Einigkeit, Recht und Freiheit : 25 Jahre deutsche Wiedervereinigung (1990-2015) : eine ordnungstheoretische Analyse
معرفی کتاب «Einigkeit, Recht und Freiheit : 25 Jahre deutsche Wiedervereinigung (1990-2015) : eine ordnungstheoretische Analyse» نوشتهٔ Jürgen Schneider; Franz Steiner Verlag، منتشرشده توسط نشر In Kommission bei : Franz Steiner Verlag در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Von entscheidender Bedeutung für den Weg zur deutschen Wiedervereinigung war, daß Gorbatschow auf dem Gipfeltreffen der Ostblockländer am 7. Juli 1989 jedem sozialistischen Land eine eigene Entwicklung zugestand. Damit war ausgeschlossen, daß die Sowjetunion militärisch intervenierte. So konnte in der friedlichen Revolution von 1988/1989 die SED-Diktatur überwunden werden. Die ersten freien Wahlen in der DDR am 18. März 1990 ergaben schließlich die Legitimation für die Wiedervereinigung. Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion am 1. Juli 1990 war die Voraussetzung für den Beitritt der DDR am 3. Oktober 1990 zum Geltungsbereich des Grundgesetzes. Nun begann der schwierige Auftrag der Treuhandanstalt: Schnelle Privatisierung, entschlossene Sanierung, behutsame Stilllegung. Die SED-Nomenklatura hatte einen 23 Jahre (1965–1988) verschleppten Strukturwandel hinterlassen. Dies erforderte einen radikalen Neu-Aufbau, der von 1990 bis 1994 andauerte – bei laufendem Betrieb. DRITTER TEIL Die Väter der deutschen Einheit: George Bush sen., Helmut Kohl, Michail Gorbatschow George Bush und die deutsche Wiedervereinigung 1989/90. Von Horst Möller Helmut Kohl – Kanzler der deutschen Einheit. Von Horst Möller Michail Gorbatschow und die deutsche Wiedervereinigung 1989/90. Von A. A. Galkin und A. S. Černjaev I. Der politische Rahmen: Mit dem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 endete der totalitäre SED-Staat DDR 1. Der „Kalte Krieg“ und die Wiedervereinigung Deutschlands aus der Sicht von W. Daschitschew. Vom totalitären SED-Staat der DDR zur freiheitlich rechtsstaatlichen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland 1.1. Der „Kalte Krieg“ und die Wiedervereinigung Deutschlands aus der Sicht von W. Daschitschew. 1.2. Vom totalitären SED-Unrechtsstaat der DDR zur freiheitlich rechtsstaatlichen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland 2. Die unausweichliche deutsche Frage. Von Eberhard Kuhrt 3. Der Weg zur deutschen Einheit. Der Traum der Deutschen, in Einheit und Freiheit zu leben, wurde am 3. Oktober 1990 erfüllt. Zum 70. Geburtstag von Prof. Zbigniew A. Maciąg. Von Wolfgang Bergsdorf 4. Friedlicher Aufstand und Revolution 1989/90 – Aspekte des Aufstandspotentials: Stimmungen und Arbeitsbedingungen in Volkseigenen Betrieben (1986) 5. Bürgerrechtsbewegung, Zusammenbruch der DDR, Fluchtbewegung, Öffnen des Eisernen Vorhangs, Volksaufstände, Fall der Berliner Mauer und Öffnen der innerdeutschen Grenze 5.1. Bürgerrechtsbewegung. Von Rainer Eppelmann und Gerd Poppe 5.2. Zusammenbruch der DDR und deutsche Einheit. Von Rainer Eppelmann und Manfred Speck 5.3. Fluchtbewegung. Von Bernd Eisenfeld 5.4. Ungarn öffnet den Eisernen Vorhang (Juni / September 1989): DDR-Bürger fliehen über Österreich in die Bundesrepublik Deutschland. Deutsche Botschaft, Budapest 5.5. Manuela Beckmanns Flucht über die bundesdeutsche Botschaft in Prag nach Nürnberg. Von Hans-Peter Kastenhuber 5.6. Wende von unten – Leipzig 9. Oktober 1989. Die gescheiterte Gegenoffensive der Sicherheitskräfte. Von Walter Süß 5.7. 