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Drogenabhängigkeit: Familientherapie und Prävention : Ein Vergleich familientherapeutischer Modelle bei der Behandlung drogenabhängiger Jugendlicher und Vorschläge für die Suchtprävention in der Familie

معرفی کتاب «Drogenabhängigkeit: Familientherapie und Prävention : Ein Vergleich familientherapeutischer Modelle bei der Behandlung drogenabhängiger Jugendlicher und Vorschläge für die Suchtprävention in der Familie» نوشتهٔ Dr. Eric D. Lippmann (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 1990. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Drogenabhängigkeit ist ein Problem mit vielen Gesichtern und kann daher nur unter vielfältigen Aspekten verstanden und behandelt oder verhindert werden. Individuelle, biopsychologische, familiäre und ge sellschaftliche Belastungen wirken zusammen, wenn Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben drogenabhängig werden. Ihre Sucht ist nicht grundsätzlich anders zu verstehen als die sozial weit gehend akzeptierten Abhängigkeiten der Erwachsenen von Alkohol, Nikotin oder Sexualität, von Arbeit, Macht oder von der Maßlosigkeit im Umgang mit Ressourcen. Aber Drogenabhängigkeit bei Jugendli chen und jungen Erwachsenen produziert meistens Folgen, die unmit telbarer und dramatischer sind. Denn die in dieser Lebensphase übli chen, "gewöhnlichen" Übergangs- und Ablösungskrisen führen durch unseren Umgang mit ihrer Sucht die Jugendlichen nicht selten ins Abseits oder in den Untergrund. Statt sie als Vorboten zu nötiger Ent wicklung und nötigem Wandel in ihren verschiedenen Lebenswelten zu verstehen, werden ihre Symptome festgeschrieben durch dramati sche Rettungsangebote an die jungen Menschen oder - häufige- durch ihre Ausstoßung. Drogenabhängigkeit als Symptom für unbewältigte Übergangs und Entwicklungskrisen zu sehen, macht jedoch den therapeutischen oder prophylaktischen Umgang damit nicht einfacher. Symptome ha ben immer vielfältige Bedeutungen und sind nur zu verstehen, wenn sie "vernetzt" werden mit der Person des Jugendlichen, seiner Bio graphie, seinem psychosozialen Kontext - zum Beispiel seiner Fami lie - und dem Zeitgeist Drogenabhängigkeit ist nicht unausweichli ches Schicksal, auch nicht in unserer Zeit des rapiden Wandels von Werten und Lebensformen, sofern die Bedingungen, unter denen sie entsteht, durchschaubar und beeinflußbar sind. Darum gehört zur Frage der Therapie immer auch die Frage der Prävention Front Matter....Pages I-XII Einleitung....Pages 1-6 Front Matter....Pages 7-7 Überblick....Pages 9-9 Demographischer Wandel und Familie....Pages 10-17 Sozialökonomischer Wandel und Familie....Pages 18-21 Kultur-/Normwandel und Familie....Pages 22-24 Front Matter....Pages 25-25 Entwicklung der Familientherapie....Pages 27-37 Gemeinsame Annahmen in der Familientherapie....Pages 38-41 Kommunikationstherapie....Pages 42-65 Strukturelle Familientherapie....Pages 66-88 Psychodynamische Familientherapie....Pages 89-114 Erfahrungsbezogene, wachstumsorientierte Familientherapie....Pages 115-129 Front Matter....Pages 131-131 Vorschläge für die Suchtprävention im Bereich Familie....Pages 133-155 Front Matter....Pages 157-157 Leitfaden für die Durchführung von Elterngruppen zum Thema „Suchtprävention in der Familie“....Pages 159-186 Back Matter....Pages 187-206
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