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«Die Weisheit wurde von ihren Werken gerecht gesprochen» (Mt 11,19): Einflüsse jüdischer Weisheitstraditionen auf die Christologie des Matthäusevangeliums und auf die vor-matthäische Überlieferung

معرفی کتاب ««Die Weisheit wurde von ihren Werken gerecht gesprochen» (Mt 11,19): Einflüsse jüdischer Weisheitstraditionen auf die Christologie des Matthäusevangeliums und auf die vor-matthäische Überlieferung» نوشتهٔ Caliope Bazitwinshi، منتشرشده توسط نشر Peter Lang Ltd. International Academic Publishers در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Einfluss jüdischer Weisheitstheologie auf das Matthäusevangelium ist unübersehbar. Diese Untersuchung geht an ausgewählten Perikopen dieser Prägung genauer nach. Insbesondere fragt sie, welche Aspekte weisheitlichen Denkens der Evangelist aufgegriffen hat. Sie zeigt, dass Jesus zwar nicht als personifizierte Weisheit gesehen wird, dass aber bestimmte Funktionen der Weisheit auf ihn übertragen werden. Die Gesetzesinterpretation des Matthäus-Evangelisten ist von weisheitlichem Ordnungsdenken bestimmt. In den Jesus-Worten vom Nicht-Sorgen und von der Harmonie in der Schöpfung (Mt 6,25-34) drückt sich die positive Weltsicht aus. Auch das Leiden Jesu lässt sich nach dem Matthäusevangelium mit dem Geschick der Propheten und auch der Weisheit in Verbindung bringen. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Zur thematischen Einführung und Fragestellung 2. Kriterien der Textauswahl 2. 1. Auswahl der Weisheitstexte im Alten Testament 2. 2. Auswahl der Texte im Matthäusevangelium 2. 3. Auswahl der Texte außerhalb der Heiligen Schrift 3. Überblick bisheriger Forschungen: Jesus und die Weisheit im Matthäusevangelium 3. 1. Jesus als messianischer Träger der Weisheit und eschatologischer Weisheitslehrer 3. 2. Bei Matthäus erscheine Jesus als die „Weisheit selbst“ 3. 3. Ersetzung der Weisheit durch Jesus: Eine funktionale Identifikation Jesu mit der Weisheit 3. 4. Zusammenfassung 4. Exkurs: Die Thesen, Jesus sei ein Kyniker oder Wandercharismatiker! 5. Weisheit: Definition Erster Teil: Weisheit im Alten Testament und im Frühjudentum I. Alttestamentliche Weisheitsvorstellung 1. Ursprung der Weisheit 1. 1. Gottesfurcht 1. 2. Weisheit als Besitz, Vermögen und Gabe Gottes 1. 3. Beziehung zwischen Gott und der Weisheit 2. Die Weisheit Salomos 2. 1. Die Bitte Salomos um die Weisheit: 1 Kön 3,2-15 (vgl. Weish 9; Ps 72) 2. 2. Die Weisheit Salomos: 1 Kön 3,12-13; 5,9-14 (vgl. Weish 7) 3. Weisheit im hellenistischen Judentum: Personifikation der Weisheit 3. 1. Weisheit als himmlische Person: „Frau Weisheit“ 3. 2. Die Präexistenz der Weisheit 3. 3. Hauptfunktion der Weisheit bei und nach der Schöpfung 3. 4. Das Wesen der Weisheit: Ti, de, evstin sofi,a (Weish 6,22) 3. 5. Synusie mit der Weisheit 4. Die Weisheit und das Gesetz Gottes 4. 1. Gleichsetzung des Gesetzes mit der Weisheit 4. 2. Weisheit als Heilsgabe an die Gerechten 5. Zusammenfassung: Zusammenhang von Weisheit, Gesetz und Prophetie II. Weisheitsvorstellung im Frühjudentum 1. Qumrantexte 2. Mythisch-spekulative Divinisierung der Weisheit 2. 1. Gnostische und apokalyptische Weisheitsgestalt 2. 