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Diskurswandel im Werk Carl Einsteins : Ein Beitrag zur Theorie und Geschichte der europäischen Avantgarde

معرفی کتاب «Diskurswandel im Werk Carl Einsteins : Ein Beitrag zur Theorie und Geschichte der europäischen Avantgarde» نوشتهٔ Kiefer, Klaus H.، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In seiner singulären Weise, künstlerische und theoretische Diskurse zu initiieren, zu transformieren und mit politischer Praxis zu verbinden, braucht Carl Einstein (1885-1940) den Vergleich mit den großen kritischen Geistern unseres Jahrhunderts nicht zu scheuen. Stets "weit an der Spitze" (Gottfried Benn) der europäischen Avantgarde, ob sie nun Expressionismus, Kubismus, Dada oder Surrealismus heißen mochte, vermittelt er zwischen den Künsten, Nationen und Kulturen. Sein literarisches Frühwerk "Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders" (1906-1909) kann als kubistische Prosa __avant la lettre__ verstanden werden. Seine "Negerplastik" (1915) begründet eine Theorie primitiver Kunst. Ethnologie und Psychoanalyse münden in Einsteins surrealistische Ästhetik, die 1934 unter dem Titel "George Braque" erscheint. Weltwirtschaftskrise und nationalsozialistische Machtergreifung ruinieren den freien Schriftsteller, der nach dem großen Erfolg seiner "Kunst des 20. Jahrhunderts" (1931 in 3. Auflage) in Deutschland 'halb' in Vergessenheit geriet (Helmut Heißenbüttel). Seine "kometarische" Laufbahn (Franz Blei) wird erst heute, aus dem Blickwinkel der Postmoderne, überschaubar und verständlich.

Die Reihe Communicatio, nun in neuer Ausrichtung, versammelt methodisch ambitionierte Forschungsbeiträge in deutscher oder englischer Sprache, die die Trias aus Kultur, Text und Medium in ihrer wechselseitigen Bezogenheit zum Gegenstand der Untersuchung machen.

Die Prozesse des Mitteilens und der Vermittlung, auf die sich der Begriff der Communicatio bezieht, entfalten sich stets in spezifischen kulturellen Zusammenhängen, auf die sie gleichzeitig zurückwirken. In den Beiträgen der Reihe werden Kommunikationskulturen sowohl als Effekt von Formgebung (als Text/textum) wie mit Blick auf ihre medialen Bedingungen untersucht. Dies setzt notwendig einen erweiterten Textbegriff voraus, der symbolische Praktiken in Wort, Bild und Klang umfasst.

Die Studien widmen sich diesen Zusammenhängen sowohl in ihren systematischen wie fallbezogenen Ausprägungen. Sie gehen den historischen und gegenwärtigen Konstellationen nach, in denen sich das Zusammenspiel von Formgebung, Mediendifferenz und kultureller Rahmung sowohl entfaltet als auch transformiert – um dann zu neuen Formen der Verknüpfung, kommunikativer Praxis und medialer Entwicklung zu führen.

Die Reihe verbindet so medienwissenschaftliche Expertise mit literatur- und kulturgeschichtlichem Wissen und bietet auf diese Weise sowohl konzeptuelle wie historisch informierte Beiträge zur Formdimension gesellschaftlicher Entwicklungen.

Die Reihe Communicatio, nun in neuer Ausrichtung, versammelt methodisch ambitionierte Forschungsbeiträge in deutscher oder englischer Sprache, die die Trias aus Kultur, Text und Medium in ihrer wechselseitigen Bezogenheit zum Gegenstand der Untersuchung machen. Die Prozesse des Mitteilens und der Vermittlung, auf die sich der Begriff der Communicatio bezieht, entfalten sich stets in spezifischen kulturellen Zusammenhängen, auf die sie gleichzeitig zurückwirken. In den Beiträgen der Reihe werden Kommunikationskulturen sowohl als Effekt von Formgebung (als Text/textum) wie mit Blick auf ihre medialen Bedingungen untersucht. Dies setzt notwendig einen erweiterten Textbegriff voraus, der symbolische Praktiken in Wort, Bild und Klang umfasst. Die Studien widmen sich diesen Zusammenhängen sowohl in ihren systematischen wie fallbezogenen Ausprägungen. Sie gehen den historischen und gegenwärtigen Konstellationen nach, in denen sich das Zusammenspiel von Formgebung, Mediendifferenz und kultureller Rahmung sowohl entfaltet als auch transformiert – um dann zu neuen Formen der Verknüpfung, kommunikativer Praxis und medialer Entwicklung zu führen. Die Reihe verbindet so medienwissenschaftliche Expertise mit literatur- und kulturgeschichtlichem Wissen und bietet auf diese Weise sowohl konzeptuelle wie historisch informierte Beiträge zur Formdimension gesellschaftlicher Entwicklungen. Main description: In seiner singulären Weise, künstlerische und theoretische Diskurse zu initiieren, zu transformieren und mit politischer Praxis zu verbinden, braucht Carl Einstein (1885-1940) den Vergleich mit den großen kritischen Geistern unseres Jahrhunderts nicht zu scheuen. Stets "weit an der Spitze" (Gottfried Benn) der europäischen Avantgarde, ob sie nun Expressionismus, Kubismus, Dada oder Surrealismus heißen mochte, vermittelt er zwischen den Künsten, Nationen und Kulturen. Sein literarisches Frühwerk "Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders" (1906-1909) kann als kubistische Prosa avant la lettre verstanden werden. Seine "Negerplastik" (1915) begründet eine Theorie primitiver Kunst. Ethnologie und Psychoanalyse münden in Einsteins surrealistische Ästhetik, die 1934 unter dem Titel "George Braque" erscheint. Weltwirtschaftskrise und nationalsozialistische Machtergreifung ruinieren den freien Schriftsteller, der nach dem großen Erfolg seiner "Kunst des 20. Jahrhunderts" (1931 in 3. Auflage) in Deutschland 'halb' in Vergessenheit geriet (Helmut Heißenbüttel). Seine "kometarische" Laufbahn (Franz Blei) wird erst heute, aus dem Blickwinkel der Postmoderne, überschaubar und verständlich 1. Autor – Diskurs – Wissenschaft 1.1. Diskurs – Ordnung / Unordnung 1.2. Gattungstheorie als Modell des Diskurswandels 1.3. Avantgarde als Differenzierung der Moderne 2. Avantgarde im geschichtlichen Prozeß 2.1. Von der Dekadenz zum Expressionismus (1905–1915) 2.2. Der Weg zum Kubismus (1915–1925) 2.3. Der Surrealismus als Krise der Moderne (1925–1935) 3. Zur Rezeption und Forschung 3.1. Der rezeptive Problemfall 3.2. Rückblick auf einen »Unentwegten« 4. Anhang 4.1. Literaturverzeichnis 4.2. Personenregister Klaus H. Kiefer. Includes Bibliographical References (p. 566-621) And Index.
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