Die Übungspraxis in Coachingweiterbildungen: Strukturevaluation eines ausgewählten Formats (Rekonstruktive Bildungsforschung, 12) (German Edition)
معرفی کتاب «Die Übungspraxis in Coachingweiterbildungen: Strukturevaluation eines ausgewählten Formats (Rekonstruktive Bildungsforschung, 12) (German Edition)» نوشتهٔ Denise Klenner (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2017. این کتاب در 5 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In ihrer empirischen Studie nimmt Denise Klenner erstmals die Übungspraxis in Coachingweiterbildungen unmittelbar in den Blick – als Möglichkeitsraum für und in ihrer Wirkung auf die Lernprozesse und Persönlichkeitsentwicklung von Weiterbildungsteilnehmern und -teilnehmerinnen. Auf der Basis objektiv-hermeneutischer Fallrekonstruktionen von Übungssequenzen wird ein prominentes Übungsformat (das Üben von Coachingsituationen in der Triade/Kleingruppe) evaluiert. Grundlage der Strukturevaluation sind dabei die rekonstruierten Strukturphänomene, die – dem strukturtheoretischen Ansatz U. Oevermanns folgend – professionalisierungstheoretisch eingeholt werden. In diesem Sinne erweitert die Studie gezielt den bisher kompetenztheoretisch geprägten Diskurs. Inhaltsverzeichnis 6 Abbildungsverzeichnis 10 1 Einleitung 11 2 Aktueller Stand der Coachingweiterbildungsforschung und Verortung des vorliegenden Forschungsvorhabens 16 2.1 Zum Verhältnis von Coachingforschung und Coachingweiterbildungsforschung 16 2.2 Aktueller Stand der Coachingweiterbildungsforschung: ein systematisierender Überblick 21 2.2.1 Explorative Studien 22 2.2.1.1 Das ‚Coaching-Index Qualitätsmodell‘ 22 2.2.1.2 Kompetenzvermittlung und Qualitätssicherung aus der Sicht von Coachingweiterbildungsanbieter/inne/n und Absolvent/inn/en 25 2.2.2 Evaluative Studien 29 2.2.2.1 Das ‚Innsbrucker Evaluations-Modell‘ 29 2.2.2.2 Evaluation einer Ausbildung zum Karriere-Coach 33 2.2.2.3 Einfluss der Biografie auf die Entwicklung von Coachingkompetenzen 35 2.2.2.4 Evaluation eines Weiterbildungscurriculums 38 2.3 Zusammenschau der vorliegenden Forschungsbeiträge, Formulierung eines Forschungsdesiderats und die Verortung des eigenen Forschungsvorhabens 41 3 Theoretische Rahmung: Die Professionalisierungstheorie Ulrich Oevermanns – professionalisierungsbedürftiges Handeln und Ausbildung als doppelte Professionalisierung 47 3.1 Der strukturtheoretische Ansatz Oevermanns als professionstheoretische Rahmung des vorliegenden Forschungsvorhabens 50 3.2 Die revidierte Professionalisierungstheorie: zur Strukturlogik professionalisierter Handlungspraxis 55 3.2.1 Krise, Autonomie und Nicht-Standardisierbarkeit 59 3.2.2 Konsequenzen der Nicht-Standardisierbarkeit professionalisierter Praxis: interventionspraktische Wissensanwendung, die widersprüchliche Einheit von Rekonstruktions- und Subsumtionslogik und das Arbeitsbündnis als autonome Praxis 63 3.2.3 Die Strukturmerkmale des Arbeitsbündnisses 68 3.2.4 Kritische Reflexion 79 3.3 Coaching als professionalisierungsbedürftige Praxis? 85 3.4 Professionalisierte Ausbildung als doppelte Professionalisierung 113 3.4.1 Erste Professionalisierung auf der Ebene des wissenschaftlichen Diskurses 118 3.4.2 Zweite Professionalisierung auf der Ebene des Klientenbezugs 120 3.5 Allgemeine Kriterien für eine professionalisierungstheoretisch basierte Ausbildungsdidaktik 128 3.6 Die Coachingweiterbildungspraxis: Zweiphasigkeit der Ausbildung und erste Professionalisierung auf der Ebene des wissenschaftlichen Diskurses? 