Die Theorie, die nicht sterben wollte : Wie der englische Pastor Thomas Bayes eine Regel entdeckte, die nach 150 Jahren voller Kontroversen heute aus Wissenschaft, Technik und Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist
معرفی کتاب «Die Theorie, die nicht sterben wollte : Wie der englische Pastor Thomas Bayes eine Regel entdeckte, die nach 150 Jahren voller Kontroversen heute aus Wissenschaft, Technik und Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist» نوشتهٔ Sharon Bertsch McGrayne (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer Berlin Heidelberg : Springer e-books : Imprint: Springer Spektrum : Springer e-books در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
„Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung. Und was tun Sie?“ John Maynard Keynes Suchmaschinen und Qualitätsmanagement, Versicherungen und Erdbebenvorhersagen, Verkehrsflüsse, Geheimcodes und medizinische Prognosen – die sogenannte Bayes’sche Regel ist geradezu allgegenwärtig und dennoch nur wenigen vertraut. Dabei ist sie in ihrer grundlegenden Aussage bestechend einfach: Man beginnt mit einer Vermutung und revidiert diese anhand neuer, objektiver Informationen – und gelangt so zu einer verbesserten Annahme. Für seine Anhänger ist das Bayes-Theorem eine elegante Formulierung dafür, dass man aus Erfahrung klug wird, und ein mathematisches Instrument, das einer klaren Linie folgt. Für seine Gegner ist es ein Amoklauf der Subjektivität. Sharon Bertsch McGrayne schildert in ihrem spannenden Sachbuch die erstaunliche Geschichte dieser Regel und berichtet von der Besessenheit ihrer Anhänger und Gegner. Sie beschreibt die Entdeckung des Theorems durch den britischen Geistlichen und Amateurmathematiker Thomas Bayes in den 1740er-Jahren und seine Weiterentwicklung in eine moderne Form, die fast der heutigen entspricht, durch den französischen Wissenschaftler Pierre Simon Laplace. Sie deckt auf, warum angesehene Statistiker das Theorem 150 Jahre lang mit einem Tabu belegten, während in der gleichen Zeit Praktiker darauf zurückgriffen, um Probleme zu lösen, die mit großen Unsicherheiten und einem Mangel an Informationen einhergingen. Eine wichtige Rolle spielte dabei Alan Turing, als er im Zweiten Weltkrieg den deutschen Enigma-Code knackte. Die Autorin erklärt schließlich, wie mit dem Aufkommen der immer preiswerter und für alle verfügbaren Computertechnologie in den 1980er-Jahren ein ganz neues Zeitalter für das Bayes-Theorem anbrach. Heute spielt es in Wissenschaft, Technik und Gesellschaft fast überall eine Rolle – ob es nun um die Entschlüsselung der DNA, das Börsengeschehen oder die Terrorabwehr geht. Das Buch, das sich auf Originalquellen wie auch auf Interviews mit Statistikern und anderen Wissenschaftlern stützt, beleuchtet auf fesselnde Weise, wie ein auf den ersten Blick simples mathematisches Theorem eine der größten Kontroversen aller Zeiten auslöste. McGrayne macht darin ein spannendes Stück Wissenschaftsgeschichte zugänglich und anschaulich. Vom Siegeszug einer Formel Suchmaschinen und Qualitätsmanagement, Versicherungen und Erdbebenvorhersagen, Verkehrsflüsse, Geheimcodes und medizinische Prognosen {u2013} die sogenannte Bayes{u2019}sche Regel ist geradezu allgegenwärtig und dennoch nur wenigen vertraut. Dabei ist sie in ihrer grundlegenden Aussage bestechend einfach: Man beginnt mit einer Vermutung und revidiert diese anhand neuer, objektiver Informationen {u2013} und gelangt so zu einer verbesserten Annahme. Für seine Anhänger ist das Bayes-Theorem eine elegante Formulierung dafür, dass man aus Erfahrung klug wird, und ein mathematisches Instrument, das einer klaren Linie folgt. Für seine Gegner ist es ein Amoklauf der Subjektivität. Sharon Bertsch McGrayne schildert in ihrem spannenden Sachbuch die erstaunliche Geschichte dieser Regel {u2013} von ihren unscheinbaren Anfängen Mitte des 18. Jahrhunderts über die 150 Jahre währenden Kontroversen, die sie auslöste, bis zu ihrem großen Durchbruch. {u201E}Eine turbulente Geschichte vom Triumph einer mächtigen mathematischen Idee ... Beeindruckend recherchiert.? Nature {u201E}Ein wunderbares Buch ... McGrayne hat die Geschichte von Bayes in eine fesselnde Lektüre verwandelt. Wir können das Buch nicht stark genug