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Ein Kardinal im Zeitalter der Renaissance: Die Karriere des Giovanni di Castiglione (ca. 1413-1460). Dissertationsschrift

معرفی کتاب «Ein Kardinal im Zeitalter der Renaissance: Die Karriere des Giovanni di Castiglione (ca. 1413-1460). Dissertationsschrift» نوشتهٔ Jessika Nowak، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wie vermochte ein nicht begüterter, doch äußerst ambitionierter Prälat zu Zeiten des Renaissancepapsttums die kirchliche Karriereleiter zu erklimmen? Welche Voraussetzungen galt es zu erfüllen, welche Strategien und Taktiken beim Ringen um Ämter, Würden und Pfründen anzuwenden? Welche Netzwerke waren aufzubauen, welche Wirkungsfelder abzustecken, welche Hindernisse und Hürden auf dem Weg zum Kardinalshut und zur Tiara zu überwinden? Auf der Basis einer Vielzahl bislang unedierter Quellen geht Jessika Nowak diesen Fragen anhand der Vita des Giovanni di Castiglione (ca. 1413-1460) nach, eines italienischen Kardinals, den ein Verdikt von Papst Pius II. der damnatio memoriae anheimfallen ließ. Heute wenig be- bzw. völlig verkannt, bewegte er sich einst mit großem Geschick auf einem weitläufigen diplomatischen Parkett, das sich von Frankreich über das Reich und Ungarn bis nach Italien erstreckte. Cover Titel Danksagung Inhaltsverzeichnis Abkürzungen bibliographischer Angaben I. Einführung II. Die Anfänge II.1 „... vortreffliches Geschlecht, ich sehe, wie aus Dir so viele und so leuchtende Helden hervorgegangen sind ...“ – Die Familie di Castiglione II.2 „Ich sage aber, daß es die Tugenden und die Bildung sind, die den an einem unbekannten und unbedeutenden Ort Geborenen veredeln und ihn zu höchstem Ruhm gelangen lassen“ – Der normannische „Hof “ der Castiglione II.3 „... auf ihm hat all unsere Hoffnung geruht, ohne ihn konnte uns nichts ergötzen und nichts Ruhmvolles geschehen“ – Der Tod des pater familias und andere gravierende Einschnitte II.4 „... mein Herz schlägt mit großer und mannigfaltiger Sorge für das Vaterland“ – Die allmähliche Abkehr von der Normandie III. Rückkehr in die italienische Staatenwelt III.1 „... noch nicht einmal das Haar von einem Rind“ – Der Beginn einer Karriere in Rom ohne finanziellen Rückhalt III.2 „... ein Mann von großem Genie“ – Giovanni di Castigliones erste Schritte auf dem Parkett der Kurie III.3 „... nur eine Empfehlung ohne irgendwelche Signale“ – Ein folgenschweres herzogliches Schreiben III.4 „... Du hast unseren Willen gehört, daß der von Pavia Kardinal werde und kein anderer“ – Die ablehnende Haltung des Herzogs gegenüber Giovanni di Castiglione III.5 „... lieber möchte ich ein Bettler sein, als auf unlauterem Wege zu allen Reichtümern der Welt zu kommen“ – Strategien bei dem Erwerb des roten Hutes III.6 „... Ihr dürft nicht nur ein Wölflein am Hofe des Papstes haben“ – Die Mailänder Bemühungen um zwei Kardinäle IV. Die Translation nach Pavia IV.1 „Ihr habt keinen Bruder oder Sohn, der zu Euren Gunsten angemessener oder beherzter hätte Fürsprache halten können“ – Das Gewinnen eines mächtigen Verbündeten IV.2 „... nun ist es die Sache der Natur, daß ihm weder unser Herr mit gutem Gewissen, noch Eure Durchlaucht, noch irgendeine Person der Welt mit gutem Grund seinen Titel nehmen darf “ – Strategie und Taktiken des Giovanni di Castiglione und des Guillaume d’Estouteville IV.3 „... falls besagter Monsignore von Coutances es akzeptierte, wäre ich sehr dankbar, wenn der ehrwürdige Vater es erhielte“ – Das Angebot der Diözese Piacenza IV.4 „... zum sehr großen Verlust und Schaden der Christenheit“ – Unliebsame Entwicklungen IV.5 „... Eure Durchlaucht könnte unserem Herrn und dem ganzen Kardinalskollegium einen großen Gefallen tun“ – Die Ernennung zum Bischof von Pavia durch Nikolaus V IV.6 „... widerrufen kann ich nicht, wenn es mir nicht zur größten Schande gereichen soll“ – Die ablehnende Haltung des Herzogs V. Die Gesandtschaft ins Reich, nach Böhmen und Ungarn und der Reichstag von Regensburg: Das Ringen um die herzogliche Zustimmung zur Translation V.1 „... es begibt sich, daß unser Vater mich dazu erwählt hat, zum Kaiser und zum König von Ungarn zu gehen“ – Neue Strategien des Giovanni di Castiglione V.2 „... hinsichtlich des Bistums Pavia wird man schweigen ...