Ein Beitrag zur Kenntnis des Stoffwechsels panaschierter Pflanzen : Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Hohen Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
معرفی کتاب «Ein Beitrag zur Kenntnis des Stoffwechsels panaschierter Pflanzen : Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Hohen Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig» نوشتهٔ Walter Schumacher (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 1928. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
des BlatteiweiBes in den Chloroplasten lokalisiert sein miisse, ein Ergebnis, das auch mit den spateren Untersuchungen von ULLRICH (78) durch- aus im Einklang steht.Die Feststellung des verminderten EiweiBgehaltes weiBer Blatter bot an und fiir sich nichts Neues; es finden sich in der alteren Literatur wiederholt sogar quantitative Angaben, die dieses Verhaltnis schon herauslesen lieBen. Allerdings schwanken diese Angaben betrachtlich. PANTANELLI, der sich, wie schon erwahnt, eingehend mit dem Studium der Panaschiire befaBte (1902-1905; 59, 60), gibt z. B. fiir Ulmus cam- pestris an, daB der auf Trockengewicht bezogene N -Gehalt griiner Blatter 3,35% betragt gegeniiber 2,68% fiir panaschierte Blatter, wobei sich die EiweiBzahlen wie 3,32 : 2,27% verhalten. Daraus geht auch, wie PAN- TANELLI schon selbst betont, hervor, daB der Gehalt an nicht eiweiBartigen Stickstoffverbindungen in den weiBen Organen gri:iBer sein muB. Diese letzteren Angaben decken sich mit Ergebnissen von MoL- LIARD (1911, 1913; 46), der an einer Reihe von Objekten, und zwar fiir weiBe und griine Teile gesondert; einen wesentlich gri:iBeren Gehalt an li:islichenN-Verbindungen in den weiBenGebietenfeststellte, den er ohne weiteres als Ursache der Chlorophyllzersti:irung ansah. Im iibrigen gibt er im Gegensatz zu PANTANELLI fur die weiBen Organe einen hi:iheren Wert des Total-N an, ja, fiir zwei seiner Objekte (Acer pseudoplatanus und Evonymus japon.) lassen sich aus seinen Angaben unter Bezugnahme auf das Trockengewicht auch erhi:ihte EiweiBzahlen fiir WeiB errechnen. Niedrigere EiweiBwerte dagegen finden auch LAURENT, MARCHAL und CARPIAUX (40) in einer Arbeit, die sich zwar nicht ausdriicklich mit der Panaschierung beschaftigt, die jedoch hier wenigstens erwahnt sei, da auf sie in einem anderen Zusammenhang noch einmal zuriickzukommen sein wird.Da all diese Angaben unter sich immerhin betrachtliche Schwankungen zeigen und iiberdies nur auf Trockengewicht bezogen sind, muBte es zunachst notwendig erscheinen, durch Untersuchung einer gri:iBeren Anzahl mi:iglichst verschiedenartig panaschierter Pflanzen ein eigenes Urteil iiber die tatsachlichen Verhaltnisse zu gewinnen und die einzelnen N-Fraktionen getrennt quantitativ festzulegen.Die folgenden Untersuchungen wurden samtlich mit der im Leipziger Institut iiblichen Mikromethodik ausgefiihrt, in der Weise, daB die griinen und weiBen Teile eines Blattes mit der Schere peinlich getrennt wurden, was bei der oft feinen Zeichnung ein etwas miihsames Arbeiten bedingt, fiir eine klare Scheidung der Verhaltnisse jedoch nicht zu umgehen ist. Die Angaben der alteren Literatur beziehen sich namlich zum Teil nur auf einen Vergleich griiner und panaschierter, also ganzer Blatter, so daB Fehler durch individuelle Blattunterschiede, Alter, Stellung, verschiedene Verteilung der weiBen Gebiete usw. unvermeidlich Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben. Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Front Matter....Pages i-ii Ein Beitrag zur Kenntnis des Stoffwechsels panaschierter Pflanzen....Pages 161-231 Back Matter....Pages 232-232
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