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Eine Poetik der Exklusion : Narrative irritierter Zugehörigkeit

معرفی کتاب «Eine Poetik der Exklusion : Narrative irritierter Zugehörigkeit» نوشتهٔ Martin Harbusch، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden;Springer VS در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Martin Harbusch beschäftigt sich zunächst mit der Frage, wie (fehlende) soziale Teilhabe sozialwissenschaftlich beschrieben wird, um daraufhin zu untersuchen, welche lebensweltlichen Analogien diese Konzepte haben. Dafür greift er die weite Diskussion um Soziale Exklusion auf, um sie als Poetik der Exklusion in qualitativen Interviews zu verorten. Soziale Exklusion kommt dabei konstruktivistisch orientiert weniger als einheitliche Idee in den Blick, sondern wird im Anschluss an klassische Entwürfe der Armutsforschung vielmehr als multiperspektivischer Aushandlungszusammenhang politischer, institutioneller, wissenschaftlicher und besonders individueller Akteure und Akteurinnen entfaltet. Inhaltsverzeichnis 6 1. Einleitung 11 2. Soziale Exklusion als theoretischer Ort einer anstehenden Diskussion 17 2.1 Prosperität nach 1945: Über das Ende eines soziologischen Eldorados 17 2.2 Das Problem der Sozialstrukturanalyse 23 2.3 Soziale Exklusion als theoretischer Ort einer anstehenden Diskussion 32 3. Über die Konstruktion von Armut 100 3.1 Soziologische Verstrickungen 100 3.2 Die relationale Gesellschaft bei Simmel 105 3.3 Die differente Gesellschaft bei Bourdieu 112 3.4 Soziale Armut 123 3.4.1 ... bei Simmel 124 3.4.2 ... bei Bourdieu 128 3.4.3 ... bei Barlösius 129 3.5 Individuelle Armut 136 3.5.1 ... bei Simmel 137 3.5.2 ... bei Bourdieu 140 3.5.3 ... bei Barlösius 144 4. Methode 152 4.1 Datensammlung 156 4.2 Das narrative Interview 158 4.3 Auswertungszugriffe: Zugehörigkeit durch Zugehörigkeitskrisen – Soziale Exklusion als Poetik 159 5. Auswertung 162 5.1 Zerrissenheit – die Bedeutung der Institution 162 5.1.1 Therapievokabular 162 5.1.2 Soziale Institutionen und Unternehmen 179 5.1.3 Arbeitsmarkt/Arbeitgeber 185 5.1.4 Arbeitsagentur 188 5.2 Scheitern an einer gedachten Struktur – narrative theoretische Rahmen ohne praktische Entsprechung 203 5.2.1 Ziele und Werte – Generationenzugehörigkeit 203 5.2.2 Gruppen 210 5.2.3 Eigene Fähigkeiten als Schicksalserzählung 215 5.2.4 Exklusionsnarrative als Folge theoretischer Inklusionsvorstellungen 220 5.2.5 Selbstbilder – Zugehörigkeitsvokabulare sozialer Gruppen bleiben identitätsstiftend 228 5.2.6 Alternativlosigkeit von Erzählungen des Arbeitslebens. Der Verlust der sozialen Relation führt zum Verlust der Relation zu sich selbst: symbolische Obdachlosigkeit 232 5.2.7 „Negative Teilhabe“: die integrative Funktion utopischer Ideen 236 5.3 Das tragische Scheitern an der Sozialität – narrative Bezugspunkte ohne soziale Entsprechung 239 5.3.1 Fehlende Neuaushandlungen und die Verkrustung eines oppositionellen Selbstbildes 239 5.3.2 Schließung der Narration: Exklusion durch die fehlende narrative Möglichkeit der Integration äußerer Definitionsangebote oder Suche nach Konsistenz 245 5.3.3 Die Erosion ehemaliger Kristallisationspunkte von Inklusionsgeschichten 248 5.3.4 Faktizität und Fiktionalität von Lebensleistung – eine umfassende Perspektive sozialer Anerkennung 254 5.3.5 Irritierte Kommunikationen zwischen System und Individuum: fehlende Anschlussfähigkeit 258 5.3.6 Falsche/Unpassende/Fehlende Verwendung zentraler Kategorien sozialer Teilhabe als Zeichen des Ausschlusses 269 5.3.7 Verfallen in die Abstraktion – perspektivische Sackgassen 278 5.4 Aufgabe eines einheitlichen Selbstentwurfes: Entsolidarisierungseffekte mit der eigenen Person und die „Verinnerlichung“ des Klassenkampfes 287 5.4.1 (Ent-)Solidarisierung mit dem eigenen Körper: Naturalisierung von Randständigkeit 287 5.4.2 Entsolidarisierung mit der eigenen Lebensweise als Versuch der Inklusion 301 5.4.3 Solidarisierung mit der eigenen Perspektive als Versuch der Exklusion 307 5.4.4 Die inklusionssichernde Leistung des Selbstvorwurfs: Erzählungen der Schuld 310 5.4.5 Funktionen von Narrativen sozialer Exklusion: Ausschlusserzählungen als letztmögliche narrative Verbindung von äußeren, inneren und körperlichen Perspektiven 315 5.5 