Die Wirkung von Zielen auf die Arbeitsleistung von Akteuren : Eine experimentelle Untersuchung
معرفی کتاب «Die Wirkung von Zielen auf die Arbeitsleistung von Akteuren : Eine experimentelle Untersuchung» نوشتهٔ Sebastian Waldforst; mit einem Geleitwort von Utz Schaffer، منتشرشده توسط نشر Deutscher Universitätsverlag در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die positive Wirkung von Zielen auf die Arbeitsleistung von Akteuren ist unbestritten. Bisherige Ansätze der Zielforschung befassen sich allerdings ausschließlich mit absoluten Zielen in stabilen Kontexten, obwohl relative Ziele in der Praxis ebenso Verbreitung gefunden haben. Sebastian Waldforst untersucht die unterschiedliche Wirkung von relativen und absoluten Zielen auf die Arbeitsleistung von Akteuren in drei umfangreichen Laborexperimenten. Die Daten des Experiments wertet er mit Hilfe von Kovarianzanalysen, Regressionsanalysen und Mehrgruppen-Strukturgleichungsmodellen aus. Er zeigt, dass relative Ziele in Kontexten mit gemeinsamer Unsicherheit und/oder Kontextveränderungen Akteure zu einer höheren Arbeitsleistung motivieren als absolute Ziele, während die Wahl der Zielart in stabilen Kontexten sowie in Kontexten mit individueller Unsicherheit und/oder Kontextveränderungen keinen nennenswerten Einfluss hat Geleitwort soluter Ziele auf die VI Geleitwort oder Kontextveränderungen auf die Arbeitsleistung feststellen, wenn sich diese auf alle Akteure gleichermaßen bezieht/beziehen. Im Experiment führten relative Ziele in diesen Kontexten entsprechend zu einer höheren Arbeitsleistung als absolute Ziele. Die Arbeit liefert noch eine ganze Reihe weiterer interessanter Befunde und Einsi- ten, die Stoff zum Nachdenken und hoffentlich Anregung für zukünftige Forschun- arbeiten und auch mehr Laborexperimente im Controlling liefern. Der Arbeit sei daher der breite Leserkreis gewünscht, den sie verdient. Utz Schäffer Vorwort VII Vorwort Die Idee zu dieser Arbeit entstand während eines Beratungsprojektes zur Neugest- tung der Budgetierung eines großen Mittelständlers in Deutschland. Während der P- jektarbeit las ich einen interessanten Artikel über einen neuen Managementtrend in den USA, die Steuerung über Budgets durch eine Steuerung über relative Ziele (- gänzt um weitere Prinzipien) zu ersetzen. Bei einer vertiefenden Literaturrecherche zu diesem Thema fand sich jedoch keine empirische Arbeit zur Wirksamkeit von rela- ven Zielen im Vergleich zu absoluten Zielen, und ich beschloss daher, mich diesem Thema intensiver zu widmen und eine Dissertationsschrift darüber zu verfassen. Für die Unterstützung bei dieser Aufgabe möchte ich mich an dieser Stelle bei meinem Doktorvater Prof. Utz Schäffer bedanken, welcher während meiner Zeit am Lehrstuhl immer für mich da war, für seine menschliche Art, sein konsequentes Bestreben nach Qualität und seine Offenheit für neue Themen sowie neue Wege in der Forschung. Die positive Wirkung von Zielen auf die Arbeitsleistung von Akteuren ist unbestritten. Bisherige Ansätze der Zielforschung befassen sich allerdings ausschließlich mit absoluten Zielen in stabilen Kontexten, obwohl relative Ziele in der Praxis ebenso Verbreitung gefunden haben. Sebastian Waldforst untersucht die unterschiedliche Wirkung von relativen und absoluten Zielen auf die Arbeitsleistung von Akteuren in drei umfangreichen Laborexperimenten. Die Daten des Experiments wertet er mit Hilfe von Kovarianzanalysen, Regressionsanalysen und Mehrgruppen-Strukturgleichungsmodellen aus. Er zeigt, dass relative Ziele in Kontexten mit gemeinsamer Unsicherheit und/oder Kontextveränderungen Akteure zu einer höheren Arbeitsleistung motivieren als absolute Ziele, während die Wahl der Zielart in stabilen Kontexten sowie in Kontexten mit individueller Unsicherheit und/oder Kontextveränderungen keinen nennenswerten Einfluss hat
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