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Die Titanic und die Deutschen : Mediale Repräsentation und gesellschaftliche Wirkung eines Mythos

معرفی کتاب «Die Titanic und die Deutschen : Mediale Repräsentation und gesellschaftliche Wirkung eines Mythos» نوشتهٔ Ute Rösler، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Untergang der Titanic wurde für die deutsche Gesellschaft zum Anlass einer gesellschaftlichen Neuverortung. In Kunst und Wissenschaft, in Zeitungen, Romanen, Bildern und Filmen entstand einer der bedeutendsten Mythen des 20. Jahrhunderts: der Mythos der Titanic. Er erzählt oft mehr über die kulturellen und soziopolitischen Umstände seiner Entstehung als über das historische Ereignis selbst - und ist somit ein eindrucksvoller Spiegel der wechselvollen deutschen Geschichte. Dieses Buch bietet zum ersten Mal eine ausführliche Darstellung des deutschen Titanic-Mythos, seiner medialen Repräsentation und seiner kulturellen Einschlüsse. Titanic,Katastrophe,Mythos,Technik,Gender,Medien,Deutsche Geschichte,Kulturgeschichte,Gesellschaft,Mediengeschichte,Geschichte des 20. Jahrhunderts,Erinnerungskultur,Geschichtswissenschaft,Technology,Media,German History,Cultural History,Society,Media History,History of the 20th Century,Memory Culture,History Inhalt I. Einleitung I.1 Ereignisse I.1.1 Der Untergang der Titanic I.1.2 Die Reaktion der deutschen Politik: Reichstagsdebatte und risikoadministrative Maßnahmen I.2 Erzählungen I.2.2 Die Entstehung des Mythos Die Deutung von Katastrophen als kulturelle Bewältigungsstrategie II. Theoretische Vorüberlegunge II.1 Historische Katastrophenforschung II.2 Die Katastrophe als „kulturelles Übergangsphänomen“ II.3 Katastrophenerzählungen II.4 Katastrophenmythen II.5 Der Fall Titanic: Begünstigende Faktoren des Mythisierungsprozesses II.5.1 Historische Bedingungen II.5.2 Ikonographische Eignung II.5.3 Katastrophe und Massenmedien III. Die Entstehung des Mythos von der Titanic III.1 Die Quellen III.2 Themen der Gesellschaft – Mytheme des Mythos III.2.2 Politik und soziale Struktur der Gesellschaft III.3 Physiognomie des Mythos 1912 III.3.1 Der Mythos 1912 – Eine erste Bilanz III.3.2 Der Mythos in den 20er Jahren III.2.1 Technik und Fortschrittsglaube IV. Historische Repräsentationen des Mythos . Die politische Instrumentalisierung vor, während und nach dem Zweiten Weltkrie IV.1 Die Quellen IV.2 Drei Romane der Vorkriegszeit: Das Eindringen nationalsozialistischer Ideologeme in die mythische Erzählung IV.2.1 Der Untergang als Strafe Gottes: Metaphysische Ordnung und nationalsozialistisch Gemeinschaft IV.2.2 Verheißene Rettung: Die Unterordnung des Subjekts unter die Gemeinschaft IV.2.3 Deutscher „Kulturwert“ oder fremdes „Hochmutwerk“: „gute“ und „schlechte“ Technik im Nationalsozialismus IV.2.4 Führerprinzip: Der nationalsozialistische Ingenieur als „richtiger Technikführer“ IV.3 Im Staatsauftrag: Titanic – ein NS-Propagandafilm IV.3.1 Kriegstreiberei: Antikapitalismus und Antibritentum IV.3.2 Krieg der Geschlechter: Front und Heimatfront IV.4 Nach dem Krieg: Der NS-Film in der öffentlichen Diskussion zwischen Ost und West IV.4.1 Der NS-Propagandafilm als Fanal: Alliierte Zensur versus demokratische Freiheit IV.4.2 Rot statt braun? Antikapitalismus und Antibritentum im Sozialismus IV.5Unter sozialistischer Flagge : Ein DDR-Roman über die Titanic V. Reflexion und Überwindung des Mythos Hans Magnus Enzensbergers Versepos. Der Untergang der Titanic V.1 Kuba als Symbol: Das Scheitern der Utopie und der Bruch mit einem teleologischen Geschichtsverständnis V.2 Die permanente Katastrophe: Veränderte Katastrophenwahrnehmung und der Bruch mit dem Mythos V.3 Jenseits des Mythos: Das Versepos als neue Erzählform