Diskurserwerb in Familie, Peergroup und Unterricht : Passungen und Teilhabechancen
معرفی کتاب «Diskurserwerb in Familie, Peergroup und Unterricht : Passungen und Teilhabechancen» نوشتهٔ Uta Quasthoff (editor); Vivien Heller (editor); Miriam Morek (editor); OA-Fonds Universitätsbibliothek Duisburg-Essen (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Open Access Why are linguistic skills and educational success so intertwined with the parental home? What role do debate and explanation play in lessons, the family and the peer group for the development of different opportunities to participate? This volume examines various discursive acquisition contexts for children of secondary school age in terms of how they meet school requirements by looking at three major empirical studies. Inhaltsverzeichnis Zur Einführung in den Band I Diskursive Partizipation von Kindern in unterschiedlichen Kontexten: Theoretische und methodische Grundlagen Diskurskompetenz und diskursive Partizipation als Schlüssel zur Teilhabe an Bildungsprozessen Glossar – Diskurskompetenz und diskursive Partizipation Methodische Überlegungen zur Datenbasis in der Interaktionalen Diskursanalyse II Heterogenität in außerschulischen Ressourcen des Diskurserwerbs Familiale Ressourcen für den Erwerb von Argumentationskompetenz Familiale Interaktionsmuster als Erwerbsressource im längsschnittlichen Verlauf Mündliche familiale Interaktionsmuster und schriftliche argumentative Textproduktion im Verlauf der Sekundarstufe I Familien- und Peer-Interaktionen als Erwerbsressource für Diskurskompetenzen Eltern fördern durch Argumentieren (EfA) III Diskursive Partizipationsanforderungen im Unterricht und ihre Gestaltung Diskursive Anforderungen in der Grundschule Die sprachlich-diskursive Darstellung komplexer Zusammenhänge im Fachunterricht Von Unterrichtsforschung zu Design- Research auf Professionalisierungsebene IV Passungen im Unterricht und in den Perspektiven auf Unterricht Individualisierter Zuschnitt diskursiver Anforderung und Unterstützung Unterricht aus der Sicht von Lehrenden und Lernenden Transkriptionskonventionen Stichwortregister Basierend auf drei großen Studien fragt der Band nach unterschiedlichen Passungsverhältnissen zwischen außerschulischen diskursiven Praktiken und unterrichtlichen Diskursanforderungen. Dazu werden Familien-, Peer- und Unterrichtsinteraktion aus Sicht der Erwerbs- und Unterrichtsforschung vergleichend untersucht. Vorgelegt wird eine z.T. auf dieselben Kinder bezogene interaktionstheoretische Zusammenschau zu den bildungssprachlichen Gattungen Erklären und Argumentieren, die auf Video- und Audiodaten aus 45 Familien, 12 Peergroups, 12 Klassen sowie 10 Gruppendiskussionen basiert. Die diskursiven Praktiken vornehmlich von Schüler/innen der Sekundarstufe 1 werden in drei aufeinander bezogenen Perspektiven betrachtet: als Kompetenz, deren Erwerb durch interaktive Ressourcen fundiert und in soziokulturellen Milieus situiert ist, als zentrales Medium von Lehr-Lern-Prozessen, das auf die besonderen Anforderungen der Wissenskonstruktion zugeschnitten ist, und als Lerngegenstand in seiner (außer-)schulischen Vermittelbarkeit. So wird zum einen die spezifische Rolle diskursiver Kompetenzen in der Reproduktion von Bildungsungleichheit genauer erfasst; zum anderen werden Umrisse einer empirisch fundierten Förderung mündlicher Kompetenzen entworfen Wie kommt es, dass Sprachkompetenz und Bildungserfolg so eng mit dem Elternhaus zusammenhängen? Welche Rolle spielen Argumentieren und Erklären in Unterricht, Familie und Peergroup für die Entstehung unterschiedlicher Teilhabechancen? Auf Grundlage dreier großer empirischer Studien werden die unterschiedlichen diskursiven Erwerbskontexte von Kindern im Sekundarstufenalter mit Blick auf ihre Passung zu schulischen Anforderungen untersucht
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