وبلاگ بلیان

Die Unruhe des Anfangs: Hegel und Husserl über den Weg in die Phänomenologie (Phaenomenologica)

معرفی کتاب «Die Unruhe des Anfangs: Hegel und Husserl über den Weg in die Phänomenologie (Phaenomenologica)» نوشتهٔ Tanja Stähler (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer Netherlands : Imprint : Springer در سال 2003. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wie fängt das Philosophieren an? Wie charakterisiert sich das natürliche, vorphilosophische Bewußtsein, und in welchem Verhältnis steht es zum philosophischen Bewußtsein? Diesen Fragen wird in der vorliegenden Arbeit nachgegangen im Hinblick auf zwei Philosophen, die sich intensiv mit dem Problem einer Einleitung in die Philosophie und den Paradoxien des Anfangens auseinandergesetzt haben: Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Edmund Husserl. Während Husserl betont, daß der Übergang in die Philosophie nicht kontinuierlich ist, sondern gewissermaßen einen Sprung erfordert, betont Hegel in der Phänomenologie des Geistes , daß der Übergang den Charakter eines Weges oder einer Entwicklung haben muß. Trotz dieses Unterschieds in der Schwerpunktsetzung findet sich der diskontinuierliche ebenso wie der entwicklungsmäßige Charakter des Übergangs in beiden Philosophien. In seiner Spätphilosophie nähert sich Husserl der Position Hegels an, indem er eine geschichtliche Einführung in die Phänomenologie entwirft. Wenngleich beide Philosophen Geschichte als teleologischen Prozeß betrachten, gibt es doch entscheidende Unterschiede: Für Hegel kann die Geschichte vollendet werden, für Husserl ist sie unendlich offen. Diese Unterschiede gehen mit verschiedenen Auffasungen bezüglich der phänomenologischen Methode und der Rolle der Philosophen einher.

Wie fängt das Philosophieren an? Wie charakterisiert sich das natürliche, vorphilosophische Bewußtsein, und in welchem Verhältnis steht es zum philosophischen Bewußtsein? Diesen Fragen wird in der vorliegenden Arbeit nachgegangen im Hinblick auf zwei Philosophen, die sich intensiv mit dem Problem einer Einleitung in die Philosophie und den Paradoxien des Anfangens auseinandergesetzt haben: Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Edmund Husserl.
Während Husserl betont, daß der Übergang in die Philosophie nicht kontinuierlich ist, sondern gewissermaßen einen Sprung erfordert, betont Hegel in der Phänomenologie des Geistes, daß der Übergang den Charakter eines Weges oder einer Entwicklung haben muß. Trotz dieses Unterschieds in der Schwerpunktsetzung findet sich der diskontinuierliche ebenso wie der entwicklungsmäßige Charakter des Übergangs in beiden Philosophien. In seiner Spätphilosophie nähert sich Husserl der Position Hegels an, indem er eine geschichtliche Einführung in die Phänomenologie entwirft. Wenngleich beide Philosophen Geschichte als teleologischen Prozeß betrachten, gibt es doch entscheidende Unterschiede: Für Hegel kann die Geschichte vollendet werden, für Husserl ist sie unendlich offen. Diese Unterschiede gehen mit verschiedenen Auffasungen bezüglich der phänomenologischen Methode und der Rolle der Philosophen einher.

We shall not cease from exploration And the end of our exploring Will be to arrive where we started And to know the place for the first time. T.S. Eliot, {raquo} Little Gidding {laquo}, Four Quarters Wir stehen am Ende unserer Forschungen, wenn wir dort ankommen, wo wir angefangen haben, und diesen Ort zum ersten Mal kennen-obiges Zitat trifft die Fragestellung der vorliegenden Arbeit so genau, daB es schwerlieh unkommentiert stehen gel ass en werden kann. Die Fragestellung lautet: Wie kommen wir in die Philo sophie hinein? Wie fangt das Philosophieren an? Diese Fragen konnen nur im Riickgang auf dasjenige beantwortet werden, was vor und auBerhalb der Philoso phie existiert: das natiirliche BewuBtsein. Philosophieren bedeutet, so scheint es, das natiirliche BewuBtsein zu verlassen. Doch dies ist nur die eine Seite der Bewe gung. Wir verlassen unseren Ausgangsort bloB, urn ihn besser in Augenschein nehmen zu konnen. Ziel der Philosophie ist es nieht, das natiirliche BewuBtsein hinter sieh zu lassen, sondern vielmehr, dieses zu erkennen. Das vor-und auBerphi losophische BewuBtsein kennt nieht nur die Philo sophie nicht, sondern es befindet sich auch in Unkenntnis seiner selbst. Wenn die Philo sophie dies zeigen kann, ver liert sie den Anschein eines Fremden und Dberfliissigen. Kann die Philo sophie diesen Anspruch einlosen, dann miiBte sich das natiirliche BewuBtsein gerne dar auf einlassen, sich auf den Weg in die Philo sophie zu begeben Front Matter....Pages I-VIII Einleitung....Pages 1-13 Front Matter....Pages 15-19 Grundbestimmungen des natürlichen Bewußtseins....Pages 21-26 Fundamente der Wahrnehmung....Pages 27-39 Die Wahrnehmung....Pages 41-59 Die naturwissenschaftliche Einstellung....Pages 61-83 Front Matter....Pages 85-88 Der Sprungcharakter des Übergangs....Pages 89-110 Der Wegcharakter des Übergangs....Pages 111-136 Die Motivationsfrage....Pages 137-155 Front Matter....Pages 157-160 Das Betrachtungsfeld der Philosophie....Pages 161-189 Die phänornenologische Methode und die Rolle des Phänomenologen....Pages 191-216 Die Gerichtetheit der Geschichte....Pages 217-234 Schluss Das Verhältnis von natürlichern und philosophischem Bewußtsein....Pages 235-245 Back Matter....Pages 247-267 How do we begin to philosophize? What are the main features of natural, prephilosophical consciousness, and what is its relation to philosophical consciousness? This study investigates the answers given to these questions in Hegel's "Phenomenology of Spirit" and in his phenomenology. Husserl stresses that the transition to philosophy is not a continuous one, but requires something like a leap. Hegel underlines that entering into philosophy has the character of a path. In spite of this difference in emphasis, there is a discontinuous as well as a developmental aspect of such a transition in each of the two philosophers. Husserl, in his later philosophy, moves closer to Hegel's position when he develops a historical introduction to phenomenology Wie fängt das Philosophieren an? Wie charakterisiert sich das natürliche, vorphilosophische Bewußtsein, und in welchem Verhältnis steht es zum philosophischen Bewußtsein? Diesen Fragen wird in der vorliegenden Arbeit nachgegangen im Hinblick auf zwei Philosophen, die sich intensiv mit dem Problem einer Einleitung in die Philosophie und den Paradoxien des Anfangens auseinandergesetzt haben: Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Edmund Husserl. Während Husserl betont, daß der Übergang in die Philosophie nicht kontinuierlich ist, sondern gewissermaßen einen Sprung erfordert, betont Hegel in der __Geistes__ Although both philosophers view history as a teleological process, an important difference remains: For Hegel, history can be completed; for Husserl, it is an open, unending process
دانلود کتاب Die Unruhe des Anfangs: Hegel und Husserl über den Weg in die Phänomenologie (Phaenomenologica)