Die Wiederentdeckung der Natur : Naturphilosophie im Zeichen der ökologischen Krise
معرفی کتاب «Die Wiederentdeckung der Natur : Naturphilosophie im Zeichen der ökologischen Krise» نوشتهٔ Regine Kather، منتشرشده توسط نشر WBG Academic در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Was ist Natur und welche Stellung hat der Mensch in ihr? Dies ist eine der grundlegendsten und ältesten Fragen der Philosophie. Und gerade heute, inmitten der 'ökologischen Krise', in der wir uns mit dem Klimawandel und den Diskussionen um nachhaltige Ressourcennutzung und Energiepolitik befinden, ist das Thema aktueller denn je. Regine Kather vereint in diesem Band erstmals einen historischen Überblick des Naturbegriffs von der Antike bis zur Gegenwart mit einer systematischen Darstellung der Ansätze für ein neues Naturverständnis, die es ermöglichen, der ökologischen Problematik auch aus geisteswissenschaftlicher Sicht gerecht zu werden. Die Autorin fordert dazu auf, sich von der Vorstellung zu lösen, die Umwelt beherrschen zu wollen, und sie stattdessen in noch höherem Maße als Mitwelt zu verstehen, zu der der Mensch in enger Beziehung steht. Erst dann können wir beurteilen, welche technischen Eingriffe und gesellschaftlichen Entwicklungen zukunftsfähig sind. Cover Inhaltsverzeichnis Einleitung Teil I: Von der Natur als Organismus zur Weltmaschine A Antike und Mittelalter 1 Platon: Aus Chaos wird Ordnung. Der Kosmos als Voraussetzung des menschlichen Lebens 2 Plotin: Die schöpferische Dynamik der Natur 3 Hildegard von Bingen: ‚ . . . denn er könnte kein Mensch sein, wenn die übrigen Geschöpfe nicht da wären ‘ 3.1 Die Struktur der Welt 3.2 Der Mensch als Mikrokosmos 3.3 Die Ethik der Natur 3.4 Die Ästhetik der Natur 4 Nikolaus von Kues: Die Natur als Ausfaltung Gottes 4.1 ‚ Die Erde ist ein edler Stern ‘ 4.2 Intelligentes Leben als Moment eines grenzenlos-unendlichen Universums 4.3 Zur Genese eines methodischen Konflikts: Von der Natur als natura naturans zur Quantifizierung empirischer Eigenschaften B Neuzeit und Moderne 1 René Descartes: Die Einteilung der Welt in Dinge und Personen 2 Gottfried W. Leibniz: Jede Monade ist ein lebendiger Spiegel des Universums 3 Immanuel Kant: Vom Verlust der Kosmologie 4 Johann G. Herder: ‚ Des Menschen ältere Brüder sind die Tiere ‘ 5 Alexander von Humboldt: Der Mensch als Zuschauer und Teilnehmer an der Natur 6 Homo faber und der Ursprung des modernen Nihilismus 7 Von der Naturwissenschaft zur Naturphilosophie 8 Alfred N. Whitehead: Natur als Prozess 8.1 Die Aufgabe einer philosophischen Kosmologie 8.2 Eine Philosophie des Organismus 8.3 Natur als Prozess 8.4 Vom Eigenwert und der Schönheit der Natur Teil II: Die Wiederentdeckung der Eigendynamik der Natur 1 Symptome der ökologischen Krise 2 Die Sphäre des Lebendigen als Vermittlung zwischen Sachen und Personen 3 Grenzen der naturwissenschaftlichen Methode: Der Ausdruck von Innerlichkeit 4 Die Eigendynamik des Lebendigen: Kausalursachen, Funktionalität und Zielgeleitetheit 5 Die Evolution des Bewusstseins als Korrelat wachsender Freiheit 6 Vom Überleben zum qualitativ guten Leben 7 Lebewesen als integraler Teil der Biosphäre 8 Der Mensch als integraler Teil der Biosphäre: Die Natur als Grundlage der Kultur 9 Zur Evolution von Empathie und Ethik 10 Ethische Schlussfolgerungen aus der Verwandtschaft der Lebewesen 10.1 Utilitaristische und anthropozentrische Ethik 10.2 Pathozentrische Ethik 10.3 Biozentrische Ethik 10.4 Holistische Ethik 11 Laboratorien für einen Perspektivenwechsel: Naturverständnis und Ethik von Nationalparks und Wildnisgebieten 12 Eine Landschaft als Ausdruckseinheit: Die Ästhetik der Natur 12.1 Ein Erleben mit allen Sinnen 12.2 Natur als Kunst – Kunst als Natur Anmerkungen Literaturverzeichnis
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