Stille Aufgabe der Gemeinschaftlichkeit: Exklusion als innere Emigration 323 5.5.1 Mitmenschen 323 5.5.2 Eigene Familie 331 5.5.3 Vertrauensaufkündigungen 336 5.5.4 Betrugsvorwürfe 338 5.6 Formen exklusiver Vergemeinschaftung: Isolationssolidaritäten und institutionelle Marginalisierung 341 5.7 Exklusion aus der bzw. durch die Zeit – über den Verlust sozialer Taktung 349 5.7.1 Zeit als Ort und Unort der Integration 349 5.7.2 Änderungen der Voraussetzungen und Chancen erfolgreicher Teilhabe 357 5.7.3 Migrationserfahrung als Bewusstsein für Zugehörigkeitskontingenzen; narrative Inklusion/Exklusion in historische und nationale Kontexte 369 5.7.4 Verlaufskurvenmechanismen und Effekte negativer Rückkopplung 373 5.8 Exklusion als räumlicher Rückzug: die Diffusion von Öffentlichkeit und Privatheit 378 5.8.1 Räumlicher Rückzug als Wahl – die Tyrannei der Öffentlichkeit 384 5.8.2 Räumlicher Rückzug als Zwang 387 5.9 Zirkuläre/Geschlossene Narrationsfiguren: keine neuen Optionen durch das Verpassen wesentlicher anderer 391 5.9.1 Fehlende soziale Anschlussmöglichkeiten 391 5.9.2 Narrative Kopplung unterschiedlicher Motive des Ausschlusses 398 5.9.3 Das Unsicherwerden individueller Selbstbeschreibungsmöglichkeiten – Verstrickungen in die eigenen Narrative 401 5.10 Protektive Exklusion (Hyperinklusion) 402 5.10.1 Übersteigerte Erzählungen von Intelligenz und Macht 403 5.10.2 Übersteigerte Erzählungen von Bildung 406 5.10.3 Übersteigerte Erzählungen von Wahlfreiheit 408 5.11 Einordnung in einen imaginären gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang 410 5.12 Erzählungen des Ausschlusses 419 5.12.1 Oppositionserzählungen 419 5.12.2 Opfererzählungen 424 5.12.3 Kontrast: Armutserzählungen 426 5.13 Auswirkungen von Exklusionsperspektiven auf andere Kommunikationsinhalte – „Überspringende Narrative“ 428 5.13.1 Zeitsprünge: Bewertung der gegenwärtigen und zukünftigen Lage 428 5.13.2 Folgen für soziale Nahbeziehungen – Betroffenheitsballungen 430 5.13.3 Folgen für die eigenen Fähigkeiten 431 6. Schluss: Eine Poetik der Exklusion 433 6.1 Lyrik der Zugehörigkeit 438 6.2 Epik der Zugehörigkeit 443 6.3 Dramatik der Exklusion 448 Literatur 453 Martin Harbusch beschäftigt sich zunächst mit der Frage, wie (fehlende) soziale Teilhabe sozialwissenschaftlich beschrieben wird, um daraufhin zu untersuchen, welche lebensweltlichen Analogien diese Konzepte haben. Dafür greift er die weite Diskussion um Soziale Exklusion auf, um sie als Poetik der Exklusion in qualitativen Interviews zu verorten. Soziale Exklusion kommt dabei konstruktivistisch orientiert weniger als einheitliche Idee in den Blick, sondern wird im Anschluss an klassische Entwürfe der Armutsforschung vielmehr als multiperspektivischer Aushandlungszusammenhang politischer, institutioneller, wissenschaftlicher und besonders individueller Akteure und Akteurinnen entfaltet. Der Inhalt • Soziale Exklusion als sozialwissenschaftliche Kategorie • Soziale Armut/ Individuelle Armut • Qualitative Interviewforschung mit Menschen in "schwierigen" Lagen • Ordnung der erhobenen Narrative entlang poetischer Kategorien Die Zielgruppen • Dozierende und Studierende der Sozialwissenschaften Der Autor Dr. Martin Harbusch arbeitet und forscht am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel im DFG-Projekt "Psychiatrische Krankheitskategorien als ,traveling objects'" und an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität in Hagen. Neben seinen Lehrveranstaltungen in Kassel lehrt er an der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover Front Matter ....Pages I-XI Einleitung (Martin Harbusch)....Pages 1-6 Soziale Exklusion als theoretischer Ort einer anstehenden Diskussion (Martin Harbusch)....Pages 7-89 Über die Konstruktion von Armut (Martin Harbusch)....Pages 91-142 Methode (Martin Harbusch)....Pages 143-152 Auswertung (Martin Harbusch)....Pages 153-423 Schluss: Eine Poetik der Exklusion (Martin Harbusch)....Pages 425-444 Back Matter ....Pages 445-473 Martin Harbusch beschaftigt sich zunachst mit der Frage, wie (fehlende) soziale Teilhabe sozialwissenschaftlich beschrieben wird, um daraufhin zu untersuchen, welche lebensweltlichen Analogien diese Konzepte haben.
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