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Dimensionen Der Einheit: Ekklesiologische Konzeptionen Der Kirche Von England Im 19. Jahrhundert (Theologische Bibliothek Topelmann) (German Edition) (Theologische Bibliothek Töpelmann)

معرفی کتاب «Dimensionen Der Einheit: Ekklesiologische Konzeptionen Der Kirche Von England Im 19. Jahrhundert (Theologische Bibliothek Topelmann) (German Edition) (Theologische Bibliothek Töpelmann)» نوشتهٔ Anna Schneider، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Untersuchung geht der Frage nach der Vereinbarkeit unterschiedlicher ekklesiologischer Konzeptionen innerhalb der Kirche von England im 19. Jahrhundert sowie den daraus erwachsenden Chancen und Grenzen für den heutigen ökumenischen Dialog nach. Die jeweiligen Positionen werden zunächst rekonstruiert, auf ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten hin analysiert und im Anschluss daran daraufhin befragt, inwiefern es eine inhaltliche Grundlage für ihre Einigung als Teile der einen Kirche von England gibt. Abschließend wird anhand ökumenischer Basisdokumente der Gegenwart der inhaltliche Niederschlag der einzelnen Konzeptionen im Blick auf die Verwendung unterschiedlicher ekklesiologischer Paradigmen im Dialog untersucht. So lässt sich zeigen, wie hierbei Elemente aller Positionen funktionalisiert werden, ohne dass es zu einer echten Vermittlung zwischen den verschiedenen Grundausrichtungen kommt. Die intensive Auseinandersetzung mit dem anglikanischen Kirchenverständnis des 19. Jahrhunderts dient damit über die Diskussion der Implikationen für die mögliche innere Einheit der Kirche hinaus als Grundlage für einen Einblick in die Konsequenzen der damaligen Differenzen für den ökumenischen Dialog der Gegenwart. Inhalt 1 Einleitung 1.1 Konzeption der Arbeit 1.1.1 Thema und Fragestellung 1.1.2 Forschungsstand 1.1.3 Die Quellen und ihre Autoren 1.2 Geschichtliche Hinführung 1.2.1 Die Entwicklung der kirchlichen Formulare 1.2.2 Die Veränderung der kirchlichen Verhältnisse in England seit der Reformation bis ins 19. Jahrhundert 1.2.2.1 Kirche und Staat – eine Skizze 1.2.2.3 Die theologisch-ekklesiologische Entwicklung 1.2.2.3 Die ekklesiologischen Strömungen im England des 19. Jahrhunderts 2 Das Wesen der Kirche 2.1 Kennzeichen und Struktur der Kirche in der Hochkirche 2.1.1 Der radikale Weg der Oxford Bewegung 2.1.2 Die traditionelle Lehre der konservativen Hochkirche 2.2 Sichtbare und unsichtbare Kirche bei den Evangelikalen 2.3 Die liberalen Definitionen von Kirche 2.4 Zusammenfassung: Differierende Vorstellungen von der einen katholischen Kirche 3 Die Funktion der Kirche 3.1 Die katholische Kirche als einziger Heilsweg in der Hochkirche 3.1.1 Die Kirche als Heilsort und ihre Unabhängigkeit vom Staat in der Oxford Bewegung 3.1.1.1 Die Heilsfunktion der Kirche 3.1.1.2 Unabhängigkeit der Kirche vom Staat 3.1.2 Die Kirche als Heilsort und Staatskirche bei den traditionellen Konservativen 3.2 Das Heil des Individuums und die Kirche bei den Evangelikalen 3.2.1 Das Heilsgeschehen in der Kirche 3.2.2 Die sichtbare Kirche und der Staat 3.3 Die Einheit von Kirche und Staat im liberalen Denken und ihre Funktion für die Gesellschaft 3.4 Zusammenfassung: „Heilsort“ oder „Hüterin der Moral“? – Funktion (en) der Kirche 3.4.1 Kirche und Staat in den unterschiedlichen theologischen Richtungen 4 Die Autorität in der Kirche 4.1 Die Rolle der Alten Kirche und der traditionellen anglikanischen Ekklesiologie in der Hochkirche 4.1.1 Die Wiederentdeckung des (römischen) Katholizismus in der Oxford Bewegung 4.1.2 Die Betonung der Alten Kirche in der traditionellen Hochkirche 4.2 Das evangelikale Festhalten an der Lehre der Reformatoren 4.3 Die Relativierung formaler Autoritäten bei den Liberalen 4.4 Zusammenfassung: Gibt es eine gemeinsame Begründungsbasis für die Ekklesiologien der verschiedenen Richtungen? 