Die Voraussetzung einer verborgenen „Einheit“ im vedischen und frühbuddhistischen Wissen: Untersuchung von Bernhard Uhdes Religionsbegriff in Anwendung auf die altindische Geistesgeschichte
معرفی کتاب «Die Voraussetzung einer verborgenen „Einheit“ im vedischen und frühbuddhistischen Wissen: Untersuchung von Bernhard Uhdes Religionsbegriff in Anwendung auf die altindische Geistesgeschichte» نوشتهٔ Eckehart Schmidt، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In diesem Buch soll der Religionsbegriff von Bernhard Uhde als Arbeitsdefinition für eine vergleichende religiöse Geistesgeschichte kritisch reflektiert werden. Religion, so Uhde, entwickele aus der Einsicht in die Vergänglichkeit ein Wissen um die Voraussetzung einer verborgenen, unvergänglichen "Einheit". Inhaltsverzeichnis I. Fragestellung und Ziel der Untersuchung II. Uhdes Religionsbegriff im Kontext der Diskussion um die Definition von Religion 1. Die Diskussion um die Definition von Religion 1.1. Die Ansätze der Moderne 1.1.1. Etische Ansätze 1.1.2. Emische Ansätze 1.2. Reflexion postmoderner Einwände gegen moderne Ansätze 1.2.1. Eurozentrismus 1.2.1.1 »Religion« als eurozentrischer Begriff 1.2.1.2 Alternativen zu eurozentrischen Religionsbegriffen 1.2.1.3 Fazit: Religionsneutrale Metasprache 1.2.2. Diversität der Religionen 1.2.2.1 Enge moderner Religionsdefinitionen 1.2.2.2 Polythetische Ansätze als postmoderne Alternative 1.2.2.3 Fazit: Rückbindung an Religionstheorie 1.2.3. Multiperspektivischer Blick auf Religion 1.2.3.1 Vielfältige Kommunikation über Religion 1.2.3.2 Mangelnder Konsens zu allgemeiner Bestimmung 1.2.3.3 Fazit: Erstellung von Arbeitsdefinitionen 2. Der Religionsbegriff von Bernhard Uhde 2.1. Ein religionsphilosophischer Ansatz 2.1.1. Grund: Einsicht in den Mangel an anwesender Gegenwart 2.1.2. Inhalt: Wissen um die Voraussetzung einer Einheit 2.1.3. Praxis: Beachten der Herrschaft des »Prinzips von Allem« 2.2. Kritische Reflexion von Uhdes Religionsbegriff 2.2.1. Uhdes Religionsbegriff im Licht moderner Ansätze 2.2.1.1 Diskussion des Begriffs von »Wissen« 2.2.1.2 Diskussion der Grundstruktur Einheit-Vielheit 2.2.2. Uhdes Ansatz im Licht der postmodernen Einwände III. Anwendung von Uhdes Religionsbegriff auf die altindische Geistesgeschichte 1. Methodische Vorbemerkungen 1.1. Begriffsklärungen 1.1.1. Geistesgeschichte 1.1.2. »altindisch« 1.2. Reflexion bisheriger geistesgeschichtlicher Darstellungen 1.2.1. Auswahl der Inhalte 1.2.2. Chronologie 1.2.3. Quellenanalyse 1.3. Untersuchungsumfang 2. Der Rgveda 2.1. Text und Untersuchungsumfang 2.2. Uhdes Religionsbegriff im Rgveda? 2.3. Das rtá im rgvedischen Kosmos 2.3.1. Der rgvedische Kosmos 2.3.2. Das rtá 2.4. RV 1–9: Das »Eine« als einheitliches Ganzes 2.5. RV 10: Das einheitliche Ganze im Spiegel der Kosmogonien 3. Der frühe Atharvaveda 3.1. Text und Untersuchungsumfang 3.2. Uhdes Religionsbegriff im Atharvaveda? 3.3. Das bráhman im atharvavedischen Kosmos 3.3.1. Der atharvavedische Kosmos 3.3.2. Das bráhman 3.4. Weitere Mächte im frühen Atharvaveda 3.4.1. Der prāṇa 3.4.2. Die virāj 3.5. Heterogene Vorstellungen über das Ganze 3.5.1. Spekulative Bruchstücke aus den Zauberhymnen 3.5.2. Der Skambha 3.5.3. Rätsellieder in den spekulativen Hymnen 3.5.4. Der Brahmacārin 4. Die Brāhmaṇas 4.1. Text und Untersuchungsumfang 4.2. Uhdes Religionsbegriff in den Brāhmaṇas? 4.3. Wirkmächtige Zusammenhänge im Kosmos der Brāhmaṇas 4.3.1. Der Kosmos der Brāhmaṇas 4.3.2. Wirkmächtige Zusammenhänge im Opferritual 4.4. Prajāpati als Ursprung von allem 4.4.1. Schöpfung im Aitareya-Brāhmaṇa 4.4.2. Schöpfung im Śatapatha-Brāhmaṇa 5. Die frühen Upaniṣaden 5.1. Text und Untersuchungsumfang 5.2. Uhdes Religionsbegriff in den Upaniṣaden? 5.3. Der Begriff upaniṣad 5.4. Kausale Beziehungssysteme 5.4.1. Der udgītha 5.4.2. Der Gesang 5.4.3. Das bráhman 5.4.4. Das fünffache Opferfeuer 5.4.5. Der Mensch 5.4.5.1 Der ātman 5.4.5.2 Der ātman vaiśvānara 5.4.5.3 Die zwei puruṣa’s 5.5. Schöpfungsmythen 5.5.1. Der Tod als Schöpfer 5.5.2. Das Seiende 6. Der frühe Pāli-Kanon 6.1. Text und Untersuchungsumfang 6.2. Uhdes Religionsbegriff im frühen Pāli-Kanon? 6.3. Das Weltbild des frühen Pāli-Kanons 6.4. Das bedingte Entstehen (paṭiccasamuppāda) 6.4.1. Drei Versionen des bedingten Entstehens 6.4.2. Das bedingte Entstehen und das Existierende 6.5. Das nibbāna IV. Ergebnis der Untersuchung 1. Zusammenfassung von Teil I: Theorie 2. Zusammenfassung von Teil II: Anwendung 2.1. Rgveda 2.2. Atharvaveda 2.3. Brāhmaṇas 2.4. Upaniṣaden 2.5. Pāli-Kanon 3. Reflexion der Anwendung 3.1. Inhaltliche Reflexion 3.2. Methodische Reflexion 4. Eine religionswissenschaftliche Arbeitsdefinition V. Anhang Transliteration und Aussprache Abkürzungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Literaturverzeichnis Quelleneditionen Übersetzungen Sekundärliteratur "Der mangelnde Konsens zu einen allgemeinen Religionsbegriff verlangt von der Forschung, bereichspezifische Arbeitsdefinitionen von Religion auszubilden. In diesem Buch soll der Religionsbegriff von Bernhard Uhde als Arbeitsdefinition für eine vergleichende religiöse Geistesgeschichte kritisch reflektiert werden. Religion, so Uhde, entwickele aus Einsicht in die Vergänglichkeit ein Wissen um die Voraussetzung einer verborgenen, unvergänglichen 'Einheit'"-- Back cover
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