2. Hellenistische Weisheitsvorstellung: Sophia und Logos bei Philo von Alexandria III. Entwicklungsgeschichte der Personifikation der Weisheit 1. „Ältere“ bzw. „traditionelle Weisheit“ 2. Anthropologiesierung der Weisheit 3. „Jüngere“ bzw. „apokalyptische Weisheit“: Theologisierung der Weisheit 4. Personifizierung der Weisheit 5. Zusammenfassung IV. Zwischenergebnis Zweiter Teil: Weisheit im Matthäusevangelium I. Seligpreisungen als göttliche Ordnung des Himmelreichs 1. Text und Übersetzung (Mt 5,1-12 // Lk 6,20-26) 2. Aufbau, Kontext und Abgrenzung des Textes (Mt 5,1-12) 3. Tradition und Redaktion 4. Formale Analyse 4. 1. Begriffserklärung 4. 2. Ort und Personen 4. 3. Gattung 5. Weisheitliche und matthäische Seligpreisungen 5. 1. Gegenüberstellung von Texten 5. 2. Die Gerechtigkeit (Mt 5,6.10) 5. 3. Die Barmherzigkeit (Mt 5,7) 5. 4. Die Herzensreinheit (Mt 5,8) 5. 5. Der Friede (Mt 5,9) 5. 6. Zusammenfassung II. Von der Weisheit Gottes in der Schöpfung (Mt 6, 25-34// Lk 12,22-31) 1. Text und Übersetzung 2. Aufbau und Textabgrenzung 3. Redaktions- und Traditionskritik 4. Formale Analyse 4. 1. Sprachlich-syntaktische Analyse 4. 2. Begriffserklärung 4. 3. Gattung und Gliederung des Textes 5. Traditionsgeschichtliche Hintergründe 5. 1. Schöpfung und Naturordnung 5. 2. Sorge um das Leben und die Weisheit im täglichen Leben 6. Einzelexegese 6. 1. Die Sorge um das Leben 6. 2. Lernen am Beispiel von Vögeln und Lilien 6. 3. Gott sorgt für seine Geschöpfe 6. 4. Gott ist Herr über die Zeit 7. Theologischer Inhalt 7. 1. Das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit 7. 2. Weisheit als Schöpfungsordnung 8. Zusammenhang zwischen Mt 5,1-12 und Mt 6,25-34 III. Rechtfertigung der Weisheit durch das Wirken ihrer Kinder (Mt 11,16-19 // Lk 7,31-35) 1. Text und Übersetzung des Textes 2. Kontext und Textabgrenzung 3. Textkritik 4. Überlieferung und Redaktion 5. Formale Analyse 5. 1. Begriffserklärung 5. 2. Ortsangabe und Charakterisierung der Personen 5. 2. 1. Ort 5. 2. 2. Personen 5. 3. Gattung und Gliederung des Textes 5. 4. Pragmatische Analyse 6. Literarkritische Analyse 7. Traditions- und religionsgeschichtlicher Hintergrund 7. 1. „Dieses Geschlecht“, „Diese Generation“ 7. 2. Hochzeitslieder und Trauerlieder im Orient 7. 3. Beschimpfungen „Fresser und Weinsäufer“, „Freund von Sündern“ 7. 4. Personifizierung der Weisheit 8. Einzelexegese 8. 1. Gleichniseinleitung 8. 1. 1. Tempusproblem 8. 1. 2. Das Problem des Vergleichspunkts (vgl. P. Fiebig) 8. 1. 3. Die Vergleichsformel o`moi,a evsti.n in V 16a // V 31a 8. 2. Angebliche Vergleichspunkte in Mt 11,16-19 / Lk 7,31-35 8. 2. 1. Dieses Geschlecht – zurufende Kinder 8. 2. 2. Dieses Geschlecht – angesprochene Kinder 8. 2. 3. Dieses Geschlecht – zurufende und angesprochene Kinder 8. 2. 4. Zusammenfassung 8. 3. Urteile des Volkes über Johannes (V18 / V31) 8. 3. 1. Der Lebensstil des Täufers 8. 3. 2. Urteile des Volkes über Johannes 8. 4. Urteile des Volkes über Jesus 8. 4. 1. Der Lebensstil Jesu 8. 4. 2. Die Bezeichnung o`` ui``o.j tou/ avnqrw,pou 8. 4. 3. Ein „Mensch“, „Fresser und Weinsäufer“ 8. 4. 4. Ein Freund von Zöllnern und Sündern 8. 4. 5. Theologische Bedeutung der Gemeinschaft Jesu mit Sündern 8. 5. Die Von Johannes und Jesus angestimmte „Melodie“ 8. 6. Die Rechtfertigung der Weisheit durch ihre Kinder bzw. ihre Werke 8. 6. 1. Gleichnisschluss 8. 6. 2. Die Wendung 8. 6. 3. Kinder der Weisheit: Lukanische Ekklesiologie 8. 6. 4. Die Werke der Weisheit: „Matthäische Christologie“ 8. 6. 5. Zusammenhang zwischen „Kindern“ und „Werken“ der Weisheit 8 .6 .6. Exkurs: Die Weisheit in den Parabeln unter den Agrapha IV. Die Überlegenheit Jesu über Weise und Propheten (Mt 12,38-42 // Lk 11,29-32) 1. Text und Übersetzung des Textes 2. Kontext und Textabgrenzung 3. Formale Analyse 3. 