empfehlen.? Journal of Educational Measurement {u201E}McGrayne ... stellt schwierige Ideen so dar, dass das allgemeine Publikum sie verstehen und würdigen kann ... Das Buch liest sich wie eine Liebeserklärung {u2013} für einen Algorithmus, der vernachlässigt aufwuchs, nur gelegentlich auf einen Ausflug mitgenommen wurde, aber meistens zu Hause bleiben musste, bis er am Ende schließlich seinen gebührenden Platz bekam und Respekt und Wertschätzung in der Welt erfuhr.? IEEE Computing Now {u201E}Ein statistischer Thriller... McGraynes Geschichte hat alles, was man heute von einem Krimi erwartet. Spionage, Atombomben und die Paranoia des kalten Krieges sind dabei ... eine Fülle lebendiger Charaktere und ihre bitteren Rivalitäten treiben die Geschichte voran.? New Scientist {u201E}Eine meisterhaft recherchierte Geschichte menschlicher Kämpfe und Errungenschaften, die verwirrende mathematische Debatten auch für absolute Laien verständlich und anschaulich macht.? The Boston Globe {u201E}Eine überzeugende und unterhaltsame Verschmelzung von Geschichte, Theorie und Biographie ... McGrayne schafft es, abseitige Mathematik in die Sprache von Laien zu übersetzen.? Sunday Times _____ {u201E}Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung. Und was tun Sie?? John Maynard Keynes Sharon Bertsch McGrayne beleuchtet in diesem Buch den langen, oft besessen geführten Kampf um die Gültigkeit und Anwendbarkeit des heute allgegenwärtigen Bayes-Theorems. Sie berichtet von der Entdeckung dieser Regel durch den britischen Geistlichen und Amateurmathematiker Thomas Bayes in den 1740er-Jahren und ihrer Weiterentwicklung in eine moderne Form, die fast der heutigen entspricht, durch den französischen Wissenschaftler Pierre Simon Laplace. Sie deckt auf, warum angesehene Statistiker das Theorem 150 Jahre lang mit einem Tabu belegten, während in der gleichen Zeit Praktiker erfolgreich darauf zurückgriffen, um Probleme zu lösen, die mit großen Unsicherheiten und einem Mangel an Informationen einhergingen. Eine wichtige Rolle spielte dabei Alan Turing, als er im Zweiten Weltkrieg den deutschen Enigma-Code knackte. McGrayne erklärt schließlich, wie mit dem Aufkommen der immer preiswerter und für alle verfügbaren Computertechnologie in den 1980er-Jahren ein ganz neues Zeitalter für das Bayes-Theorem anbrach. Heute spielt es in Wissenschaft, Technik und Gesellschaft nahezu überall eine Rolle {u2013} ob es nun um die Entschlüsselung der DNA, das Börsengeschehen oder die Terrorabwehr geht. Das Buch, das sich auf Originalquellen wie auch auf Interviews mit Statistikern und anderen Wissenschaftlern stützt, beleuchtet auf fesselnde Weise, wie ein auf den ersten Blick simples mathematisches Theorem eine der größten Kontroversen aller Zeiten auslöste. McGrayne macht darin ein spannendes Stück Wissenschaftsgeschichte zugänglich und anschaulich Front Matter....Pages I-XVIII Front Matter....Pages 1-1 Die Frage nach den Ursachen....Pages 3-13 Pierre-Simon Laplace: Der Mann, der alles machte....Pages 15-37 Viele Zweifler, wenige Verteidiger....Pages 39-68 Front Matter....Pages 69-69 Bayes zieht in den Krieg....Pages 71-99 Noch einmal tot und begraben....Pages 101-102 Front Matter....Pages 103-103 Arthur Bailey: Bayes und die Versicherungen....Pages 105-110 Vom statistischen Werkzeug zur Glaubensfrage....Pages 111-125 Jerome Cornfield: Lungenkrebs und Herzinfarkt....Pages 127-137 Bayes und das Unmögliche: Unfälle mit Atombomben....Pages 139-148 46 656 Varianten des Bayes-Theorems....Pages 149-157 Front Matter....Pages 159-159 Business-Entscheidungen....Pages 161-177 Wer schrieb die Federalist- Artikel?....Pages 179-188 Kalte Krieger....Pages 189-202 Three Mile Island....Pages 203-208 Eine Wasserstoffbombe fällt ins Mittelmeer....Pages 209-243 Front Matter....Pages 245-245 Heureka!....Pages 247-270 Bayes und die babylonische Sprachverwirrung....Pages 271-291 Epilog: Der Air France-Flug 447 Rio de Janeiro – Paris....Pages 293-298 Back Matter....Pages 299-365 Suchmaschinen und Qualitatsmanagement, Versicherungen und Erdbebenvorhersagen, Verkehrsflusse, Geheimcodes und medizinische Prognosen - die sogenannte Bayes'sche Regel ist geradezu allgegenwartig und dennoch nur wenigen vertraut.
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