معرفی کتاب «Dokufiktionalität in Literatur und Medien : Erzählen an den Schnittstellen von Fakt und Fiktion» نوشتهٔ Sabine Friedrich، Markus Wiegandt، Antonius Weixler، Thomas Wegmann، André Studt، Daniel Schäbler، Vera Podskalsky، Eva-Maria Konrad، Carsten Gansel، Thomas Schröder، Maren Conrad، Michael Niehaus، Christine Lubkoll، Stephanie Catani، Agnes Bidmon، Bernd Stiegler و Monika Schmitz-Emans، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Open Access Hybrid narratives between fact and fiction are all the rage these days. Frequently, they are characterized as “docu-fiction,” though it is unclear which staged references to self and others are actually covered by the concept. The interdisciplinary volume analyses the forms and functions of docu-fictional narration in literature and media and works to define the contours of the term. Inhalt Dokufiktionalität in Literatur und Medien – Einleitung Teil I: Theoriehorizonte Zwischen Fiktion, Dokufiktion und Metafiktion: Umberto Ecos Roman Il cimitero di Praga im Kontext seiner Recherchen zu den Weisen von Zion Erzählverfahren und Erzähltechniken dokufiktionalen Erzählens „Was aber feststand, waren ein paar Daten, Fakten“ – Dokufiktion als Grenzfall Bockwurst, Bier und Wirklichkeit. Zum Zusammenhang von Textschwärzungen und Authentizität Photo-Fiction. Fotografien als Wirklichkeitssimulatoren in literarischen Texten Teil II: Mediale Inszenierungen Alles nur inszeniert? Das politische Kino Jafar Panahis Was darf/kann Geschichtsschreibung im Zeichen der Dokufiktion leisten? Überlegungen zu Möglichkeiten und Herausforderungen der Geschichtsvermittlung in der populären spanischen Gegenwartskultur Inszenierungsstrategien einer Ökonomie des Wissens in der Serie Chernobyl Reality-TV und die Wirklichkeit. Überlegungen aus medienwissenschaftlicher Perspektive „Alles ist gespielt und doch wahr.“ (Theater-)Aufführungen als Schnittstelle von Fakt und Fiktion Teil III: Narrative und interaktive Verfahren In weiter Ferne wohl dagewesen. Interviews als Fiktionen des Wirklichen „If the kids are united . . . “ – Geschichtsschreibung/ Geschichtenschreibung als literarischer Roundtable: Jürgen Teipels Doku-Roman Verschwende Deine Jugend Heinrich Gerlachs Dokumentarromane Durchbruch bei Stalingrad (1945/2016) und Odyssee in Rot (1966/2017) und Aspekte der zeitgenössischen Rezeption Das dokufiktionale Computerspiel als ludonarrativer Wissensund Erfahrungsraum Böhmermanns „Reichspark“: Pseudodokumentarische Lektüren als reflexives Reenactment Stichwortverzeichnis Der Begriff ?Dokufiktion? wird seit geraumer Zeit zur Kategorisierung medialer Produkte herangezogen und ist in verschiedenen Dispositiven wie dem Film, dem Fernsehen, dem Theater, der Literatur oder auch dem Gaming-Bereich weit verbreitet. Trotz seiner Resonanzstärke im medien- und literaturwissenschaftlichen Diskurs ist der Begriff an sich darüber hinaus bislang unscharf geblieben. In der Forschung besteht noch kein Konsens über seine Verwendungsweise, lediglich Einigkeit darüber, dass mit ?Dokufiktion? Erzählungen zwischen ?Fakt? und ?Fiktion? bezeichnet werden. Der analytische Mehrwert des Begriffs wird deshalb immer wieder in Frage gestellt und sein Gebrauch ist im wissenschaftlichen Diskurs umstritten. An diesem Punkt setzt der Band an: Er will mithilfe seines interdisziplinären Zugangs zur einer Konturierung und Schärfung des Konzepts beitragen. Hierfür spüren die literatur-, kommunikations- und medienwissenschaftlichen Beiträge den vielfältigen Formen und Funktionen dokufiktionalen Erzählens in Literatur und Medien nach und entwickeln so ein begriffliches Instrumentarium, um das Phänomen der Dokufiktionalität medienübergreifend beschreibbar zu machen
Der Begriff 'Dokufiktion' wird seit geraumer Zeit zur Kategorisierung medialer Produkte herangezogen und ist in verschiedenen Dispositiven wie dem Film, dem Fernsehen, dem Theater, der Literatur oder auch dem Gaming-Bereich weit verbreitet. Trotz seiner Resonanzstärke im medien- und literaturwissenschaftlichen Diskurs ist der Begriff an sich darüber hinaus bislang unscharf geblieben. In der Forschung besteht noch kein Konsens über seine Verwendungsweise, lediglich Einigkeit darüber, dass mit 'Dokufiktion' Erzählungen zwischen 'Fakt' und 'Fiktion' bezeichnet werden. Der analytische Mehrwert des Begriffs wird deshalb immer wieder in Frage gestellt und sein Gebrauch ist im wissenschaftlichen Diskurs umstritten. An diesem Punkt setzt der Band an: Er will mithilfe seines interdisziplinären Zugangs zu einer Konturierung und Schärfung des Konzepts beitragen. Hierfür spüren die literatur-, kommunikations- und medienwissenschaftlichen Beiträge den vielfältigen Formen und Funktionen dokufiktionalen Erzählens in Literatur und Medien nach und entwickeln so ein begriffliches Instrumentarium, um das Phänomen der Dokufiktionalität medienübergreifend beschreibbar zu machen.