9. November 1989: Der Tag, an dem die Mauer in Berlin fiel. Von Richard Schröder 5.8. Das Öffnen des Eisernen Vorhangs an der innerdeutschen Grenze 6. Die ersten freien Wahlen in der Geschichte der SBZ / DDR am 18. März 1990: Legitimation für die Wiedervereinigung 6.1. Der Geburtsmakel der DDR. Die Furcht der SED vor freien Wahlen. Von Wilhelm Fricke 6.2. Die ersten freien Wahlen in der SBZ / DDR am 18. März 1990: Legitimation für die Wiedervereinigung. Von Dieter Grosser 7. Die internationale Durchsetzung der deutschen Wiedervereinigung. Von Eberhard Kuhrt 8. Der Staatsvertrag über die „Währungs-, Wirtschafts- und Sozial- union“ trat am 1. Juli 1990 in Kraft. Von Dieter Grosser 9. „Kommt die DM – bleiben wir. Kommt sie nicht, dann gehen wir zu ihr“: Währungsumstellung: Von der Binnenwährung DDR-Mark zur konvertiblen DM am 1. Juli 1990 9.1. Das Herauslösen der sozialistischen Banken aus dem „einheitlichen sozialistischen Finanzsystem der DDR“ 9.2. Auf dem Weg zur Währungsunion (1989 bis zum 30. Juni 1990) 9.3. Die Währungsunion mit der Deutschen Demokratischen Republik am 1. Juli 1990 9.4. Währungsumstellung am 1. Juli 1990: Ein Erfahrungsbericht. Von Arvid Mainz 9.5. Mit einer Million Mark im Trabbi unterwegs. Von Tim Kanning 9.6. Aktivitäten der privaten Banken in den neuen Bundesländern 10. Der Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands vom 31. August 1990. Von Wolfgang Schäuble 11. Der Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes mit Wirkung vom 3. Oktober 1990. Von Henner Jörg Boehl 12. Die Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages zur DDR-Aufarbeitung (1992-1998) und eine Bestandsaufnahme der DDR-Wirklichkeit in den 1980er Jahren 12.1. Die Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages zur DDR-Aufarbeitung (1992-1998). Von Rainer Eppelmann 12.2. Bestandsaufnahme der DDR-Wirklichkeit in den 1980er Jahren 13. Die Wiedervereinigung der deutschen Sprache. Von Wolfgang Bergsdorf II. Wirtschaftsordnungspolitische Maßnahmen aus einem Guß: Transformation bei laufendem Betrieb 1. Die Interdependenz von Staatsform und Wirtschaftsordnung. Die Grundprobleme des Wirtschaftens in Demokratien mit Marktwirtschaft und in totalitären Diktaturen mit politisch natural gesteuerten sozialistischen Zentralplanwirtschaften. 2. Sondergutachten des Sachverständigenrats vom 20. Januar 1990. Wirtschaftsordnungspolitische Maßnahmen aus einem Guß bei der Modernisierung der fünf neuen Bundesländer: Privatisierung und Neu-Aufbau der Wirtschaft bei laufendem Betrieb 3. Die Transformation des „einheitlichen Staatshaushalts der DDR“ und die Gründung der Deutschen Kreditbank AG 3.1. Die Transformation des „einheitlichen Staatshaushalts der DDR“ 3.2. Gründung der Deutschen Kreditbank AG (DKB) am 19. März 1990. Von Horst Hartte 4. Die Schlußbilanzen der Volkseigenen Betriebe der DDR zum 30.6.1990 bestätigen empirisch die These von Ludwig von Mises, dass eine Wirtschaftsrechnung in den Betrieben der politisch natural gesteuerten sozialistischen Zentralplanwirtschaft der DDR unmöglich war. Von Horst Hartte 4.1. Die Ludwig von Mises-These von der Unmöglichkeit einer Wirtschaftsrechnung in der politisch natural gesteuerten sozialistischen Zentralplanwirtschaft 4.2. Schlußbilanzen der Volkseigenen Betriebe der DDR zum 30.6.1990: Ohne jegliche ökonomische Aussagekraft. Die Notwendigkeit von DM-Eröffnungsbilanzen zum 1.7.1990 4.3. Vergleich mit den Goldmarkbilanzen von 1924 und Vergleich mit den DM-Eröffnungsbilanzen von 1948/49 4.4 Vergleichende Betrachtung zwischen der Schlußbilanz in Mark der DDR zum 30.6.1990 und der DM-Eröffnungsbilanz zum 1.7.1990 4.5. Auswertung der ersten hundert veröffentlichten DM-Eröffnungsbilanzen 4.6. Ergänzende Bestätigung durch die Gesamteröffnungsbilanz der Treuhandanstalt 5. Die Privatisierung des Volkseigentums durch die Treuhandanstalt (1990-1994) 5.1. Volkseigene Betriebe (VEB) Von Klaus Krakat 5.2. Detlev Karsten Rohwedder: Die Treuhand erfüllt ihren