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ادوارد هوسرل: کار و تأثیر

Edmund Husserl : Werk und Wirkung

معرفی کتاب «ادوارد هوسرل: کار و تأثیر» (با عنوان لاتین Edmund Husserl : Werk und Wirkung) نوشتهٔ Paul Janssen، منتشرشده توسط نشر Alber; Verlag Karl Alber در سال 2016. این کتاب در 152 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Entwicklung des Husserlschen Denkens weist trotz einiger Wandlungen in sich eine gewisse Stimmigkeit auf. Diese läßt sich darin finden, daß Husserl an der Anschauung als dem legitimierenden Prinzip des Erkennens festhält. Die Anschauung aber ist an der Selbstgebungsmöglichkeit dessen, was Gegenstand des Philosophierens wird, ausgerichtet. Das so Zusammengehörige ermöglicht Deskription. Die Selbstreflexion und ihre Ergebnisse sind diesen methodischen Voraussetzungen einbehalten. Sie werden in einer Bewußtseinsphilosophie entfaltet, deren Ausgangsformel die synthetische Einheit des Bewußtseins-von-etwas ist. Die für die Neuzeit charakteristischen subjektivitätsphilosophischen Grundzüge des Husserlschen Denkens unterliegen im Fortgang seiner Entwicklung gravierenden Modifikationen, durch die Husserl Wegbereiter einer im 20. Jahrhundert aufblühenden phänomenologischen Bewegung geworden ist, die sich von der mit Descartes anhebenden Subjektivitätsphilosophie grundsätzlich unterscheidet: Das (transzendentale) Subjekt wird z. B. sich zeitigendes ursprüngliches Zeitbewußtsein. Ferner öffnet Husserls Zuwendung zur Lebenswelt den Blick für deren historische Eigenart. Von der Lebenswelt aus gesehen erweist sich das Weltbestimmungsresultat der objektiven Naturwissenschaften als eine idealisierende Substruktion, die Menschen in der Geschichte Europas über sich aufgerichtet haben, von der die Welt, in der sie leben, unterschieden ist. Mit der Lebenswelt hat sich der phänomenologischen Bewegung ein weites Themenfeld eröffnet. Indem die objektive Wissenschaft zur Herrschaft der Technik geführt hat, stürzt sie das menschliche Leben und seine Welt in eine Krise. Cover Einleitung Erster Teil I Vorbemerkungen zur phänomenologischen Bewegung und zum Denkweg Husserls § 1 Husserls Werk und die phänomenologische Bewegung § 2 Die Entwicklung der Husserlschen Phänomenologie II Die Anfänge der Phänomenologie § 3 Husserls vorphänomenologisches Denken zwischen Psychologismus und Objektivismus § 4 Das intentionale Bewusstsein als Grundbegriff einer erkenntnistheoretisch orientierten Phänomenologie a) Die Intentionalität des Bewusstseins b) Bedeutungsintention und Bedeutungserfüllung § 5 Einige Grundprobleme einer reinen Logik III Die transzendentale Phänomenologie § 6 Der transzendentale Standpunkt § 7 Reines Bewusstsein undWelt. Gegebensein und Sein § 8 Die noetisch-noematischen Strukturen des reinen Bewusstseins a) Die Gliederung des Reiches der Noesen und Noemata b) Der Aufbau des Noema IV Wichtige Lehrstücke der transzendentalen Phänomenologie § 9 Evidenz, Gegebensein, Sein,Wahrheit § 10 Die Konstitution des Allgemeinen a) Die eidetische Reduktion b) Das Formale. Seine Seinweise und seine Zugehörigkeit zum Logos des Seienden § 11 Das transzendentale Ego § 12 Die Intersubjektivität V Die Endgestalt der Phänomenologie § 13 Die Geschichte des Denkens § 14 Lebenswelt undWissenschaft § 15 Lebensweltliche und objektive Wissenschaftlichkeit § 16 Der Übergang zur transzendentalen Einstellung von der Lebenswelt aus § 17 Reine Psychologie und transzendentale Phänomenologie § 18 Husserls Phänomenologie und die Gegenwart Zweiter Teil VI. Das ichliche Zeitbewusstsein als nie versiegender Konstitutionsquell für alles Seiend und ein durch es ermöglichter Selbstüberstieg seiner zu einem überzeitlichen Ich § 19 Wegweisende Vorfragen und Hinweise § 20 Spezifika der Zeitkonzeption Husserls § 21 Nähe und Ferne zwischen Husserl und Descartes § 22 Fluss, Form und Synthetisierungsleistung des Zeitbewusstseins in der Passivität § 23 Probleme derWiedererinnerung § 24 Die Erzeugung von allzeitlichen Verstandesgegenständlichkeiten und ihr Zeitbezug § 25 Das ichliche Bewusstsein-von-etwas, seine Bildung aus dem unthematisch-vorgegenständlich bewussten Zeitfluss und seine auf den Zeitfluss rückbezügliche Identität § 26 Die aus einem Selbstüberstieg des Zeitflusses resultierende zeitfreie Identität des Ich VII Im Menschen-Ich liegende Grenzen der transzendentalphänomenologischen Fassung der Lebenswelt §27 Das Menschen-Ich in seiner Unangewiesenheit auf einen reflexionsabhängigen Rückstieg in sein transzendentales Ichsubjekt zum Zwecke der Konstitution seiner Lebenswelt als der Welt §28 Die Wahrnehmung als Weltbezug des intentionalen Bewusstseins und in ihrer Funktion für der Natur verhaftete Menschen §29 Zur Problematik des phänomenologischen Gegenstandsbegriffes und seiner Grundlagen VIII Lebenswelt und Geschichtlichkeit und deren Zeitlichkeit §30 Prämundane transzendentale Ichsubjekte und die Geschichtlichkeit von Menschen-Ichen und deren Welten §31 Sinngeschichtliche Individuierungen §32 Das lebensweltliche Menschen-Ich und die Geschichte der neuzeitlichen Naturwissenschaft §33 Die teleologische Geschichte der Phänomenologie vor dem Hintergrund geschichtlicherWeltbildungen §34 Die transzendentale Phänomenologie im Rahmen einer Konzeption des geschichtszeitlichen Weltwerdens von Sprachwelten Bibliographie Personenregister Sachregister Paul Janssen. Originalausgabe--t.p. Verso. Includes Bibliographical References (p. 296-302) And Index.
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