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Die Vertextung Der Welt: Forschungsreisen Als Literatur Bei Georg Forster, Alexander Von Humboldt Und Adelbert Von Chamisso (Weltliteraturen / World ... (WeltLiteraturen / World Literatures, 7)

معرفی کتاب «Die Vertextung Der Welt: Forschungsreisen Als Literatur Bei Georg Forster, Alexander Von Humboldt Und Adelbert Von Chamisso (Weltliteraturen / World ... (WeltLiteraturen / World Literatures, 7)» نوشتهٔ Görbert, Johannes، منتشرشده توسط نشر De Gruyter; Walter de Gruyter در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

This study examines the literary presentation of research expeditions, comparing the works of Forster, von Humboldt, and Chamisso. The 1 st part looks at third-party portrayals of expeditionary goals, while the 2 nd part focuses on the natural scientists’ own presentations. In addition to facilitating new perspectives on texts that have been researched before, this work, thanks to its novel methodology, spotlights new horizons for travel research.

Die Studie widmet sich der Literarisierung von Forschungsexpeditionen um 1800 anhand eines Vergleichs der Reiseberichte von Georg Forster, Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso. Im ersten Teil stehen Techniken im Mittelpunkt, welche die Makrostruktur und Mikrostruktur des Textkorpus prägen. Hierbei weist die Arbeit nach, dass sich die drei Autoren sowohl auf spannungsreiche Art mit dem „klassischen“ Gattungsmodell des Reiseberichts auseinandersetzen als auch mit der Einfügung von Zitaten (Forster), der Annäherung an die Kunst (Humboldt) und dem Rückgriff auf die Lyrik (Chamisso) darüber hinausgehen. Im zweiten Teil wechselt der Fokus von der Fremddarstellung der Expeditionsziele zur Selbstdarstellung der Reisenden. Hier beleuchtet die Studie zunächst drei Posen der literarischen Selbstinszenierung: bei Forster dessen Einreihung in die Mode der Empfindsamkeit, bei Humboldt dessen Agieren als Causeur sowie bei Chamisso dessen Identifikation mit der fiktionalen Figur Peter Schlemihl. Im Anschluss daran analysiert die Arbeit Selbstverortungen der drei Autoren auf dem literarischen Feld. Dabei zeigt sie, dass von Forster über Humboldt zu Chamisso immer weniger die Annäherung und immer stärker die Abgrenzung zu anderen Autoren im Zentrum steht.

Inhaltsverzeichnis Danksagung 1. Einführung Teil I: Berichte von Forschungsreisen 2. Makrostrukturen. Vom Paratext zum Gesamtkonzept 2.1. Einleitung 2.2. „Eine Reisebeschreibung, dergleichen keine war vorgelegt worden“ (Forster) 2.3. „Letztes Mega-Fragment der europäischen Sattelzeit“ (Humboldt) 2.4. „Eine Reisebeschreibung, wie sie nicht mehr Mode sind“ (Chamisso) 2.5. Zusammenfassung 3. Mikrostrukturen. Formenvielfalt im Detail 3.1. Einleitung 3.2. Klassikerzitate (Forster) 3.3. Naturgemälde (Humboldt) 3.4. Reisegedichte (Chamisso) 3.5. Zusammenfassung Teil II: Porträts von Naturforschern 4. Selbstinszenierungen. Profile weltreisender Naturwissenschaftler 4.1. Einleitung 4.2. Empfindsamer Nachwuchsgelehrter (Forster) 4.3. Universalgelehrter Konversationskünstler (Humboldt) 4.4. Spezialisierter Schlemihl (Chamisso) 4.5. Zusammenfassung 5. Selbstverortungen. Autorenpositionen auf dem literarischen Feld 5.1. Einleitung 5.2. Biographie als Autobiographie (Forster und Cook) 5.3. Imitation und Emulation (Humboldt und Forster) 5.4. Offizielle versus inoffizielle Perspektive (Chamisso und Kotzebue) 5.5. Zusammenfassung 6. Schluss Literaturverzeichnis Bücher und Aufsätze Webseiten Sachregister Personenregister Abbildungsnachweise This study examines the literary presentation of research expeditions, comparing the works of Forster, von Humboldt, and Chamisso. The first part looks at third-party portrayals of expeditionary goals, while the second part focuses on the natural scientists' own presentations. In addition to facilitating new perspectives on texts that have been researched before, this work, thanks to its novel methodology, spotlights new horizons for travel research. -- Publisher Die Studie widmet sich der Literarisierung von Forschungsexpeditionen anhand eines Vergleichs von Forster, Humboldt und Chamisso. Im ersten Teil steht die Fremddarstellung der Expeditionsziele, im zweiten Teil die Selbstdarstellung der Naturwissenschaftler im Vordergrund. Neben dem Anspruch, neue Perspektiven auf bereits intensiv erforschte Texte zu eröffnen, liefert diese Arbeit auch mit ihrer Methodik frische Impulse für die Reiseforschung
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