Die Ursachen für den Zusammenbruch der Sowjetunion (1917–1945): Eine ordnungstheoretische Analyse
معرفی کتاب «Die Ursachen für den Zusammenbruch der Sowjetunion (1917–1945): Eine ordnungstheoretische Analyse» نوشتهٔ Jürgen Schneider، منتشرشده توسط نشر In Kommission bei : Franz Steiner Verlag در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
"Der ordnungstheoretische Ansatz bietet die wissenschaftlichen Grundlagen für diese dreiteilige Interpretation der Wirtschaftsgeschichte der Sowjetunion und der SBZ/DDR. Die makroökonomische ordnungstheoretische Analyse basiert auf W. Eucken und der mikroökonomische Ansatz auf E. Gutenberg. Im Gefolge der Oktoberrevolution von 1917 unternahmen Lenin und Stalin in der Sowjetunion auf der Basis der Theorien von Marx und Engels ein gigantisch utopisch-holistisches Experiment. Als Modell diente ihnen die deutsche Kriegswirtschaft im Ersten Weltkrieg. Im totalen Krieg (1914-1918, und auch 1939-1945) wurde die Produktionsgüterindustrie auf Kosten der Verbrauchsgüterindustrie ausgebaut. Unter Lenin wurden zudem die Banken, das Eigentum an Grund und Boden sowie die Unternehmen der Großindustrie konfisziert und damit die Grundlagen für Stalins ersten Fünfjahresplan (1928-1932/33) gelegt. Gesteuert wurde die sozialistische Zentralplanwirtschaft politisch, mittels Direktiven. Die bevorzugte Entwicklung der Schwerindustrie (vor allem der Rüstungsindustrie) auf Kosten der Konsumgütererzeugung sollte bis zum Zusammenbruch 1989/91 das Hauptmerkmal aller Fünfjahrespläne in der Sowjetunion bleiben."--Cover Zur Einführung Zur Genealogie der Ordnungstheorie : Wirtschaftsordnungen werden durch die Planungs- und Lenkungssysteme in Verbindung mit den Eigentumsverhältnissen an den Produktionsmitteln abgegrenzt -- Die Theorielosigkeit der politisch natural gesteuerten sozialistischen Zentralplanwirtschaft -- Das Erkenntnisobjekt der Politischen Ökonomie des Sozialismus -- Wirtschaftsgeschichte ist ohne Wirtschaftstheorie nicht möglich -- Zur Genealogie der Ordnungstheorie : Um die Wirtschafts-systeme vergleichen zu können, sind die Instrumente der Ordnungstheorie unentbehrlich -- Die Erkenntnisobjekte der Volks- und der Betriebswirt-schaftslehre -- Die Wirtschaftsordnungen werden durch die Planungs- und Lenkungssysteme in Verbindung mit den Eigentums-verhältnissen an den Produktionsmitteln abgegrenzt -- Die Stellung des Konsumenten in der Marktwirtschaft und in der politisch natural gesteuerten sozialistischen Zentralplanwirtschaft -- Die Ordnungstheorie entsteht in Auseinandersetzung mit der Historischen Schule, dem Sozialismus und der politisch natural gelenkten nationalsozialistischen Wirtschaft -- K. Paul Hensel und die Forschungsstelle der Universität Marburg zum Vergleich wirtschaftlicher Lenkungssysteme -- Die Bedeutung von Karl C. Thalheim für die wirtschaft-liche Erforschung der SBZ, DDR -- Der Beitrag des Betriebswirtschaftslehrers Erich Gutenberg zur Erforschung der politisch natural gesteuerten sozialistischen Zentralplanwirtschaft Ideologische Grundlagen : Marxistisch-leninistisch-stalinistische Weltanschauung, Religion und der "Neue Mensch" -- Die Marxsche Weltanschauung ersetzt Religion durch Aberglauben -- Sozialdemokratie und Revisionismus bis 1917 und die Abspaltung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) von der SPD 1918-19 -- Die