Auftrag: Schnelle Privatisierung – entschlossene Sanierung – behutsame Stilllegung 5.3. Vom Plan zum Markt: Erfolge, die schmerzen. Von Gerd v. Gusinski 5.4. Privatisierte Unternehmen: Träger der wirtschaftlichen Erneuerung. Von Gerd v. Gusinski 5.5. Treuhandanstalt und der Zusammenbruch des RGW. Von Hermann Clement 5.6. Die Privatisierung des Handels in den neuen Bundesländern. Ein Überblick aus der Arbeit der GPH Gesellschaft zur Privatisierung des Handels mbH. Von Wolfgang Bernhardt 5.7. Kriminalität von Einzelakteuren und Wirtschaftskriminalität im Einigungsprozeß 5.8. Die Treuhandanstalt im Bild der Öffentlichkeit. Vor allem die „Bild-Zeitung“, das „Neue Deutschland“, der „Spiegel“, die „tageszeitung“ und die „Superzeitung“ stellten die THA eindeutig negativ dar. Von Hans Mathias Kepplinger unter Mitwirkung von Christian Kolmer III. Die Hinterlassenschaft der SED-Nomenklatura: 23 Jahre (1965-1988) verschleppter Strukturwandel erfordert einen radikalen Neu-Aufbau bei laufendem Betrieb (1990-1994) 1. Der verschleppte Strukturwandel: Die DDR besaß 1988 eine Struktur der Wirtschaft wie die BRD 1965 2. Das Aus für die Kombinate 3. Arbeitsmarkt: Problem Nr. 1. Verdeckte und offene Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern 4. Veraltete Strukturen, verschlissener Kapitalstock und personelle Überbesetzung 5. Außenwirtschaftliche RGW-Zwänge und ihre Folgen 6. Schwierige Integration – massive Unterstützung 6.1. Aufbau einer effizienten Verwaltung 6.2. Enorme Finanztransfers 7. Marktanteile hart umkämpft 8. Die Privatisierung durch die Treuhand setzt Zukunftszeichen. Suche nach Investoren. Der Auftrag der Treuhand und seine Realisierung 9. Investitionsmotive westdeutscher und ausländischer Unternehmen in den Neuen Bundesländern 10. Reges Gründungsgeschehen: Handwerk und Freie Berufe 11. Die radikalen ordnungspolitischen Maßnahmen aus einem Guß machen die Neuen Bundesländer zur stärksten Wachstumsregion von allen früheren sozialistischen Ländern in Ost-Europa IV. Die fünf neuen Bundesländer nach der Wiedervereinigung: Eine ökonomische und ökologische Zwischenbilanz (1990-2015) 1. Der Neuaufbau der Wirtschaft und der Landwirtschaft 1.1. Der Neuaufbau der Wirtschaft. Von Udo Ludwig 1.2. Transformation der Landwirtschaft in den neuen Bundesländern. Von Eberhard Schulze 1.3. Der Neuaufbau der Landwirtschaft. Von Udo Ludwig 2. Ökologische Zwischenbilanz. Von Karl Mannsfeld 3. Familienunternehmen – radikal anders und äußerst erfolgreich. Von Arnold Weissman 4. Die Symbolkraft des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche für den Neubeginn im vereinten Deutschland. Von Karl Mannsfeld Auswahlbibliographie "Von entscheidender Bedeutung für den Weg zur deutschen Wiedervereinigung war, daß Gorbatschow auf dem Gipfeltreffen der Ostblockländer am 7. Juli 1989 jedem sozialistischen Land eine eigene Entwicklung zugestand. Damit war ausgeschlossen, daß die Sowjetunion militärisch intervenierte. So konnte in der friedlichen Revolution von 1988/1989 die SED-Diktatur überwunden werden. Die ersten freien Wahlen in der DDR am 18. März 1990 ergaben schließlich die Legitimation für die Wiedervereinigung. Die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion am 1. Juli 1990 war die Voraussetzung für den Beitritt der DDR am 3. Oktober 1990 zum Geltungsbereich des Grundgesetzes. Nun begann der schwierige Auftrag der Treuhandanstalt: Schnelle Privatisierung, entschlossene Sanierung, behutsame Stilllegung. Die SED-Nomenklatura hatte einen 23 Jahre (1965-1988) verschleppten Strukturwandel hinterlassen. Dies erforderte einen radikalen Neu-Aufbau, der von 1990 bis 1994 andauerte - bei laufendem Betrieb."--Cover
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