وبلاگ بلیان

Einblendungen: Elemente einer jüdischen Filmgeschichte der Bundesrepublik

معرفی کتاب «Einblendungen: Elemente einer jüdischen Filmgeschichte der Bundesrepublik» نوشتهٔ Johannes Praetorius-Rhein, Lea Wohl von Haselberg (eds.)، منتشرشده توسط نشر Neofelis Verlag UG در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Filmgeschichte anders schreiben Jüdische Filmgeschichte, davon geht dieser Band aus, steht quer zu Erzählungen des Nationalkinos. Sie lässt sich deshalb am besten von den Rändern der Filmgeschichte her schreiben. Im Rahmen des Forschungsnetzwerks „Deutsch-jüdische Filmgeschichte der BRD“ ist deshalb eine besondere Form kollaborativen Schreibens erkundet worden: Zu elementaren Stichworten werden kurze Texte unterschiedlicher Autor\*innen versammelt, die ihren Fokus jeweils auf einzelne Anekdoten, Details und Irregularitäten legen, die zwar besonders auffällig oder beziehungsreich sind, die aber im wissenschaftlich und methodisch reflektierten Schreiben dennoch oft nur den Status von Fußnoten erlangen. Dabei sind es durchaus methodische Überlegungen, die es geboten erscheinen lassen, eine deutsch-jüdische Filmgeschichte nach 1945 auf einer solchen Basis zu entwickeln: Die Jüdischkeit zahlreicher Filmschaffender in der Bundesrepublik kommt nämlich in der kanonischen Filmhistoriografie in der Regel nur durch vereinzelte Biografismen oder implizit verbleibende Zuschreibungen zur Geltung oder wird als lebensgeschichtliches Datum erwähnt. In jedem Fall gewinnt sie kein eigenes filmgeschichtliches Profil, sondern bleibt bruchstückhaft. Die Kompilation solcher historiografischer Bruchstücke kann es jedoch ermöglichen, so die These, durch Serialität die darin enthaltenen Muster erkennbar zu machen und zugleich ein Mosaik unterschiedlicher Erfahrungen zu gewinnen. Darüber hinaus ermöglicht das kollaborative Schreiben, eine Vielzahl von Autor\*innen, die mit ganz unterschiedlichen Perspektiven und mit spezifischen Expertisen zu einer Vielzahl von Archivbeständen, Nachlässen und Filmen arbeiten, zusammenzubringen und zueinander in Beziehung zu setzen. Diese Serie wurde in der Zeitschrift Medaon bereits erprobt und erscheint nun in erweiterter Form auch als Buch. Cover Half Title Title Page Table of Contents Praetorius-Rhein / Wohl von Haselberg: Einleitung _Dinge Dinge Rolef: Ein Buch mit Exlibris Praetorius-Rhein: Der Nerzmantel Ebbrecht-Hartmann: Roman Vishniacs Mikroskop Schneider: Ein Fotoalbum Sandberg: Der Koffer Wohl von Haselberg: Die Nähmaschine Klages: Das Fotoalbum von Günther Krampf _Schreiben Schreiben Praetorius-Rhein: Der Anfang Klages: MGM-Zuschauerzettel Praetorius-Rhein: Protest und Protokoll Ebbrecht-Hartmann: „Eine Aneinanderreihung von Filmresten“ – Eine Filmnotiz zu Thomas Mitscherlichs HAUS DER ENDLÖSUNG (1966) Wohl von Haselberg: Brief an den Regisseur, Saarbrücken, 20.07.1971 Schoß: Beschwerdebriefe Ebbrecht-Hartmann: Listen, Briefe, Stimme Wohl von Haselberg: „Der Autor will anonym bleiben.“ _Orte Orte Wohl von Haselberg: Der Ort ihrer Eltern: Untergrombach Klages: Filmstadt Barcelona: Fluchtstation 1934 und 1936 Praetorius-Rhein: Das CCC-Studio in Spandau Schumacher: Trebitschs Mahnmal Schneider: Orte im Fernsehfilm. DIE BILDER DES ZEUGEN SCHATTMANN Sandberg: Patagonien und die Filme von Narcisa Hirsch Rolef: Persien und das Schtetl – Phantasmen in der israelischen Landschaft in MEGILLAH 83 Praetorius-Rhein: Trümmer Schoß: Eine kleine Verbeugung Ebbrecht-Hartmann: Das Haus der Wannsee-Konferenz – vom Wasser aus gesehen _Überlieferungen Überlieferungen Praetorius-Rhein: Fred Monossons Outtakes Schumacher: „Unchristlich verschmutzt“ Ebbrecht-Hartmann: Eine Cinematheque des Holocaust Wohl von Haselberg: Die Moszkowicz-Tapes Nowicki: Verzettelt. Der Nachlass von Günter Peter Straschek Schoß: Michael Kanns unliebsamer Diplomfilm Rauch: Mifgash Israel Praetorius-Rhein: Post aus Amerika, ein Netzfund _Szenen Szenen Wohl von Haselberg: „Ich bin