wissenschaftliche Kritik am sozialistischen Zukunfts-staat -- Aberglaube, religiöser Glaube, Religion, Atheismus, Anthropologie, Bewusstheit und Ideologie auf der Grund-lage der marxistisch-leninistischen Philosophie -- Der Neue Mensch : die Utopie des sozialistischen Menschenbildes -- Die Erziehung des "Neuen Menschen" -- Die Rückwirkungen der Kriegswirtschaft des Ersten Welt-krieges (1914-1918), die wirtschaftsordnungspolitischen Experimente in Russland, Ungarn, Deutschland und Öster-reich und die Ludwig von Mises-These, dass eine Wirtschafts-rechnung im marktlosen Sozialismus unmöglich ist -- Die Folgen der Kriegswirtschaft des Ersten Weltkrieges (1914-1918) : die erste Periode oder die Vorstufe der sowjetischen Expansion nach aussen 1918-1923 : Wirtschaftsordnungspolitische Experimente in Russland, Ungarn, Deutschland und Österreich -- Die wirtschaftsordnungspolitischen Experimente in der Sowjet-union 1917-1927 : die Konfiskationen des Privateigentums in der Sowjetunion nach 1917 als Modell für das Vorgehen in der Sowjetisch besetzten Zone Deutschlands ab 1945 -- Die konfiszierten Banken werden zu einem zentralen Kassen-und Abrechnungsapparat transformiert -- Konfiskation des Eigentums an Grund und Boden -- Konfiskation der Betriebe der Grossindustrie -- Der Stand der ökonomischen Theorie in Russland 1928 -- Die erste Periode oder die Vorstufe der sowjetischen Expansion nach aussen 1918-1923 : Wirtschaftsordnungs-politische Experimente in Russland, Ungarn, Deutschland und Österreich -- Die Mises-These über die Unmöglichkeit einer Wirtschaftsrech-nung in der marktlosen sozialistischen Zentralplanwirtschaft -- Die Wirtschaftsrechnung der Wirtschaftssubjekte : die theoretischen Ansätze von Ludwig von Mises : Carl Mengers "Grundsätze der Volkswirthschaftslehre" (1871) -- Die Wirtschaftsrechnung in den modernen arbeitsteiligen Volkswirtschaften -- Ludwig von Mises theoretische Analyse, dass eine Wirtschafts-rechnung im marktlosen Sozialismus unmöglich ist -- Die Debatte um die Wirtschaftsrechnung im Sozialismus -- Die drei ersten "Fünfjahrespläne des sozialistischen Aufbaus der UdSSR" (1928-1942), die Kreditreform vom 30. Januar 1930 als Modell für die Transformation in der Sowjetisch besetzten Zone Deutschlands und der Aussenhandel Russlands (1891-1938) -- Die KPdSU-Nomenklatura : die herrschende Klasse im Realsozialismus der Sowjetunion -- Stalins politische Steuerung der Industrialisierung : "Primat der Schwerindustrie mit dem wichtigsten Ziel, die Kriegs- und Polizeimaschinerie des KPdSU-Nomen-klaturastaates aufzurüsten" -- Der "Fünfjahresplan des sozialistischen Aufbaus der UdSSR" 1928-29 bis 1932-33 im Dienst von Stalins messianischer Expansionspolitik und als Referenzmodell für die SBZ, DDR -- Die technische Ausrüstung für Stalins forcierte Industriali-sierung im ersten Fünfjahresplan 1928-32 lieferten die USA, Deutschland und England -- Der zweite Fünfjahresplan (1933-1937) und der dritte Fünf-jahresplan (1938-1942) -- Die Kreditreform vom 30. Januar 1930 in der Sowjetunion wird nach 1945 auf die Sowjetisch besetzte Zone Deutsch-lands übertragen -- Das sowjetische Vorbild für die Transformation der Land-wirtschaft ("Bodenreform") in der SBZ, DDR -- Der Aussenhandel Russlands 1891-1913 und nach der "Grossen Sozialistischen Oktoberrevolution 1917" bis 1938 und die Rückwirkungen auf Deutschland -- Russland stand 1913 als Weltproduzent bei Weizen, Roggen und Gerste an erster Stelle -- Der Aussenhandel der Sowjetunion nach der "Grossen Sozialistischen Oktoberrevolution 1917" bis 1938 : Verzicht auf die Vorteile der internationalen Arbeits-teilung zugunsten einer radikalen, auf Kosten der Sowjetbevölkerung durchgeführten Industrialisierung -- Die Rückwirkungen : Kanada, Argentinien und die USA übernehmen die Rolle Russlands nach dessen Ausfall (ab 1914) als Getreidelieferant Deutschlands -- Im Gefolge der Grossen sozialistischen Oktoberrevolution von 1917 unternehmen Lenin und Stalin auf der Basis von Karl Marx ein gigantisches utopisch-holistisches Experiment, das zum ökonomisch determinierten Zusammenbruch 1990-91 führte. ERSTER TEIL Zur Einführung I. Zur Genealogie der Ordnungstheorie: Wirtschaftsordnungen werden durch die Planungs- und Lenkungssysteme in Verbindung mit den Eigentumsverhältnissen an den Produktionsmitteln abgegrenzt 1. Die Theorielosigkeit der politisch natural gesteuerten sozialistischen Zentralplanwirtschaft 2. Das Erkennungsobjekt der Politischen Ökonomie des Sozialismus 3. Wirtschaftsgeschichte ist ohne Wirtschaftstheorie nicht möglich 4. Zur Genealogie der Ordnungstheorie: Um die Wirtschaftssysteme vergleichen zu können, sind die Instrumente der Ordnungstheorie unentbehrlich 4.1. Die Erkenntnisobjekte der Volks- und der Betriebswirtschaftslehre 4.2. Die Wirtschaftsordnungen werden durch die Planungs- und Lenkungssysteme in Verbindung mit den Eigentumsverhältnissen an den Produktionsmitteln abgegrenzt 4.3. Die Stellung des Konsumenten in der Marktwirtschaft und in der politisch natural gesteuerten sozialistischen Zentralplanwirtschaft 4.4. Die Ordnungstheorie entsteht in Auseinandersetzung mit der Historischen Schule, dem Sozialismus und der politisch natural gelenkten nationalsozialistischen Wirtschaft 4.5. K. Paul Hensel und die Forschungsstelle der Universität Marburg zum Vergleich wirtschaftlicher Lenkungssysteme 4.6. Die Bedeutung von Karl C. Thalheim für die wirtschaftliche Erforschung der SBZ / DDR 4.7. Der Beitrag des Betriebswirtschaftslehrers Erich Gutenberg zur Erforschung der politisch natural gesteuerten sozialistischen Zentralplanwirtschaft II. Ideologische Grundlagen: Marxistisch-leninistisch-stalinistische Weltanschauung, Religion und der „Neue Mensch“ 1. Marx’ Weltanschauung ersetzt Religion durch Aberglauben 2. Sozialdemokratie und Revisionismus bis 1917 und die Abspaltung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) von der SPD 1918/19 3. Die wissenschaftliche Kritik am sozialistischen Zukunftsstaat 4. Aberglaube, religiöser Glaube, Religion, Atheismus, Anthropologie, Bewußtheit und Ideologie auf der Grundlage der marxistisch-leninistischen Philosophie 5. Der Neue Mensch: Die Utopie des sozialistischen Menschenbildes 6. Die Erziehung des „Neuen Menschen“ III. Die Rückwirkungen der Kriegswirtschaft des Ersten Weltkrieges (1914-1918), die wirtschaftsordnungspolitischen Experimente in Rußland, Ungarn, Deutschland und Österreich und die Ludwig von Mises-These, daß eine Wirtschaftsrechnung im marktlosen Sozialismus unmöglich ist 1. Die Folgen der Kriegswirtschaft des Ersten Weltkrieges (1914-1918). Die erste Periode oder die Vorstufe der sowjetischen Expansion nach außen 1918-1923: Wirtschaftsordnungspolitische Experimente in