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Diskriminierung durch Vertrag und Krieg : zwischenstaatliche Verträge und der Begriff des Kolonialkriegs im 19. und frühen 20. Jahrhundert

معرفی کتاب «Diskriminierung durch Vertrag und Krieg : zwischenstaatliche Verträge und der Begriff des Kolonialkriegs im 19. und frühen 20. Jahrhundert» نوشتهٔ Kleinschmidt, Harald، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Untersuchung führt über drei Schritte. Im ersten Schritt beschreibt der Autor die Verbindung der postulierten Gleichheit der Souveräne mit der Völkerrechtssubjektivität der Belligerenten nach den bis gegen 1800 vorliegenden Völkerrechtstheorien. Im zweiten Schritt werden die Wandlungen dieser Theorien während des 19. und frühen 20.Jahrhunderts dargelegt, die die Aberkennung der Völkerrechtssubjektivität und der souveränen Staatlichkeit der Opfer von Kolonialherrschaft durch die europäischen Kolonialregierungen und die Regierung der USA begründen sollten. Im dritten Schritt folgt die Analyse der zeitgenössischen Theorien des Kolonialkriegs als „totaler“ Krieg jenseits der Grenzen des Kriegsvölkerrechts. Zwischen ca. 1880 und 1914 war europäisches Völkerrecht nicht nur das Mittel zur Durchsetzung von "Weltinnenpolitik" als Voraussetzung für den Weltfrieden, sondern auch das Instrument zur Rechtfertigung von Kolonialherrschaft. Die scheinbar paradoxe Indienstnahme des europäischen Völkerrechts zur Diskriminierung der Opfer von Kolonialherrschaft erklärt sich aus den ihm zugrunde liegenden Ideologien und den Mitteln seiner Globalisierung
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