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Die Vasconen und das Römische Reich : der Romanisierungsprozess im Norden der Iberischen Halbinsel

معرفی کتاب «Die Vasconen und das Römische Reich : der Romanisierungsprozess im Norden der Iberischen Halbinsel» نوشتهٔ Timo Klär، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Im September des Jahres 218 v. Chr. landete zum ersten Mal ein romisches Heer unter Gnaeus Cornelius Scipio auf der Iberischen Halbinsel. Die Landung bei Emporiae an der Nordostkuste markierte den Beginn einer uber 600 Jahre andauernden Prasenz Roms in Hispanien. Im Verlauf der nachsten zweihundert Jahre wurde die Iberische Halbinsel in das Romische Reich integriert. Konzentrierte sich die romische Politik in den hispanischen Provinzen zur Zeit der romischen Republik auf die Konsolidierung des neu erworbenen Territoriums, stand in der Kaiserzeit die Urbanisierung und der verstarkte kulturelle Austausch Roms mit den lokalen Eliten im Vordergrund. In spatantiker Zeit erfuhr Hispanien durch die zunehmende Christianisierung nochmals weitreichende Veranderungen. Timo Klar zeigt am Beispiel der Romanisierung des vasconischen Stammes, der im Norden Hispaniens siedelte, wie sich der Eingliederungsprozess in das romische Herrschaftssystem gestaltete. Daruber hinaus kann er nachweisen, dass es den Vasconen durch ihre Interaktion mit Rom offenbar gelang, eine Sonderstellung im Norden Hispaniens einzunehmen. INHALT VORWORT 1. EINLEITUNG 1.1 HISTORISCHER HINTERGRUND UND ENTWICKLUNG DER ROMANISIERUNG HISPANIENS 1.1.1 Die Eroberung der Iberischen Halbinsel 1.1.2 Die Romanisierung Hispaniens in der frühen Kaiserzeit 1.1.3 Die Romanisierung Hispaniens in der hohen Kaiserzeit 1.1.4 Das römische Hispanien in der Spätantike 1.1.5 Zur Kontinuität der römischen Kultur bis in die Spätantike und das Frühmittelalter 1.2 FORSCHUNGSÜBERBLICK ZUR ROMANISIERUNGSFORSCHUNG 1.2.1 Allgemeiner Überblick 1.2.2. Romanisierungsforschung auf der Iberischen Halbinsel 1.3 METHODISCHE HERANGEHENSWEISE AN DAS THEMA DER ROMANISIERUNG 2. DIE VASCONEN IN DER RÖMISCHEN REPUBLIK 2.1 LOKALISIERUNG DES VASCONISCHEN TERRITORIUMS UND BESONDERHEITEN DER VASCONISCHEN GEOGRAFIE 2.2 DIE LEBENSWEISE DER GEBIRGSBEWOHNER NACH STRABON 2.3 DIE GRÜNDUNG DER STADT GRACCURRIS 178 V. CHR. 2.3.1 Die Entwicklungen in der Hispania bis 179 v. Chr. 2.3.2 Die Vasconen und die Gründung der Stadt Graccurris 2.4 DER SERTORIUSKRIEG 2.4.1 Die Iberische Halbinsel zwischen dem Ende des Ersten Keltiberischen Krieges und dem Sertoriuskrieg 2.4.2 Der Aufstieg des Quintus Sertorius 2.4.3 Die Vasconen während des Sertoriuskrieges 2.5 EXKURS: DIE PRAXIS DER RÖMISCHEN ZWANGSANSIEDLUNGEN UND -UMSIEDLUNGEN IM WESTEN DES RÖMISCHEN REICHES 2.6 DIE „BRONCE DE ASCOLI“ - EIN FRÜHER BELEG FÜR VASCONEN IM RÖMISCHEN HEER 2.7 DER BÜRGERKRIEG ZWISCHEN CAESAR UND POMPEIUS 2.7.1 Caesars Proprätur auf der Iberischen Halbinsel 2.7.2 Kurzer Abriss über den Verlauf des Bürgerkriegs 2.7.3 Die Vasconen im Bürgerkrieg zwischen Caesar und Pompeius 2.8 EXKURS: CRASSUS’ KÄMPFE IN DER AQUITANIA 56/55 V. CHR. UND DIE ROLLE DER VASCONEN 2.9 ZUSAMMENFASSUNG 3. DIE VASCONEN IN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT 3.1 VORBEMERKUNG: DIE ENTWICKLUNG DES RÖMISCHEN HERRSCHAFTSBEREICHES AUF DER IBERISCHEN HALBINSEL IN DER FRÜHEN KAISERZEIT 3.2 KONTAKTE ZWISCHEN RÖMERN UND VASCONEN IN AUGUSTEISCHER ZEIT 3.2.1 Die Kantabrischen Kriege 3.2.2 Die Vasconen und die Neuordnung des Augustus 3.2.3 Der Norden der Iberischen Halbinsel am Ende der Regierungszeit des Augustus 3.3 CALAGURRIS IULIA 3.3.1 Eine munizipale Elite und ihre Beziehungen zu Rom in der frühen Kaiserzeit 3.3.2 Das Fortschreiten der Romanisierung in der hohen Kaiserzeit 3.3.3 Der Romanisierungsprozess der Stadt Calagurris anhand des archäologischen Befundes 3.4 GRACCURRIS 3.4.1 Die Entwicklung