136 3.6.1 Zum Aspekt der Zweiphasigkeit professionalisierter Ausbildungspraxis und seiner Bedeutung für die Coachingweiterbildungspraxis 137 3.6.2 Erste Professionalisierung: Wissenschaftsorientierung des Coachings und Akademisierung der Ausbildung 137 3.7 Der professionalisierungstheoretische Bezugsrahmen der vorliegenden Strukturevaluation: zweite Professionalisierung auf der Ebene des Klientenbezugs 142 4 Praxisanteile von Coachingweiterbildungen – eine Annäherung an das Üben von Coaching in der Triade/Kleingruppe 146 4.1 Die Praxisanteile von Coachingweiterbildungen: Übungsvielfalt und Vorschlag für einen Ansatz zur (sprachlichen) Systematisierung 147 4.2 Zur Auswahl des untersuchten Übungsformats: Das Üben von Coaching in der Triade/Kleingruppe 152 4.3 Eine didaktische Annäherung an das Üben von Coaching in der Triade/Kleingruppe 156 5 Methodologische Rahmung und methodisches Vorgehen: Zum Konzept einer objektiv-hermeneutischen Strukturevaluation 166 5.1 Evaluation als objektiv-hermeneutische Strukturevaluation 167 5.1.1 Einige methodologische Kerngedanken der objektiven Hermeneutik 169 5.1.2 Strukturgeneralisierung als direkte methodologische Verbindung zur Evaluationsforschung 181 5.1.3 Zur Frage des Bewertens – Prämissen objektiv-hermeneutischer Strukturevaluation 185 5.2 Methodisches Vorgehen: Grundlegende Anmerkungen zur Interpretationspraxis und die Prinzipien der Textinterpretation 190 5.3 Rekapitulation der Anlage der Strukturevaluation und des weiteren Vorgehens 195 6 Fallrekonstruktionen zum Üben von Coachingsituationen im Format der Triade/Kleingruppe 198 6.1 Fallbestimmung, oder: Was ist der Fall? 199 6.2 Interaktionseinbettung, oder: Welchen Aufschluss verspricht das Protokoll über den Fall? 201 6.3 Zur Durchführung und Darstellung der Fallrekonstruktionen 204 6.4 Fall I: „Also ich fand’s wichtig, dass man’s erlebt. Auch als Coach“ 209 6.4.1 Zum Kontext der Übungssituation 209 6.4.2 Die Fallrekonstruktion 210 6.4.2.1 Interpretation der Eröffnung der Übungspraxis 211 6.4.2.2 Interpretation der Beschließung der Übungspraxis 232 6.4.2.3 Zusammenführung der Fallstrukturhypothesen aus Eröffnung und Beschließung der Übungspraxis und Überprüfung der integrierten Fallstrukturhypothese anhand weiterer Protokollsegmente 253 6.4.3 Resümee 264 6.5 Fall II: „Man sollte sich nicht schminken an so einem Tag“ 276 6.5.1 Zum Kontext der Übungssituation 276 6.5.2 Die Fallrekonstruktion 277 6.5.2.1 Interpretation der Eröffnung der Übungspraxis 277 6.5.2.2 Interpretation der Beschließung der Übungspraxis 300 6.5.2.3 Zusammenführung der Fallstrukturhypothesen aus Eröffnungund Beschließung der Übungspraxis 313 6.6 Fall III: „Habt ihr noch nen Tipp?