Ein Bild für die Ewigkeit : Michelangelos Strategien für Nachleben und Nachruhm
معرفی کتاب «Ein Bild für die Ewigkeit : Michelangelos Strategien für Nachleben und Nachruhm» نوشتهٔ Andrea Schloemer، منتشرشده توسط نشر wbg Academic in der Verlag Herder GmbH در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
"Ein Bild für die Ewigkeit" ist das erste Werk, das den Umgang Michelangelo Buonarrotis mit seinem Ruhm und Nachruhm untersucht. Andrea Schloemer erbringt den Nachweis, dass der Künstler, ausgelöst durch das erste Julius-Grabmal-Projekt 1505/06, beschließt, zukünftig alle Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen. Seine kompromisslose Art gründet auf dem Bewusstsein, eine künstlerische Ausnahmeerscheinung in drei Kunstgattungen zu sein. Mächtige Mäzene zittern vor ihm oder werden zu Bittstellern degradiert. In Florenz und in Rom hinterlässt er großartige künstlerischen Spuren, die nur mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden: Er inszenierte sich zu Lebzeiten als Einzelgänger und einsamer Künstler. Durch sein intelligentes Agieren sicherte er sich die Deutungshoheit über seine Kunst und sein Leben. Seine Kunstwerke sind daher nicht nur Träger seiner Memoria, sondern erfahren Verehrung als seine Hoheitszeichen. Mit ihrer Arbeit schließt Andrea Schloemer eine Forschungslücke. Front Cover Titel Impressum Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Danksagung 1 Einleitung 1.1 Einordnung in den historischen Kontext 1.2 Gegenstand der Untersuchung 1.3 Methodik und Konzeption 1.4 Einordnung der Untersuchung in den Forschungskontext 1.5 Aufbau und Struktur der Arbeit 2 Michelangelo und der Neubau von St. Peter 2.1 Bedeutung und Zustand von St. Peter vor 1506 2.2 Metamorphose: Vom Kardinal zum Papst 2.3 Ziele des neuen Pontifex 2.4 Vom Grabmal zum Neubau oder umgekehrt? 2.5 Michelangelos zweiter Romaufenthalt 2.6 Päpstliche Wiederaufnahme der Neubau-Idee 2.7 Gepredigte Legitimation des Neubaus 2.8 Zwischenresümee 3 Von der Simultangenese zur Tripel-Genese 3.1 Päpstliche Abkehr vom Grabmal 3.2 Michelangelos Jahresanfang 1506 3.3 Ein Künstler in der Krise: Abreise aus Rom 3.4 Folgen der Abreise 3.5 Päpstliches Entgegenkommen und gewährte Gnade 4 Die Sixtinische Kapelle 4.1 Einleitung in den Kontext 4.2 Bedeutung der Fresken 4.3 Konkurrieren mit Ghirlandaio & Co 4.4 Der Vertrag 4.5 Ausführungstechnik 4.6 Der Unternehmer und seine Assistenten 4.7 Ideen zur Deckengestaltung 4.8 Die Sixtinische Decke: Substitut für das Grabmal? 4.9 Die Sixtinische Decke: Tragödie oder Katharsis? 4.10 Michelangelos Rache? 5 Julius II. und der Luxus 5.1 Schwachpunkte 5.2 Pästliche Finanzlage 5.3 Julius'II. Affinität zu Edelsteinen und Tiaren 5.4 Ring und Schmuckdarstellungen des Papstes 5.5 Schutz des päpstlichen Schatzes 5.6 Julius'II. ambivalente Haltung 5.7 Luxus und Sicherheit bis zum Schluss 5.8 Kritik: „Julius Exclusus“ 5.9 Auswirkungen auf Michelangelo 6 Vom Künstler zum Souverän 6.1 Michelangelos Selbstverständnis 6.2 Von den Medici-Pontifikaten zum Farnese-Papst 6.3 Intermezzo Florenz – Prolog für Rom? 6.4 Künstlerischer Status 6.5 Erneut künstlerische Freiheit? 6.6 Ein Künstler für zwei Päpste 6.7 Rückkehr nach Rom 6.8 Zwischenresümee 7 Konkurrenzlosigkeit statt Knebel 7.1 Der Farnese-Papst 7.2 Ausgangspunkt Jüngstes Gericht 7.3 Zweites Großfresko 7.4 Michelangelo, der Ikonoklast? 7.5 Die Komposition 7.6 Neues im Jüngsten Gericht 7.7 Gnadenvolle Häresie 7.8 Die Enthüllung 7.9 Der Künstler und der Papst 7.10 Herrscher über St. Peter 7.11 Absolute Macht: Das Motupropio von 1549 8 Memoria in eigener Sache 8.1 Hinführung 8.2 Ewiges Leben als Ziel 8.3 Der Künstler und sein Grabmal 8.4 Die Florentiner Pietà 8.5 Deutungen 8.6 Zusammenfassung zur Pietà 9 Cappella Paolina 9.1 Die Cappella Paolina: Repräsentation und Reputation 9.2 Liturgische Funktion der kleinen Palastkapelle 9.3 Die künstlerischen Sujets 9.4 Ausführung der Fresken 10 Michelangelo und die Kreuzesdarstellung 10.1 Die Kreuzigung Petri 10.2 Die Bedeutung der Petrusakten 10.3 Anwesenheit Gottes in der Kreuzigung Petri 10.4 Kreuz und Christus in Pauli Bekehrung 10.5 Dialektik Fresken und Papstwahl 11 Spirituelle Manifestation 11.1 Inspiration und Entwicklung zum Pilger 11.2 Nikodemus und der Pilger 11.3 Verwandter Typus 11.4 Resümee 12 Keine Heimkehr des Republikaners 12.1 Florentinische Bemühungen 12.2 Gesinnung und Kalkül 12.3 Steingewordene Bekenntnisse 13 Vasaris Vorstoß 13.1 Propagandamittel Akademiegründung 13.2 Drei Schritte zur Gründung 13.3 Die Gründungsleiche: Iacopo Pontormo 13.4 Der Stifter: Montorsoli 13.5 Montorsoli: Michelangelos Protegé 13.6 Akademiegründung 13.7 Kontaktaufnahme mit Michelangelo 13.8 Bewertungen 14 Abschied vom Göttlichen 14.1 Umgang mit Tod und Nachlass 14.2 Der Tod des Meisters 14.3 Einsetzendes Engagement 14.4 Michelangelos „Habseligkeiten“ 14.5 Gedenken und Staatsangelegenheit 14.6 Der Haupterbe 14.7 Borghini: Ideengeber der Exequien 14.8 Star-Redner: Benedetto Varchi (1502–1565) 15 Michelangelos Exequien 15.1 Varchis Leichenrede 15.2 Nachwirkung der Exequien 16 Das Grabmal in Santa Croce – eine Tragödie? 16.1 Die Akteure 16.2 Erste Weichenstellungen 16.3 Vasaris Konkurrent 16.4 Vasaris Erfolg 16.5 Skizzen und Entwürfe zum Grabmal 16.6 Konkrete Planungsschritte 16.7 Die künstlerische Gestaltung des Grabmals 16.8 Bewertung der Akteure 16.9 Bewertungen des Grabmals und Alternativen 17 Zusammenfassung und Resultate 18 Bibliographie Anhang Abbildungen Back Cover
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