“ – Ein allmählicher Wandel in der herzoglichen Einstellung V.3 „... am 16. des vergangenen Monats traf ich ein“ – Auf dem Türkenreichstag von Regensburg (April / Mai 1454) V.4 „... mit dem Erzbistum Euch eine Gefälligkeit erweisend, wollen sie, daß Ihr dem Papst und ihnen mit Pavia einen Gefallen tut“ – Die Verknüpfung des Schicksals Giovanni di Castigliones mit dem Gabriele Sforzas und das Brechen des herzoglichen Widerstandes VI. Die Reichstage von Frankfurt und Wiener Neustadt als weitere Sprossen auf der Karriereleiter VI.1 „... wir bestimmen unseren ehrenwerten Bruder, den Bischof von Pavia, zu unserem Orator auf dem besagten Tag“ – Der Reichstag zu Frankfurt (September / Oktober 1454) VI.2 „Als erster traf hier der Gesandte des Königs von Aragon ein ... Nach diesem kam der Bischof von Pavia ...“ – Der Reichstag zu Wiener Neustadt (Februar – April 1455) VII. Der Griff nach dem roten Hut VII.1 „... ein anderer wurde gewählt, über dessen Gesinnung ich unsicher bin. Das große Rad hat sich gedreht ..., die einen sind emporgestiegen, die anderen abgesunken“ – Sicherung und Ausbau der eigenen Position unter dem neuen Pontifex VII.2 „... sie haben überlegt, daß ich für einige Tage komme und diesen Kelch trinke“ – Vom Gewinnen neuer Bündnispartner und vom Entfernen der Kontrahenten VII.3 „Eure Durchlaucht ... wünschte insbesondere von den Angelegenheiten aus dem Reich zu hören“ – Der erneute Rekurs auf das Reich und Ungarn VII.4 „... hier sind heute die Gesandten des Kaisers zur 21. Stunde eingetroffen“ – Die Kooperation mit Enea Silvio Piccolomini und anderen „Helfern“ VII.5 „... ich müßte ein Falke sein, um zu Eurer Exzellenz fliegen zu können“ – Der Bischof von Novara und der Bischof von Modena, zwei Konkurrenten Giovanni di Castigliones VII.6 „... ich habe mir überlegt, von meiner Seite aus nichts fehlen zu lassen“ – Ein selbstgefertigtes Schreiben zur Beschleunigung VII.7 „... auch mit Hilfe der Freunde beabsichtige ich etwas“ – Die Unterstützung der herzoglichen Gesandten und Sekretäre VII.8 „... er täte gut daran, dem Papst und ihnen die Wahl ... zu überlassen“ – Das Kardinalskollegium als Bündnispartner VII.9 „... für denjenigen von Pavia tun wir, was wir können“ – Im unmittelbaren Vorfeld der Kardinalskreation VII.10 „Am Ende ließ er alle aus dem Palast jagen ... und man sagt, niemand wurde ernannt“ – Das „Scheitern“ der Kardinalskreation VII.11 „... sehr ungern sehen sie mich weggehen, aber die Notwendigkeit zwingt mich“ – Das Erwägen einer Rückkehr ins Reich VIII. Auf dem Weg zum Purpur VIII.1 „Am 16. dieses Monats traf ich ein, gern gesehen vom Kaiser und seinem ganzen Hofe“ – Die Rückkehr ins Reich VIII.2 „... er sagte, Monsignore de Pavia gewählt zu haben, als denjenigen, der Eurer Durchlaucht, nach dem Bischof von Novara, am gefälligsten ist“ – Die Erhebung ins Kardinalat VIII.3 „Das Reich, Frankreich und Ungarn haben Dich schon zur Genüge gehabt, jetzt wollen sich Italien und Rom an Dir laben“ – Die Rückkehr des Giovanni di Castiglione an die Kurie IX. Die römischen Jahre IX.1 „Seine Heiligkeit würde mich gerne versetzen, wenn es Eurer Durchlaucht recht wäre“ – Bemühungen um die Diözese Novara IX.2 „... lieber heute ein Ei als morgen ein Huhn“ – Bemühungen um die Abtei Rivalta IX.3 „... verzeihen Sie, daß ich immer dasselbe Lied singe“ – Weitere Bemühungen um die Abtei Rivalta IX.4 „Gerne hätten wir Eure Durchlaucht ... vorgewarnt, aber weil diese Resignation viele Gefahren mit sich bringt ..., haben wir sie akzeptiert und die Bullen bereits ausstellen lassen“ – Von der Abtei Rivalta zur Abtei Sant’Abbondio X. Der Höhepunkt der Karriere: Das Konklave von 1458 X.1 „Es steht außer Frage, daß der Papst höchstens noch zwei Monate zu leben hat“ – Die Zeit vor dem Konklave X.2 „... wenn die Kardinäle tatsächlich im Konklave sind, täuschen sie sich gegenseitig, trotz aller Versprechungen, die sie sich vorher gegeben haben“ – Der Verlauf des Konklaves XI. Niedergang und Ende XI.1 „... zu dieser sechzehnten Stunde hat mir Seine Heiligkeit im Konsistorium mit Zustimmung aller Kardinäle die Legation für die Marken übertragen“ – Die Entsendung in die Mark Ancona (1458–1460) XI.2 „... und er sprach so schlecht über ihn, daß es mich mit großer Verwunderung erfüllte“ – Die damnatio memoriae XII. „... auch ändern sich vergleichbare Dinge von Stunde zu Stunde“ – „Aufstieg“ und „Fall“ des Giovanni di Castiglione: eine Bilanz Anhang Ungedruckte Quellen Gedruckte Quellen Hilfsmittel Literatur Webseiten Personenregister Orts- und Sachregister
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