1. Die Erfahrung der Zeit 3.2.4.2. Gottes Ewigkeit 3.2.5. Fazit 3.3. Der Mensch als Gottes Ebenbild 3.3.1. Der Status der theologischen Lehre vom Menschen 3.3.2. Mensch-Sein als geschaffenes Person-Sein 3.3.2.1. Die geschaffene Person als individuelles Selbst 3.3.2.2. Die Bestimmtheit der geschaffenen Person für die geschaffene Person 3.3.2.2.1. Das Geschlechtsverhältnis 3.3.2.2.2. Das Verhältnis von Freiheit zu Freiheit 3.3.2.2.3. Die Institutionalität der Freiheit 3.3.2.3. Die Bestimmtheit der geschaffenen Person für Gott 3.4. Fazit: Die Ordnung der Schöpfung § 4 Der christliche Glaube an Gott den Versöhner 4.1. Das Phänomen Sünde. Grundformen der Sünde 4.1.1. Das Phänomen Scham 4.1.2. Kritik des Begriffs „Erbsünde“ 4.1.3. Das Begehren und die Begierde 4.1.4. Grundformen der Sünde 4.1.4.1. Die Sünde und die Laster 4.1.4.2. Die Sünde und die Angst 4.1.4.3. Die Sünde und die Gewalt 4.1.4.4. Fazit 4.1.5. Die Sünde, das Gesetz und das Gewissen 4.2. Jesus von Nazareth: Der Christus Gottes des Schöpfers 4.2.1. Christologie. Eine methodische Betrachtung 4.2.2. Die Frohbotschaft des Christus Jesus 4.2.3. Der Tod am Kreuz auf Golgatha 4.2.4. Ostern: Die Überwindung des Todesgeschicks 4.2.5. Die Würde des Erlösers 4.2.6. Fazit 4.3. Der Christus Jesus als das Urbild 4.3.1. Soteriologie. Eine methodische Betrachtung 4.3.2. Grundriss der Soteriologie 4.4. Fazit § 5 Der christliche Glaube an Gott den Vollender 5.1. Gottes Geist 5.2. Die Kommunikation des Evangeliums und die soziale Gestalt des Glaubens 5.2.1. Die Kommunikation des Evangeliums 5.2.1.1. Der Gottesdienst 5.2.1.2. Die Verkündigung 5.2.1.3. Die Taufe 5.2.1.3.1. Katechumenat und Taufe 5.2.1.3.2. Sinn und Bedeutung der Taufhandlung 5.2.1.3.3. Taufe und Glaube 5.2.1.3.4. Das Problem der Kindertaufe 5.2.1.4. Das Abendmahl 5.2.1.4.1. Das Abendmahl im apostolischen Kerygma 5.2.1.4.2. Die reale Gegenwart des Christus Jesus 5.2.1.4.3. Taufe, Abendmahl und Glaube 5.2.2. Die Kirche als die soziale Gestalt des Glaubens 5.2.2.1. „Erfahrbare Kirche“ 5.2.2.2. Das allgemeine Priestertum und das kirchliche Lehramt 5.2.2.2.1. Das allgemeine Priestertum 5.2.2.2.2. Das kirchliche Lehramt 5.2.2.3. Die Ordnung der Kirche 5.2.3. Die Kirche in der Gesellschaft 5.3. Die Hoffnung auf Gottes ewiges Reich 5.3.1. Die Aufgabe der Eschatologie 5.3.2. Geschichte und Eschatologie 5.3.3. Die Parusie des Christus Jesus in Herrlichkeit: Die Teilhabe an Gottes ewigem Leben 5.3.3.1. Der Tod und die Auferstehung zum ewigen Leben 5.3.3.2. Die Vollendung und das Gericht 5.3.3.3. Gottes ewiges Reich 5.3.3.4. Seligkeit 5.4. Fazit Teil III: Grundriss der Theologischen Ethik Einführung § 1 Begriff und Aufgabe der Theologischen Ethik 1.1. Das Ethos des Glaubens und die theologische Theorie. Zum Verhältnis von Dogmatik und Theologischer Ethik 1.2. Theologische Ethik und römisch-katholische Moraltheologie 1.3. Theologische Ethik und Philosophische Ethik 1.4. Die wissenschaftliche Form der Theologischen Ethik 1.5. Fazit § 2 Grundsätze der Theologischen Ethik 2.1. Das sittliche Sein der Person 2.2. Das Gute – die Güter – das Höchste Gut 2.3. Barmherzigkeit – Gerechtigkeit – Solidarität – Subsidiarität 2.4. Die Gesinnung. Zum Problem einer Gesinnungsethik 2.5. Fazit § 3 Pflichtgemäßes Handeln. Theologische Ethik als Pflichtenlehre 3.1. Die Erfahrung des Verpflichtet-Seins 3.2. Gottes Sittengesetz 3.3. Kriterien pflichtgemäßen Handelns 3.4. Fazit § 4 Die handlungsfähige Person. Theologische Ethik als Tugendlehre 4.1. Individuelle sittliche Kraft 4.2. Zur Geschichte der Tugendlehre 4.3. Die kardinalen Tugenden 4.3.1. Klugheit 4.3.2. Gerechtigkeit 4.3.3. Tapferkeit 4.3.4. Maß 4.4. Fazit § 5 Das Wirklich-Werden des Guten. Theologische Ethik als Güterlehre 5.1. Das Ethos des Glaubens in der Familie, der Liebe, der Ehe und der Erziehung 5.1.1. Die Familie 5.1.2. „Liebe als Passion“ 5.1.2.1. Sexualität und Sexus 5.1.2.2. Sexus und Eros 5.1.2.3. Eros und Agape 5.1.2.4. Fazit 5.1.3. Die Ehe und die Elternschaft 5.1.4. Die Erziehung 5.1.5. Fazit Zwischenbetrachtung: Das Leitbild der erstrebenswerten Ordnung der Gesellschaft in der Sicht des christlichen Glaubens 5.2. Das Ethos des Glaubens im Subsystem der Wirtschaft 5.2.1. Grundbegriffe der Ökonomie 5.2.1.1. Bedarf und Bedürfnis 5.2.1.2. Wirtschaft: Eine Definition 5.2.1.3. Die wirtschaftliche Art des Nutzens 5.2.1.4. Der Begriff Arbeit 5.2.1.5. Der Markt, der Wettbewerb und die Ordnung des Marktes 5.2.1.6. Das Eigentum 5.2.2. Das Recht in der Wirtschaft 5.2.3. Das Geld und die Stabilität des Geldwerts 5.2.4. Soziale Sicherheit 5.2.5. Gesichtspunkte ethischer Orientierung 5.2.5.1. Individualethische Betrachtung 5.2.5.2. Organisationsethische Betrachtung 5.2.5.3. Sozialethische Betrachtung 5.2.5.4. Fazit 5.3. Das Ethos des Glaubens im Subsystem des Staates 5.3.1. Macht – Gewalt – Herrschaft 5.3.1.1. Macht 5.3.1.2. Gewalt 5.3.1.3. Herrschaft 5.3.2. Der säkulare Staat 5.3.2.1. Der theologische Begriff des säkularen Staates 5.3.2.2. Die Religionsfreiheit 5.3.3. Die Verfassung des säkularen Staates 5.3.4. Das Recht des säkularen Staates 5.3.4.1. Der Begriff Recht 5.3.4.2. Die Moralität des Öffentlichen Rechts 5.3.4.3. Das Strafrecht und die Rechtsstrafe 5.3.4.4. Das Problem der Schulpolitik 5.3.5. Die politische Willensbildung 5.3.6. Gesichtspunkte ethischer Orientierung 5.3.6.1. Individualethische Betrachtung 5.3.6.2. Organisationsethische Betrachtung 5.3.6.3. Sozialethische Betrachtung 5.3.6.4. Fazit 5.4. Das Ethos des Glaubens im Subsystem der Wissenschaft und der Technik 5.4.1. Das Verhältnis von Wirtschaft, staatlichem Rechtssetzungsrecht, Wissen und religiös-weltanschaulicher Kommunikation 5.4.2. Wissen und Handeln 5.4.3. Wissenschaft als Institution und Organisation 5.4.4. Technik als Institution und Organisation 5.4.5. Gesichtspunkte ethischer Orientierung 5.4.5.1. Individualethische Betrachtung 5.4.5.2. Organisationsethische Betrachtung 5.4.5.3. Sozialethische Betrachtung 5.4.5.4. Fazit Schlussbetrachtung Abkürzungsverzeichnis Begriffsregister
