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Die Wiederbegründung der Industrie- und Handelskammern in Ostdeutschland im Prozess der Wiedervereinigung

معرفی کتاب «Die Wiederbegründung der Industrie- und Handelskammern in Ostdeutschland im Prozess der Wiedervereinigung» نوشتهٔ Jann Müller، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die ostdeutsche Institutionenbildung gilt als wissenschaftlich bereits eingehend untersucht. Es stellt sich somit die Frage, ob sich für den gesellschaftlichen Integrationsprozess der 1990er Jahre überhaupt noch neue Perspektiven durch eine archivgestützte Forschung die erst durch das Auslaufen archivischer Sperrfristen in den Fokus der Zeitgeschichte rücken kann erschließen lassen. Jann Müller ergänzt die Deutungsangebote der Nachbardisziplinen in seiner Studie um eine zeithistorische Kontextualisierung. Etablierte Sichtweisen lassen sich in diesem Lichte hinterfragen. So muss der Ursprung der ostdeutschen Industrie- und Handelskammern weniger als bisher aus der Eigenlogik der deutschen Wiedervereinigung als vielmehr aus den Umständen der Friedlichen Revolution der DDR verstanden werden. Die Wiedervereinigung stellte die neue wirtschaftliche Selbstverwaltung vor eine veritable Bewährungsprobe. Bei Entstehung und Bewährung der neuen Kammern spielte nicht zuletzt das Zusammenwirken von Industrie- und Handelskammern, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Politik eine große Rolle. Eine bislang vernachlässigte Thematik, in die der Autor interessante neue Einblicke geben kann. INHALTSVERZEICHNIS 1. EINLEITUNG 1.1 THEMATISCHE EINFÜHRUNG 1.2 FORSCHUNGSSTAND 1.3 ERKENNTNISINTERESSE UND GANG DER ARBEIT 1.4 QUELLEN 2. UNTERNEHMER UND KAMMERN IN SBZ UND DDR 2.1 BEWÄLTIGUNG DER KRIEGSFOLGEN UND „AUFBAU DES SOZIALISMUS“ 2.2 VON DER AUFLÖSUNG DER „IHK DER DDR“ ZUR VERSTAATLICHUNG DER MITTELSTÄNDISCHEN INDUSTRIE 2.3 GEWERBEPOLITIK IN DER ÄRA HONECKER 3. DIE WIEDERHERSTELLUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN SELBSTVERWALTUNG VOR DER WIEDERVEREINIGUNG 3.1 VON HANDELS- UND GEWERBE- ZU INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERN 3.2 DIE VEREINIGUNG VOR DER EINHEIT: EIN GESAMTDEUTSCHES KAMMERWESEN ENTSTEHT 3.3 DIE INTEGRATION DER GEWERBLICHEN WIRTSCHAFT IN DIE NEUE SELBSTVERWALTUNG 3.4 DIE ROLLE DER WESTDEUTSCHEN AUFBAUHELFER 4. DIE REORGANISATION DER WIRTSCHAFT ALS HERAUSFORDERUNG AN DIE INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERN 4.1 INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERN ALS TRÄGER STAATLICHER AUFGABEN: TRANSFORMATION DER BERUFLICHEN BILDUNG 4.2 STANDORTPOLITIK UND GEWERBLICHES GESAMTINTERESSE 4.3 AUFBAU UND FÖRDERUNG DES INDUSTRIELLEN MITTELSTANDS IN DEN NEUEN BUNDESLÄNDERN 4.4 INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERN ALS DIENSTLEISTER DER WIRTSCHAFT 5. STRUKTURELLE MERKMALE UND ENTWICKLUNGEN DER OSTDEUTSCHEN INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERN 5.1 DER ZUSCHNITT DER KAMMERBEZIRKE UND DIE VERTRETUNG IN DER FLÄCHE 5.2 ÜBERREGIONALE ZUSAMMENARBEIT 5.3 RÜCKKEHR INS ZENTRUM: RÜCKGABE UND NEUBAU VON KAMMERGEBÄUDEN 5.4 INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERN ALS TRÄGER KULTURELLER EINRICHTUNGEN 6. ZWISCHEN POLITISCHER PARTIZIPATION UND HILFE ZUR SELBSTHILFE: DIE WIRTSCHAFTLICHE SELBSTVERWALTUNG ALS ORGANISATION DES UNTERNEHMERTUMS IN DEN NEUEN BUNDESLÄNDERN ANHANG ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS QUELLENVERZEICHNIS LITERATURVERZEICHNIS REGISTER
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