der Stadt Graccurris anhand des epigrafischen Materials 3.4.2 Der archäologische Befund in Graccurris 3.5 POMPAELO 3.5.1 Die Entwicklung der Stadt Pompaelo anhand des epigrafischen Materials 3.5.2 Der archäologische Befund in Pompaelo 3.6 DIE GÖTTERWELT DER VASCONIA ANHAND VON VOTIVINSCHRIFTEN 3.7 STRASSEN IM VASCONISCHEN TERRITORIUM 3.8 ZUSAMMENFASSUNG: KONTAKTE DER VASCONEN MIT DEN RÖMERN IN DER KAISERZEIT 4. DIE VASCONEN IN DER SPÄTANTIKE 4.1 VORBEMERKUNG: DIOCLETIAN UND DIE TETRARCHIE 4.2 DIE PROVINZREFORM DES DIOCLETIAN UND IHRE AUSWIRKUNGEN AUF DAS VASCONISCHE GEBIET 4.3 DIE CHRISTIANISIERUNG DER VASCONIA 4.3.1 Das Römische Reich unter Constantin dem Großen 4.3.2 Constantins Maßnahmen gegenüber den Christen auf der Iberischen Halbinsel zwischen 306 n. Chr. und dem Duldungsedikt des Galerius 311 n. Chr. 4.3.3 Die Entwicklung in der Vasconia vom 3.–5.Jahrhundert 4.4 ZUSAMMENFASSUNG: KONTAKTE DER VASCONEN MIT DEN RÖMERN IN DER SPÄTANTIKE 5. AUSBLICK: DIE VASCONEN IM FRÜHMITTELALTER. EIN VOLK ZWISCHEN WESTGOTISCHER UND FRÄNKISCHER OBERHERRSCHAFT 5.1 VORBEMERKUNG: DIE HERKUNFT DER GOTEN UND DIE AUSDEHNUNG DES WESTGOTISCHEN HERRSCHAFTSBEREICHES BIS ZUR GRÜNDUNG DES TOLEDANISCHEN REICHES 5.2 DIE VASCONIA VOM 5.–7. JAHRHUNDERT N. CHR. 5.3 DIE NEKROPOLEN IM VASCONISCHEN TERRITORIUM 6. FAZIT 7. ANHANG 7.1 QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS 7.1.1 Quellenverzeichnis 7.1.2 Literaturverzeichnis 7.2 VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN 7.3 REGISTER 7.3.1 Sachregister 7.3.2 Ortsregister 7.3.3. Namensregister Im September des Jahres 218 v. Chr. landete zum ersten Mal ein römisches Heer unter Gnaeus Cornelius Scipio auf der Iberischen Halbinsel. Die Landung bei Emporiae an der Nordostküste markierte den Beginn einer über 600 Jahre andauernden Präsenz Roms in Hispanien. Im Verlauf der nächsten zweihundert Jahre wurde die Iberische Halbinsel in das Römische Reich integriert. Konzentrierte sich die römische Politik in den hispanischen Provinzen zur Zeit der römischen Republik auf die Konsolidierung des neu erworbenen Territoriums, stand in der Kaiserzeit die Urbanisierung und der verstärkte kulturelle Austausch Roms mit den lokalen Eliten im Vordergrund. In spätantiker Zeit erfuhr Hispanien durch die zunehmende Christianisierung nochmals weitreichende Veränderungen.0Timo Klär zeigt am Beispiel der Romanisierung des vasconischen Stammes, der im Norden Hispaniens siedelte, wie sich der Eingliederungsprozess in das römische Herrschaftssystem gestaltete. Darüber hinaus kann er nachweisen, dass es den Vasconen durch ihre Interaktion mit Rom offenbar gelang, eine Sonderstellung im Norden Hispaniens einzunehmen Im September des Jahres 218 v. Chr. landete zum ersten Mal ein römisches Heer unter Gnaeus Cornelius Scipio auf der Iberischen Halbinsel. Die Landung bei Emporiae an der Nordostküste markierte den Beginn einer über 600 Jahre andauernden Präsenz Roms in Hispanien. Im Verlauf der nächsten zweihundert Jahre wurde die Iberische Halbinsel in das Römische Reich integriert. Konzentrierte sich die römische Politik in den hispanischen Provinzen zur Zeit der römischen Republik auf die Konsolidierung des neu erworbenen Territoriums, stand in der Kaiserzeit die Urbanisierung und der verstärkte kulturelle Austausch Roms mit den lokalen Eliten im Vordergrund. In spätantiker Zeit erfuhr Hispanien durch die zunehmende Christianisierung nochmals weitreichende Veränderungen. Timo Klär zeigt am Beispiel der Romanisierung des vasconischen Stammes, der im Norden Hispaniens siedelte, wie sich der Eingliederungsprozess in das römische Herrschaftssystem gestaltete. Darüber hinaus kann er nachweisen, dass es den Vasconen durch ihre Interaktion mit Rom offenbar gelang, eine Sonderstellung im Norden Hispaniens einzunehmen.
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