Der Autor legt eine Einleitung in die Systematische Theologie vor, die im Gegensatz zu allen gleichartigen Publikationen die wesentliche Verknüpfung der materialen Dogmatik und der Ethik auf der Grundlage der Prinzipienlehre aufzeigt. Sie will der Verselbständigung dieser Disziplinen in der evangelischen Theologie der Gegenwart entgegenwirken. Im Rahmen einer theoretischen Bestimmung der Funktion der Religion für das Gemeinwohl der Gesellschaft verankert sie die explikative Aufgabe der Systematischen Theologie in der kirchlichen Kommunikation des Evangeliums, in welcher dessen Wahrheit und dessen motivierende Kraft durch Gottes Geist für die Lebensgewissheit der Person offenbar wird. Aus der Besinnung auf den Grund und Gegenstand des Glaubens ergibt sich für die Glaubensgemeinschaft der Kirche das dogmatische Interesse, das Walten Gottes in Schöpfung, Versöhnung und Vollendung zu erkennen; und es ergibt sich aus ihr ebenso das ethische Interesse, die spezifische Verantwortung der christlichen Existenz für das Gemeinwohl in der Risikogesellschaft einer ökonomisch dominierten Kultur – also in Wirtschaft, Staat, Wissenschaft und Technik – zu reflektieren.
Der Autor legt eine Einleitung in die Systematische Theologie vor, die im Gegensatz zu allen gleichartigen Publikationen die wesentliche Verknüpfung der materialen Dogmatik und der Ethik auf der Grundlage der Prinzipienlehre aufzeigt. Sie will der Verselbständigung dieser Disziplinen in der evangelischen Theologie der Gegenwart entgegenwirken. Im Rahmen einer theoretischen Bestimmung der Funktion der Religion für das Gemeinwohl der Gesellschaft verankert sie die explikative Aufgabe der Systematischen Theologie in der kirchlichen Kommunikation des Evangeliums, in welcher dessen Wahrheit und dessen motivierende Kraft durch Gottes Geist für die Lebensgewissheit der Person offenbar wird. Aus der Besinnung auf den Grund und Gegenstand des Glaubens ergibt sich für die Glaubensgemeinschaft der Kirche das dogmatische Interesse, das Walten Gottes in Schöpfung, Versöhnung und Vollendung zu erkennen; und es ergibt sich aus ihr ebenso das ethische Interesse, die spezifische Verantwortung der christlichen Existenz für das Gemeinwohl in der Risikogesellschaft einer ökonomisch dominierten Kultur – also in Wirtschaft, Staat, Wissenschaft und Technik – zu reflektieren. Konrad Stock führt in diesem Studienbuch grundlegend und übersichtlich in die Systematische Theologie ein. Behandelt werden neben der wissenschaftlichen Reflexion auf den Grund und das Wesen des Glaubens die Bedeutung der Systematischen Theologie für die Praxis der Kirche, die theologischen Berufe sowie die Gesprächsfähigkeit der Kirche in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Zu diesem Zweck werden die Gebiete der Prinzipienlehre, der Dogmatik und Ethik eng verknüpft und die Verantwortung der Glaubensgemeinschaft für das Wohl der Gesellschaft in Wirtschaft, Staat, Wissenschaft und Technik aufgezeigt Review text: "Bescheiden als "Einleitung" deklariert, ist die hier vorgelegte "Systematische Theologie" ein gewaltiges Denk- und Reflexionswerk von fast 500 Seiten ... Der 70-jährige Autor Konrad Stock ... hat hier als Lebenswerk ein Wissensfundament geschaffen für alle, die beruflich mit Theologie zu tun haben."Fritz Lampert in: Gießener Anzeiger 36/2012