5 Einheit und Offenheit in der Kirche von England im 19. Jahrhundert 5.1 Die Umsetzung des Katholizitäts- und Einheitsbegriffs in den jeweiligen Gruppierungen 5.1.1 „Katholische“ Anglikaner in der Hochkirche 5.1.1.1 Die Oxford Bewegung 5.1.1.2 Die traditionelle Hochkirche 5.1.2 Die evangelikale Einheit in der unsichtbaren Kirche 5.1.3 Katholizität als Inklusivität – die liberale Broad Church 5.1.4 Grundlagen möglicher kirchlicher Einheit im Vergleich 5.2 Offenheit für Einheit 5.2.1 Kriterien für Inklusivität bzw. Exklusivität der Kirche 5.2.1.1 Die Oxford Bewegung 5.2.1.2 Die traditionelle Hochkirche 5.2.1.3 Die evangelikale Low Church 5.2.1.4 Die liberale Broad Church 5.2.1.5 Exklusivitätskriterien im Vergleich 5.2.2 „Natürliche“ Offenheit zu anderen Kirchen 5.2.2.1 Annäherung an Rom und die Ostkirchen in der Hochkirche 5.2.2.1 Offenheit gegenüber den protestantischen Gruppierungen in der evangelikalen Ekklesiologie 5.2.2.1 Allgemeine Inklusivität bei den liberalen Theologen 5.2.3 Gemeinsame Wege zur Einheit oder getrennte Richtungen? 6 Die Kirche von England als „eine“ Kirche – die Basis der Koexistenz von hochkirchlichen, evangelikalen und liberalen Strömungen 6.1 Anglikanische Identität im 19. Jahrhundert: Die „offizielle“ Lehre im Gegenüber zu den Aussagen der einzelnen Ekklesiologien 6.1.1 Wesen der Kirche 6.1.2 Funktion der Kirche 6.1.3 Autoritätsbasis der Kirche 6.1.4 Verhältnis zum Staat 6.1.5 Umgang mit anderen Kirchen gemäß den Kanones von 1603 6.1.6 Auswertung 6.2 Anglikanische Identität im 20. und 21. Jahrhundert: Rückblick auf die Aussagen der Gruppen des 19. Jahrhunderts aus der Perspektive der späteren Basisdokumente des ekklesiogischen Selbstverständnisses 6.2 Die Entwicklung der Beziehungen – bleibende innere Diversität bei wachsender äußerer Dialogbereitschaft 6.2.1 Die Geschichte der drei Gruppierungen in der Folge der Auseinandersetzungen bis ins 20. Jahrhundert 6.2.2 Einheit durch ein gemeinsames Ethos? 7 Die Bedeutung der anglikanischen Ekklesiologien des 19. Jahrhunderts für den ökumenischen Dialog im 20. Jahrhundert 7.1 Das heutige Kirchenverständnis der anglikanischen Kirche im ökumenischen Dialog – Die Spuren der Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts 7.1.1 Das Dialogpotential der einzelnen Richtungen 7.1.2 Ekklesiologische Entsprechungen im ökumenischen Dialog 7.1.3 Möglichkeit des „angepassten“ Dialogs durch unterschiedliche Ekklesiologien bzw. Paradigmen 7.1.4 Sichtbare Einheit und historischer Episkopat 7.2 Das ökumenische Potential der ekklesiologischen Richtungen des 19. Jahrhunderts am Maßstab gegenwärtiger Ökumene- Modelle 7.3 Auswertung: Innere Divergenz und äußeres Auftreten – ein problematisches Verhältnis oder Grundlage eines fruchtbaren ökumenischen Dialogs? 8 Quellenverzeichnis 9 Literaturverzeichnis Personenregister Sachregister Angesichts der ekklesiologischen Differenzen in der Kirche von England im 19. Jh. fragt die Untersuchung nach den Chancen der Einigung. Die jeweiligen Konzeptionen werden rekonstruiert und ihre Vereinbarkeit sowie ihr Niederschlag im ökumenischen Dialog der Gegenwart untersucht. Das Werk bietet damit einen tiefen Einblick in die anglikanische Ekklesiologie und in die Implikationen innerkirchlicher Differenzen für den interkonfessionellen Dialog.
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