Ein Zeugnis des frühen kuschitischen Königtums: Die Stele SNM 1851 vom Jebel Barkal
معرفی کتاب «Ein Zeugnis des frühen kuschitischen Königtums: Die Stele SNM 1851 vom Jebel Barkal» نوشتهٔ Angelika Lohwasser; Anne Sörgel; Finnja Buttermann، منتشرشده توسط نشر Harrassowitz در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
1920 fand George A. Reisner im Hof B 501 des Amun-Tempels am Jebel Barkal (Sudan) eine in ihrem unteren Teil zerstorte Stele, die sich heute im National Museum Khartum befindet (SNM 1851). Sie galt als fruhes Zeugnis des kuschitischen Konigs Pi(anch)y, der nach Agypten zog und die Grundlagen fur die Herrschaft der 25. Dynastie in Agypten legte. In der vorliegenden Studie von Angelika Lohwasser und Anne Sorgel wird diese Stele erstmalig vollstandig mit Faksimile, philologischer Bearbeitung und historischem Kommentar sowie kulturgeschichtlicher Einordnung publiziert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der wechselvollen Geschichte der Stele, die bisher zumeist im Schatten ihrer vermeintlichen grossen Schwester, der Triumphstele des Pi(anch)y, stand. So werden intensiv die Frage nach dem ursprunglichen Stifter der Stele, der Phasen der Tilgung sowie ihrer sekundaren Nutzung thematisiert. Dabei kommen auch neue Hypothesen v.a. zu ihrer Entstehung zur Sprache und unterstreichen so die Bedeutung der Sandsteinstele SNM 1851 als bedeutendes Denkmal des fruhen kuschitischen Konigtums. Cover Titelseiten Inhalt Vorwort 1. Die Sandsteinstele Khartum SNM 1851 1.1. Der Fundkontext 1.2. Objektgeschichte 1.3. Allgemeine Beschreibung der Stele 2. Forschungsgeschichte und bisherige Bearbeitungen 3. Die Darstellungen im Giebelfeld 3.1. Amun-Re 3.2. Mut 3.3. Chons 3.4. König 4. Der Text der Stele 4.1. Der hieroglyphische Text 4.2. Transkription, Übersetzung und Kommentar zum Text der Stele 4.2.1. Die Reden der Götter 4.2.2. Die Rede des Königs 4.2.3. Die Inschriften des Bildfeldes 4.2.4. Der Haupttext 4.2.5. Fortlaufende Übersetzung 4.3. Zur Paläografie 4.3.1. Grafische Besonderheiten der Sandsteinstele 4.3.2. Paläografischer Kommentar 4.4. Zur Sprache der Sandsteinstele 5. Eine Rekonstruktion des Schicksals der Sandsteinstele 5.1 Der ursprüngliche Stelenherr (Abb. 15) 5.1.1. Thutmosis III. 5.1.2. Hohepriester und König Mencheperre 5.1.3. Alara 5.1.4. Kaschta 5.1.5. Ein uns bisher nicht bekannter König 5.1.6. Die kulturelle Einordnung des Stelenherrn 5.2. Die Phase der Tilgung 5.2.1. Zerstörungen von Königsnamen und Königsdarstellungen 5.2.2. Die Zerstörungen auf der Sandsteinstele (Abb. 16) 5.2.3. Beweggründe der Tilgungen 5.2.4. Fazit 5.3. Die sekundäre Nutzung (Abb. 17) 5.3.1. Pi(anch)y 5.3.2. Taharqo 5.3.3. Senkamanisken 5.3.4. Aspelta 5.3.5. Ein spätnapatanischer Herrscher (Nastasen?) 5.3.6. Fazit 5.4. Die drei Phasen der Sandsteinstele 6. Historische Interpretation 6.1. Die Situation in Theben in der späten 3. Zwischenzeit 6.2. Die Situation in Unternubien 6.3. Die Situation in Obernubien 6.3.1. Das Problem der Neo-Ramessiden 6.4. Zusammenfassung der historischen Indizien 7. Kulturhistorische Einordnung 7.1. Der Ausdruck von Herrschaft 7.1.1. Legitimation 7.1.2. Herrschaftsübergabe 7.1.3. Herrschaftsausübung 7.2. Die Götter 7.3. Komplementarität als Prinzip 7.4. Die Sandsteinstele als Medium 7.5. Fazit Literatur Abkürzungen Indices Personennamen Götternamen Ortsnamen und Ethnonyme Ägyptische Wörter Koptische Wörter Meroitische/Nubische Wörter Abbildungen Abbildungsnachweise
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