“ 327 6.6.1 Zum Kontext der Übungssituation 327 6.6.2 Die Fallrekonstruktion 327 6.6.3 Resümee 347 7 Theoretisierende Schlussfolgerungen – zugleich: Fazit der Strukturevaluation 355 7.1 Zur theoretischen Würdigung der rekonstruierten Fälle im Rahmen der Strukturevaluation 355 7.2 Diskussion der leitenden Logiken bei der Ausgestaltung der Klienten-Rolle – in Relation zur Strukturproblematik des Formats 358 7.2.1 Professionalisierungstheoretischer Bezugsrahmen der Diskussion und anschlussfähige Ausführungen aus der Coachingliteratur 358 7.2.2 Fallkontrastierung und die Bedeutung der rekonstruierten Strukturproblematik für die Ausgestaltung der Klienten-Rolle 363 7.3 Diskussion der Ausgestaltung der Übungssituation durch die bzw. den Coach – in Relation zur Strukturproblematik des Formats 372 7.3.1 Professionalisierungstheoretischer Bezugsrahmen der Diskussion 372 7.3.2 Fallkontrastierung und die Bedeutung der rekonstruierten Strukturproblematik für die Ausgestaltung der Übungssituation durch die bzw. den Coach 375 7.4 Abschließende Einschätzung: Stellenwert des untersuchten Übungsformats für eine professionalisierte Weiterbildung von Coaches und Empfehlungen für den Einsatz des Formats 382 7.5 Ausblick 390 Transkriptionszeichen 392 Literatur und Internetquellen 393 In ihrer empirischen Studie nimmt Denise Klenner erstmals die Übungspraxis in Coachingweiterbildungen unmittelbar in den Blick - als Möglichkeitsraum für und in ihrer Wirkung auf die Lernprozesse und Persönlichkeitsentwicklung von Weiterbildungsteilnehmern und -teilnehmerinnen. Auf der Basis objektiv-hermeneutischer Fallrekonstruktionen von Übungssequenzen wird ein prominentes Übungsformat (das Üben von Coachingsituationen in der Triade/Kleingruppe) evaluiert. Grundlage der Strukturevaluation sind dabei die rekonstruierten Strukturphänomene, die - dem strukturtheoretischen Ansatz U. Oevermanns folgend - professionalisierungstheoretisch eingeholt werden. In diesem Sinne erweitert die Studie gezielt den bisher kompetenztheoretisch geprägten Diskurs. Der Inhalt Professionalisierungsbedürftiges Handeln und Ausbildung als doppelte Professionalisierung Coaching als professionalisierungsbedürftige berufliche Praxis Praxisanteile von Coachingweiterbildungen Zum Konzept einer objektiv-hermeneutischen Strukturevaluation Fallrekonstruktionen zum Üben von Coachingsituationen in der Triade/Kleingruppe Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Pädagogik/Erziehungswissenschaft Praktikerinnen und Praktiker im Bereich Coaching und Coachingweiterbildung, Beratung und Supervision Die Autorin Dr. Denise Klenner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld Front Matter....Pages I-IX Einleitung....Pages 11-15 Aktueller Stand der Coachingweiterbildungsforschung und Verortung des vorliegenden Forschungsvorhabens....Pages 17-47 Theoretische Rahmung: Die Professionalisierungstheorie Ulrich Oevermanns – professionalisierungsbedürftiges Handeln und Ausbildung als doppelte Professionalisierung....Pages 49-147 Praxisanteile von Coachingweiterbildungen – eine Annäherung an das Üben von Coaching in der Triade/Kleingruppe....Pages 149-168 Methodologische Rahmung und methodisches Vorgehen: Zum Konzept einer objektiv-hermeneutischen Strukturevaluation....Pages 169-200 Fallrekonstruktionen zum Üben von Coachingsituationen im Format der Triade/Kleingruppe....Pages 201-357 Theoretisierende Schlussfolgerungen – zugleich: Fazit der Strukturevaluation....Pages 359-395 Back Matter....Pages 397-412 In ihrer empirischen Studie nimmt Denise Klenner erstmals die UEbungspraxis in Coachingweiterbildungen unmittelbar in den Blick - als Moeglichkeitsraum fur und in ihrer Wirkung auf die Lernprozesse und Persoenlichkeitsentwicklung von Weiterbildungsteilnehmern und -teilnehmerinnen.
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