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Die »westliche Kultur« und ihr Anderes : Zur Dekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus

معرفی کتاب «Die »westliche Kultur« und ihr Anderes : Zur Dekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus» نوشتهٔ Iman Attia، منتشرشده توسط نشر Transcript; Transcript Verlag در سال 2009. این کتاب در 5 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Entstehung der »Islamophobie« wird gemeinhin als Folge des jüngsten radikalen Islamismus gesehen. Demgegenüber belegen kultur- und sozialwissenschaftliche Analysen, dass antimuslimischer Rassismus bereits lange vorher verbreitet war und in politischen, kulturellen und alltäglichen Diskursen der »westlichen Kultur« verwurzelt ist. Im Unterschied zu interreligiösen Dialogen, die sich bemühen, »das Fremde« zu verstehen und damit der »Islamophobie« begegnen wollen, kehrt dieses Buch die Perspektive um. Der Blick auf »die Anderen« dient als Ausgangspunkt der Betrachtung - nicht, um »das Fremde« zu verstehen, sondern um das »Eigene« reflektieren zu können. Mit Bezug auf postkoloniale und poststrukturalistische Theorien wird die Präsentation »des Islam« als hegemonialer Diskurs analysiert. Demnach ist die Dichotomie zwischen »Islam« und »Westen« eine Konstruktion, die beide essenzialisiert. Sie hat sich historisch entwickelt und transformiert, ihr kommen in politischen Konstellationen unterschiedliche Bedeutungen zu, ihre Facetten sind Teil des kulturellen Wissensbestandes »des Westens« über »den Orient« bzw. »den Islam«. In ihrem Alltag vermitteln sich den Subjekten die Bedingungen und Bedeutungen des »Islamdiskurses« als kulturelle Repräsentationen, die ihnen Sichtweisen und Interpretationen anbieten, nahelegen oder erschweren. In diesem Möglichkeitsraum setzen sich die Subjekte aktiv mit der kulturellen Hegemonie auseinander und positionieren sich darin. Islamophobie,Islam,Rassismusforschung,Postkoloniale Theorie,Orientalismus,Kultur,Subjekt,Postkolonialismus,Islamwissenschaft,Rassismus,Kulturtheorie,Kulturwissenschaft,Culture,Postcolonialism,Islamic Studies,Racism,Cultural Theory,Cultural Studies

Die Entstehung der »Islamophobie« wird gemeinhin als Folge des jüngsten radikalen Islamismus gesehen. Demgegenüber belegen kultur- und sozialwissenschaftliche Analysen, dass antimuslimischer Rassismus bereits lange vorher verbreitet war und in politischen, kulturellen und alltäglichen Diskursen der »westlichen Kultur« verwurzelt ist.Im Unterschied zu interreligiösen Dialogen, die sich bemühen, »das Fremde« zu verstehen und damit der »Islamophobie« begegnen wollen, kehrt dieses Buch die Perspektive um. Der Blick auf »die Anderen« dient als Ausgangspunkt der Betrachtung - nicht, um »das Fremde« zu verstehen, sondern um das »Eigene« reflektieren zu können.Mit Bezug auf postkoloniale und poststrukturalistische Theorien wird die Präsentation »des Islam« als hegemonialer Diskurs analysiert. Demnach ist die Dichotomie zwischen »Islam« und »Westen« eine Konstruktion, die beide essenzialisiert. Sie hat sich historisch entwickelt und transformiert, ihr kommen in politischen Konstellationen unterschiedliche Bedeutungen zu, ihre Facetten sind Teil des kulturellen Wissensbestandes »des Westens« über »den Orient« bzw. »den Islam«. In ihrem Alltag vermitteln sich den Subjekten die Bedingungen und Bedeutungen des »Islamdiskurses« als kulturelle Repräsentationen, die ihnen Sichtweisen und Interpretationen anbieten, nahelegen oder erschweren. In diesem Möglichkeitsraum setzen sich die Subjekte aktiv mit der kulturellen Hegemonie auseinander und positionieren sich darin.

Die Entstehung der Islamophobie wird gemeinhin als Folge des jngsten radikalen Islamismus gesehen. Demgegenber belegen kultur- und sozialwissenschaftliche Analysen, dass antimuslimischer Rassismus bereits lange vorher verbreitet war und in politsischen, kulturellen und alltglichen Diskursen der westlichen Kultur verwurzelt ist. Im Unterschied zu interreligisen Dialogen, die sich bemhen, das Fremde zu verstehen und damit der Islamophobie begegnen wollen, kehrt dieses Buch die Perspektive um. Der Blick auf die Anderen dient als Ausgangspunkt der Betrachtung - nicht, um das Fremde zu verstehen, sondern um das Eigene reflektieren zu knnen. Mit Bezug auf postkoloniale und poststrukturalistische Theorien wird die Prsentation des Islam als hegemonialer Diskurs analysiert. Demnach ist die Dichotomie zwischen Islam und Westen eine Konstruktion, die beide essenzialisiert. Sie hat sich historisch entwickelt und transformiert, ihr kommen in politischen Konstellationen unterschiedliche Bedeutungen zu, ihre Facetten sind Teil des kulturellen Wissensbestandes des Westens ber den Orient, bzw. den Islam. In ihrem Alltag vermitteln sich den Subjekten die Bedingungen und Bedeutungen des Islamdiskurses als kulturelle Reprsentationen, die ihnen SIchtweisen und Interpretationen anbieten, nahelegen oder erschweren. In diesem Mglichkeitsraum setzen sich die Subjekte aktiv mit der kulturellen Hegemonie auseinander und positionieren sich darin. Inhalt Einleitung Kultur und Rassismus Der bedeutungsorientierte Kulturbegriff Diskursive Machtkämpfe und dekonstruktive Interventionen Kulturelle Differenz und Rassismus Das Dilemma kultureller Identität Postkoloniale Studien zu hegemonialen Orient- und Islamdiskursen in Deutschland Kultur in der bundesdeutschen Rassismusforschung Fazit Hegemoniale Diskurse Präsentationen des Anderen Kulturelle Tradierungen Aktuelle Diskurse Politische Bezüge Historischer Überblick ›Islam‹ als politisches Gegenbild Kulturalisierung ›des Islam‹ Kulturalisierung als Entpolitisierung Der bundesdeutsche Kontext Der Nahostkonflikt ›Islamischer‹ Antisemitismus Verschränkung antisemitischer und antimuslimischer Diskurse Fazit Alltagsdiskurse Bilder und Erfahrungen ›Wir‹ und ›die Anderen‹ ›Orient‹ versus ›Islam‹ Aneignung kultureller Bilder Umdeuten von Erfahrungen Herstellen von Dominanz Bekehrungsversuche Konfrontationen meiden Irritationen abwehren Irritationen zulassen Fokus interkulturelle Beziehungen »[...] dass da ‘ne unheimliche Schranke besteht zwischen diesen beiden Kulturen, dass die nicht zusammengehören« »[...] im individuellen Fall hat das gar keine Bedeutung« »Also für mich wär‘ das ein Rückschritt [...]« »Vielleicht profitieren die türkischen Frauen dann auf lange Sicht am meisten von einem Leben in Deutschland.« Kultur und Geschlecht Fazit Schluss Anhang Literatur
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