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Die Zeit des Willens und das Ende der Metaphysik : Heideggers Auseinandersetzung mit Nietzsche und Schelling

معرفی کتاب «Die Zeit des Willens und das Ende der Metaphysik : Heideggers Auseinandersetzung mit Nietzsche und Schelling» نوشتهٔ Kerkmann, Jan، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2020. این کتاب در 8 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

From 1936 to 1940, Heidegger took on Nietzsche’s philosophy in a number of Freiburg lectures. This study examines Heidegger’s reception of Nietzsche based on all accessible materials. It shows that Heidegger’s dialogue with Nietzsche is characterized by recursive interpretive patterns. Subsequently, it proposes a new evaluation of the Heideggerian perspective on the metaphysics of will. Inhalt 5 Vorwort 11 Einleitung und Erkenntnisinteresse 13 1. Teil: Entwicklungsgeschichtliche Studie zu Heideggers Nietzsche-Rezeption (1936– 1953) 51 1.1 Heideggers erste Bestimmung des Verhältnisses zwischen dem Willen zur Macht und der ewigen Wiederkehr des Gleichen in der Vorlesung Der Wille zur Macht als Kunst (1936/37) 51 1.2 Die differenzierte Einheit des Willens zur Macht in der Vorlesung Der Wille zur Macht als Kunst 104 1.3 Die Kunst als Gegenbewegung gegen den Nihilismus: Heideggers Auslegung des Rausches und des großen Stils in der ersten Nietzsche-Vorlesung (1936/37) 132 1.4 Die Umdrehung des Platonismus: Der „Entsetzen erregende Zwiespalt“ und die Verhältnisbestimmungen von Kunst und Wahrheit in der Politeia und im Phaidros 190 1.5 Der Perspektivismus als Neue Auslegung der Sinnlichkeit. Die Herausdrehung aus dem Platonismus 235 1.6 Der Augenblick des Mittags und die Ewigkeit des Kreises: Die ewige Wiederkehr als Intensivierung der persönlichen Zeiterfahrung und als Selbstaufhebung des Nihilismus 289 1.7 Die Vorlesung Der Wille zur Macht als Erkenntnis (1939) als Zäsur und Wendepunkt in Heideggers Auseinandersetzung mit Nietzsche 343 1.8 Die Radikalisierung der Nietzsche-Kritik in dem Text Die ewige Wiederkehr des Gleichen und der Wille zur Macht (1939) 431 1.9 Der europäische Nihilismus (1940) 459 1.10 Der Wille und die Zeit: Die ewige Wiederkehr als „vergeistigte Form der Rache“ an der Vergänglichkeit in Heideggers Aufsatz Wer ist Nietzsches Zarathustra? (1953) 502 2. Teil: Heideggers Profilierung des willensmetaphysischen Narrativs in den Schelling-Vorlesungen von 1936 und 1941 556 3. Teil: Der Wille zum Willen und der Entzug des Seins: Versuch einer Systematisierung, Charakterisierung und Beurteilung der Willenstheorie Heideggers 706 Schlusswort: Die Wandlung der fünf Grundworte 797 Literaturverzeichnis 813 Personenregister 829 Sachregister 833

Trotz zahlreicher Publikationen, die der Konstellation „Heidegger und Nietzsche“ gewidmet sind, bildet eine entwicklungsgeschichtliche Studie, die den gesamten Textkorpus des nahezu zwei Jahrzehnte überspannenden, intensiven Zwiegesprächs von 1936-1953 unvoreingenommen beleuchtet, nach wie vor ein Desiderat der Forschung.

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Hauptziel, das Verhältnis zwischen Friedrich Nietzsche und Martin Heidegger in entwicklungsgeschichtlicher Perspektive zu erschließen und es in systematischer Hinsicht als spannungsreichen Austragungsort einer philosophischen Selbstbesinnung auf den Nexus von Metaphysik, Geschichtlichkeit und Lebenswelt zu konturieren. Als leitendes Ordnungsprinzip fungiert die These, dass Heidegger seine modernediagnostische Konzeption des Willens zum Willens nicht nur als letzte Stufe der Entfaltung des Seins des Seienden als Wille etabliert, sondern diesen Entwurf selbst durch die Synthese der Willensbegriffe Schellings, Schopenhauers und Nietzsches gewinnt.

Insgesamt sollen die zahlreichen Relationsverschiebungen und veränderten Durchblicksbahnen in Heideggers Nietzsche-Vorlesungen nachvollzogen werden.

"Trotz zahlreicher Publikationen, die der Konstellation"Heidegger und Nietzsche" gewidmet sind, bildet eine entwicklungsgeschichtliche Studie, die den gesamten Textkorpus des nahezu zwei Jahrzehnte überspannenden, intensiven Zwiegesprächs von 1936-1953 unvoreingenommen beleuchtet, nach wie vor ein Desiderat der Forschung. Die vorliegende Arbeit verfolgt das Hauptziel, das Verhältnis zwischen Friedrich Nietzsche und Martin Heidegger in entwicklungsgeschichtlicher Perspektive zu erschließen und es in systematischer Hinsicht als spannungsreichen Austragungsort einer philosophischen Selbstbesinnung auf den Nexus von Metaphysik, Geschichtlichkeit und Lebenswelt zu konturieren. Als leitendes Ordnungsprinzip fungiert die These, dass Heidegger seine modernediagnostische Konzeption des Willens zum Willens nicht nur als letzte Stufe der Entfaltung des Seins des Seienden als Wille etabliert, sondern diesen Entwurf selbst durch die Synthese der Willensbegriffe Schellings, Schopenhauers und Nietzsches gewinnt. Insgesamt sollen die zahlreichen Relationsverschiebungen und veränderten Durchblicksbahnen in Heideggers Nietzsche-Vorlesungen nachvollzogen werden."--Source inconnue
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