1. Begriffserklärung 3. 2. Aufbau, Gattung und Gliederung des Textes 4. Literarkritische Analyse 4. 1. Doppelungen, Wiederholungen und Parallelen 4. 2. Gegenüberstellungen und Vergleiche 5. Synoptischer Vergleich und Rekonstruktion des ursprünglichen Textes 6. Traditions- und religionsgeschichtlicher Hintergrund 6. 1. Die Geschichte Jonas in Ninive 6. 1. 1. Ninive 6. 1. 2. Jona in Ninive: Die Umkehr der Niniviten und die „Umkehr Gottes“ 6. 2. Drei Tage und drei Nächte 6. 3. Der König Salomo und die Königin des Südens 7. Einzelexegese 7. 1. Exposition: Zeichenforderung (V 38) 7. 2. Das Jonaszeichen bzw. Jonasgeschehen 7. 3. Gerichtsdoppelspruch (VV 41.42) 8. Der Vorrang Jesu vor allen Weisen und Propheten 8. 1. Jesus, Matthäus und Adressaten 8. 2. Jesus ist mehr als Jona (Mt 12,41) 8. 2. 1. Das Kerygma Jesu und des Jona 8. 2. 2. Die Person Jesu und des Jona 8. 3. Jesus ist mehr als Salomo (Mt 12,42) 8. 4. Jesus ist mehr als Johannes der Täufer (Mt 3,11.14) 8. 5. Jesus ist mehr als der Tempel (Mt 12,6) 9. Zusammenfassung V. Verfolgung der Kinder (Boten) der Weisheit Gottes (Mt 23,34-36 // Lk 11,49-51) 1. Text und Übersetzung des Textes 2. Kontext und Abgrenzung des Textes 3. Formale Analyse 3. 1. Begriffserklärung 3. 2. Aufbau, Gattung und Gliederung des Textes 4. Synoptischer Vergleich und Rekonstruktion der Q-Vorlage 5. Traditions- und religionsgeschichtlicher Hintergrund 5. 1. Die Sendung der Boten Gottes und ihr Geschick 5. 2. „Unschuldiges Blut“, „das gerechte Blut“ 6. Einzelexegese 6. 1. Aussendung der Boten Gottes (Mt 23,34ab) 6. 2. Gewaltsames Geschick der Boten Gottes (Mt 23,34cde) 6. 3. Gericht über „dieses prophetenmörderische Geschlecht“ (Mt 23,35-36) 7. Theologischer Inhalt 8. Zusammenhang zwischen Mt 11,16-19; 12,38-42 und 23,34-36 VI. Zwischenergebnis Dritter Teil: Berührungs- und Überschneidungspunkte des Matthäusevangeliums zur Weisheit I. Alttestamentlich-jüdische Entsprechungen imMatthäusevangelium II. Ursprung bei Gott: Gotteskindschaft bzw. Gottessohnschaft III. Offenbarung und Heilsfunktion: Weisheit und Jesus im Auftrag Gottes zum Heil des Menschen IV. Weisheit und Jesus im Bezug auf das Gesetz 1. Weisheit und Jesus als Erfüllung des Gesetzes 2. Rechtes Verständnis oder radikale Änderung des Gesetzes? 3. Das Liebesgebot: Grundlage des Gesetzes und der Propheten (Mt 22,34-40 // Dtn 6,5; Lev 19,17-18) 4. Das Ziel der Liebe: Die Vollkommenheit (Mt 5,48) V. Ablehnung Jesu und seiner Weisheit Schlussergebnis Quelle- und Literaturverzeichnis 1. Quellen, Übersetzungen und andere Hilfsmittel 2. Literaturverzeichnis zum AT und NT und Sonstigen Bibelstellenregister (in Auswahl) Der Einfluss juedischer Weisheitstheologie auf das Matthaeusevangelium ist unuebersehbar. Diese Untersuchung geht an ausgewaehlten Perikopen dieser Praegung genauer nach. Insbesondere fragt sie, welche Aspekte weisheitlichen Denkens der Evangelist aufgegriffen hat. Sie zeigt, dass Jesus zwar nicht als personifizierte Weisheit gesehen wird, dass aber bestimmte Funktionen der Weisheit auf ihn uebertragen werden. Die Gesetzesinterpretation des Matthaeus-Evangelisten ist von weisheitlichem Ordnungsdenken bestimmt. In den Jesus-Worten vom Nicht-Sorgen und von der Harmonie in der Schoepfung (Mt 6,25
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