Wiese“ Seene: Der Kinoprotest gegen OLIVER TWIST Klages: Franz Marischka in der Badewanne Wohl von Haselberg: Eine Äquatortaufe Sandberg: Szenische Dialoge Rauch: „Man könnte leben, aber man lässt nicht“ Schumacher: Eine Rast in DIE VERLIEBTEN Colophon Backcover Jüdische Filmgeschichte, davon geht dieser Band aus, steht quer zu Erzählungen des Nationalkinos. Sie lässt sich deshalb am besten von den Rändern der Filmgeschichte her schreiben. Im Rahmen des Forschungsnetzwerks Deutsch-jüdische Filmgeschichte der BRD ist deshalb eine besondere Form kollaborativen Schreibens erkundet worden: Zu elementaren Stichworten werden kurze Texte unterschiedlicher Autor*innen versammelt, die ihren Fokus jeweils auf einzelne Anekdoten, Details und Irregularitäten legen, die zwar besonders auffällig oder beziehungsreich sind, die aber im wissenschaftlich und methodisch reflektierten Schreiben dennoch oft nur den Status von Fußnoten erlangen.0Dabei sind es durchaus methodische Überlegungen, die es geboten erscheinen lassen, eine deutsch-jüdische Filmgeschichte nach 1945 auf einer solchen Basis zu entwickeln: Die Jüdischkeit zahlreicher Filmschaffender in der Bundesrepublik kommt nämlich in der kanonischen Filmhistoriografie in der Regel nur durch vereinzelte Biografismen oder implizit verbleibende Zuschreibungen zur Geltung oder wird als lebensgeschichtliches Datum erwähnt. In jedem Fall gewinnt sie kein eigenes filmgeschichtliches Profil, sondern bleibt bruchstückhaft. Die Kompilation solcher historiografischer Bruchstücke kann es jedoch ermöglichen, so die These, durch Serialität die darin enthaltenen Muster erkennbar zu machen und zugleich ein Mosaik unterschiedlicher Erfahrungen zu gewinnen. Darüber hinaus ermöglicht das kollaborative Schreiben, eine Vielzahl von Autor*innen, die mit ganz unterschiedlichen Perspektiven und mit spezifischen Expertisen zu einer Vielzahl von Archivbeständen, Nachlässen und Filmen arbeiten, zusammenzubringen und zueinander in Beziehung zu setzen.0Diese Serie wurde in der Zeitschrift Medaon bereits erprobt und erscheint nun in erweiterter Form auch als Buch.0 "Jüdische Filmgeschichte, davon geht dieser Band aus, steht quer zu Erzählungen des Nationalkinos. Sie lässt sich deshalb am besten von den Rändern der Filmgeschichte her schreiben. Im Rahmen des Forschungsnetzwerks 'Deutsch-jüdische Filmgeschichte der BRD' ist deshalb eine besondere Form kollaborativen Schreibens erkundet worden: Zu elementaren Stichworten werden kurze Texte unterschiedlicher Autor*innen versammelt, die ihren Fokus jeweils auf einzelne Anekdoten, Details und Irregularitäten legen, die zwar besonders auffällig oder beziehungsreich sind, die aber im wissenschaftlich und methodisch reflektierten Schreiben dennoch oft nur den Status von Fußnoten erlangen. Dabei sind es durchaus methodische Überlegungen, die es geboten erscheinen lassen, eine deutsch-jüdische Filmgeschichte nach 1945 auf einer solchen Basis zu entwickeln: Die Jüdischkeit zahlreicher Filmschaffender in der Bundesrepublik kommt nämlich in der kanonischen Filmhistoriografie in der Regel nur durch vereinzelte Biografismen oder implizit verbleibende Zuschreibungen zur Geltung oder wird als lebensgeschichtliches Datum erwähnt. In jedem Fall gewinnt sie kein eigenes filmgeschichtliches Profil, sondern bleibt bruchstückhaft. Die Kompilation solcher historiografischer Bruchstücke kann es jedoch ermöglichen, so die These, durch Serialität die darin enthaltenen Muster erkennbar zu machen und zugleich ein Mosaik unterschiedlicher Erfahrungen zu gewinnen. Darüber hinaus ermöglicht das kollaborative Schreiben, eine Vielzahl von Autor*innen, die mit ganz unterschiedlichen Perspektiven und mit spezifischen Expertisen zu einer Vielzahl von Archivbeständen, Nachlässen und Filmen arbeiten, zusammenzubringen und zueinander in Beziehung zu setzen."-- Publisher's website
دانلود کتاب Einblendungen: Elemente einer jüdischen Filmgeschichte der Bundesrepublik