VI. Der Mythos im Zeitalter der Globalisierung VI.1 Verrostendes Eisen: Materialisierung des Mythos in den wiedergefundenen Überresten der Titanic VI.1.1 Hebt die Titanic: Die Suche nach dem Wrack VI.1.2 Jasons goldenes Vlies: Die mythische Überhöhung der Suche und der Suchenden VI.1.3 Sonographie und Robotik: Die technische Erkundung des Wracks und ihre Einbettung in den Mythos der Titanic VI.1.4 Neue Ikonen des Mythos: Tauchende Männer und rostendes Eisen VI.2moving pictures: Die emotionale und technische Wiederholung der Katastrophe im Hollywood-Blockbuster VI.2.1 Inszenierte Wiederholung Authentizität durch Technik VI.2.2 Die Lehren der Vergangenheit Die Klassengesellschaft ist Geschichte VI.2.3 Rearranging Deck Chairs on Titanic Die Geschlechterrollen bleiben gleich VI.2.4 Vom Katastrophenregisseur zum Hollywoodstar The Making of James Cameron VII. Zusammenfassung und Ausblick VII.1 Zusammenfassung VII.2Titanic – Eine beständige Passion Quellen- und Literaturverzeichnis Wissenschaftliche Positionen zu "Stimmklang" -- Thesen zur Stimme als performatives Phänomen -- Doris Kolesch Phänomenologie -- Bernhard Waidenfels Sprachtheorie -- Sybille Krämer, Mladen Dolar Musikwissenschaft -- Christa Briistle, Susan McClary Medientheorie -- Sybille Krämer, Christa Brüstle, Bernhard Waidenfels, Vito Pinto, K. Ludwig Pfeiffer, Thomas Macho, Doris Kolesch Gesangstechnik und Stimmphysiologie -- Peter-Michael Fischer, Jürgen Forchhammer, Michael E. Edgerton Anthropologie und Psychologie -- Julia Fischer, Klaus R. Scherer, W. Tecumseh Fitch, Steven Mithen, Julian Jaynes Plädoyer für eine auditive Wissenschaft des Körpers -- Stimmklang als Phänomen -- Positionen einer Praxistheorie -- "Chiaroscuro" : die Gestalt des Stimmklangs -- Die Sinnesorgane des Stimmklangs -- Der Körper des Stimmklangs -- Stimmklang und Bedeutung -- Beziehung zum Stimmklang -- "Sprechen über Klang" -- Bedeutung des Stimmklangs -- Synthese : Stimmklang und Freiheit -- Stimmklang : von Wahrheit und Freiheit -- Transgression, Subversion und Fremdheit, Phänotyp und Genotyp des Stimmklangs -- Erfahrungsräume und die Sorge um Sich -- Kulturklänge : Sprache versus Musik -- Das klangliche "Selbst" der Stimmanthropologie ---- Anhang-- Beschreibungen des Hörbeispiels zum Download-- Glossar-- Abbildungsverzeichnis-- Literaturverzeichnis. Die Stimme ist das Instrument, das uns den ganzen Tag zur Verfügung steht - Sprechen und Singen sind tief verwoben in unsere Alltagsgewohnheiten. In diesem Buch prägt Ulrike Sowodniok die körperlich-klangliche Spur der Stimme - den Stimmklang - als wissenschaftlichen Begriff. Mit dem Anspruch einer auditiven Wissenschaft, die auch die anderen Sinne mit einbezieht, verbindet sie ihre eigene Praxistheorie auf der Grundlage der »Lichtenberger angewandten Stimmphysiologie nach Gisela Rohmert« mit Fragestellungen der Kulturen des Performativen, Sound Studies, Psychologie, historischen Anthropologie u.a. Im Zentrum steht dabei die Selbstwahrnehmung der stimmlichen Freiheit und ihrer Vernetzungen.

Der Untergang der Titanic wurde für die deutsche Gesellschaft zum Anlass einer gesellschaftlichen Neuverortung. In Kunst und Wissenschaft, in Zeitungen, Romanen, Bildern und Filmen entstand einer der bedeutendsten Mythen des 20. Jahrhunderts: der Mythos der Titanic.Er erzählt oft mehr über die kulturellen und soziopolitischen Umstände seiner Entstehung als über das historische Ereignis selbst - und ist somit ein eindrucksvoller Spiegel der wechselvollen deutschen Geschichte. Dieses Buch bietet zum ersten Mal eineausführliche Darstellung des deutschen Titanic-Mythos, seiner medialenRepräsentation und seiner kulturellen Einschlüsse.

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