Die Wochenzeitung "Junge Freiheit" : kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden
معرفی کتاب «Die Wochenzeitung "Junge Freiheit" : kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden» نوشتهٔ Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (auth.), Stephan Braun, Ute Vogt (eds.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag f. Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage; VS در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ gilt als die zentrale Publikation der Neuen Rechten in Deutschland, einer Strömung, die unter dem Deckmantel des Konservativismus ein Scharnier zwischen Rechtsextremismus und demokratischem Spektrum bildet. Jahrelang wurde sie in Verfassungsschutzberichten geführt. Dagegen hat die „Junge Freiheit“ vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt und sich daraufhin juristisch verglichen. Seitdem ist ihre Aufnahme in Verfassungsschutzberichte juristisch erschwert. Die „Junge Freiheit“ unterliegt jedoch weiterhin der Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Die Herausgeber und Autoren beleuchten Inhalte, Personen und Kunden der „Jungen Freiheit“ ebenso wie deren Prozessstrategie und mahnen eine verstärkte Auseinandersetzung mit dieser Publikation und der Neuen Rechten auf politischer und wissenschaftlicher Ebene an. Vorwort Stephan Braun und Ute Vogt Jahrelang hatte die „Junge Freiheit“ (JF) gegen ihre Nennung in Verfassun- schutzberichten geklagt. Im Mai 2005 war es dann soweit: Das Bundesverf- sungsgericht hat die Pressefreiheit stärker gewichtet und eine weitere Aufnahme 1 dieses Blattes in die Berichte der Behörden erschwert. Seitdem wurde die JF in keinem Verfassungsschutzbericht aufgeführt. Jetzt sind Politik und Öffentli- keit, Wissenschaft und Bildungsarbeit gefragt. Denn an der politischen Bew- tung dieser neurechten Wochenzeitung hat sich kaum etwas geändert. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist bemerkenswert. So legte der Erste Senat in seiner Begründung dar, dass eine bloße Kritik an Verfassungswerten nicht für eine Veröffentlichung in den Verfassungsschutzberichten ausreiche; dass es im Rahmen der Pressefreiheit auch möglich sei, ein Forum nur für ein bestimmtes politisches Spektrum zu bieten, dort aber den Autoren große Freiräume zu gewähren und sich in der Folge nicht mit allen Veröffent- chungen zu identifizieren; dass es bei Artikeln, die nicht aus der Feder von Redaktionsmitgliedern stammen, besonderer Anhaltspunkte bedürfe, warum aus diesen Artikeln rechtsextremistische Bestrebungen von Redaktion und Verlag abgeleitet 2 werden könnten. Diese Kriterien schließen also keineswegs aus, dass die JF auch rechtsradikales bis rechtsextremes Gedankengut verbreitet. Das Gericht hat lediglich die Pres- freiheit stärker gewichtet und die Hürde für eine Aufnahme in Verfassun- schutzberichte angehoben. Nach wie vor gilt die JF als die zentrale Publikation der Neuen Rechten in Deutschland, einer Strömung, die unter dem Deckmantel des Konservativismus ein Scharnier zwischen Rechtsextremismus und demokratischem Spektrum bil- Front Matter....Pages 1-13 Die „Junge Freiheit“ der „Neuen Rechten“....Pages 15-41 Kurzchronologie der „Jungen Freiheit“ 1986 bis 2006....Pages 43-56 Warum das Land Nordrhein-Westfalen die „Junge Freiheit“ in seinen Verfassungsschutzberichten geführt hat....Pages 57-74 Front Matter....Pages 75-75 Der Schmittismus der „Jungen Freiheit“ und seine Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz....Pages 77-94 Das Geschichtsverständnis der Wochenzeitung „Junge Freiheit“....Pages 95-115 Volk, Staat und Nation....Pages 117-145 Das christliche Bild von Juden und Judentum in der „Jungen Freiheit“....Pages 147-169 Außen- und Militärpolitik für Volk und Nation....Pages 171-190 Front Matter....Pages 191-191 Politischer und publizistischer Werdegang von Autoren der „Jungen Freiheit“....Pages 193-215 Die Anzeigenkunden der „Jungen Freiheit“ Eine Wochenzeitung als Plattform für extreme Rechte....Pages 217-230 Griff nach der Meinungshoheit....Pages 231-267 Front Matter....Pages 269-269 Die Interview-Falle Wie die „Junge Freiheit“ immer wieder Prominente und sogar Sozialdemokraten einspannte....Pages 271-281 Warum Herr Wonka Recht hat....Pages 283-286 Die „Junge Freiheit“ — eine Herausforderung für die politische Bildung....Pages 287-297 Die „Junge Freiheit“ — eine Herausforderung für die schulische und außerschulische Jugendarbeit....Pages 299-321 Front Matter....Pages 323-323 Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 24. Mai 2005....Pages 325-348 Back Matter....Pages 349-362 Die Wochenzeitung "Junge Freiheit" gilt als die zentrale Publikation der Neuen Rechten in Deutschland, einer Stroemung, die unter dem Deckmantel des Konservativismus ein Scharnier zwischen Rechtsextremismus und demokratischem Spektrum bildet.
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