Rußland, Ungarn, Deutschland und Österreich 2. Die wirtschaftsordnungspolitischen Experimente in der Sowjetunion 1917-1927: Die Konfiskationen des Privateigentums in der Sowjetunion nach 1917 als Modell für das Vorgehen in der Sowjetisch besetzten Zone Deutschlands ab 1945 2.1. Die konfiszierten Banken werden zu einem zentralen Kassen- und Abrechnungsapparat transformiert 2.2. Konfiskation des Eigentums an Grund und Boden 2.3. Konfiskation der Betriebe der Großindustrie 2.4. Der Stand der ökonomischen Theorie in Rußland 1928 3. Die erste Periode oder die Vorstufe der sowjetischen Expansion nach außen 1918-1923: Wirtschaftsordnungspolitische Experimente in Rußland, Ungarn, Deutschland und Österreich 4. Die Mises-These über die Unmöglichkeit einer Wirtschaftsrechnung in der marktlosen sozialistischen Zentralplanwirtschaft 4.1. Die Wirtschaftsrechnung der Wirtschaftssubjekte. Die theoretischen Ansätze von Ludwig von Mises: Carl Mengers „Grundsätze der Volkswirthschaftslehre“ (1871) 4.2. Die Wirtschaftsrechnung in den modernen arbeitsteiligen Volkswirtschaften 4.3. Ludwig von Mises theoretische Analyse, daß eine Wirtschaftsrechnung im marktlosen Sozialismus unmöglich ist 4.4. Die Debatte um die Wirtschaftsrechnung im Sozialismus IV. Die drei ersten „Fünfjahrespläne des sozialistischen Aufbaus der UdSSR“ (1928-1942), die Kreditreform vom 30. Januar 1930 als Modell für die Transformation in der Sowjetisch besetzten Zone Deutschlands und der Außenhandel Rußlands (1891-1938) 1. Die KPdSU-Nomenklatura: Die herrschende Klasse im Realsozialismus der Sowjetunion 2. Stalins politische Steuerung der Industrialisierung: „Primat der Schwerindustrie mit dem wichtigsten Ziel, die Kriegs- und Polizeimaschinerie des KPdSU-Nomenklaturastaates aufzurüsten“ 2.1. Der „Fünfjahresplan des sozialistischen Aufbaus der UdSSR“ 1928/29 bis 1932/33 im Dienst von Stalins messianischer Expansionspolitik und als Referenzmodell für die SBZ/DDR 2.2. Die technische Ausrüstung für Stalins forcierte Industrialisierung im Fünfjahresplan 1928/32 lieferten die USA, Deutschland und England 2.3. Der zweite Fünfjahresplan (1933-1937) und der dritte Fünfjahresplan (1938-1942) 3. Die Kreditreform vom 30. Januar 1930 in der Sowjetunion wird nach 1945 auf die Sowjetisch besetzte Zone Deutschlands übertragen 4. Das sowjetische Vorbild für die Transformation der Landwirtschaft („Bodenreform“) in der SBZ / DDR 5. Der Außenhandel Rußlands 1891-1913 und nach der „Großen Sozialistischen Oktoberrevolution 1917“ bis 1938 und die Rückwirkungen auf Deutschland 5.1. Rußland stand 1913 als Weltproduzent bei Weizen, Roggen und Gerste an erster Stelle 5.2. Der Außenhandel der Sowjetunion nach der „Großen Sozialistischen Oktoberrevolution 1917“ bis 1938. Verzicht auf die Vorteile der internationalen Arbeitsteilung zugunsten einer radikalen, auf Kosten der Sowjetbevölkerung durchgeführten Industrialisierung 5.3. Die Rückwirkungen: Kanada, Argentinien und die USA übernehmen die Rolle Rußlands nach dessen Ausfall (ab 1914) als Getreidelieferant Deutschlands V. Im Gefolge der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution von 1917 unternehmen Lenin und Stalin auf der Basis von Karl-Marx ein gigantisches utopisch-holistisches Experiment, das zum ökonomisch determinierten Zusammenbruch 1990/91 führte
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