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Die Tea Party als Obamas Widersacher und Trumps Wegbereiter: Strategischer Wandel im Amerikanischen Konservatismus (German Edition)

معرفی کتاب «Die Tea Party als Obamas Widersacher und Trumps Wegbereiter: Strategischer Wandel im Amerikanischen Konservatismus (German Edition)» نوشتهٔ Michael Oswald (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Michael Oswald untersucht anhand vorliegender Studie die Tea Party als eine strategische Bewegung, mit der ein konservatives Netzwerk einen massiven Einfluss auf die Politik in den USA erzeugen konnte. Hinter der Kommunikationsstruktur der Tea Party sieht der Autor die Absicht, politischen Einfluss für spezifische Interessen zu generieren. Sie propagiert dabei insbesondere freie Märkte und ein Limited Government. Insgesamt lässt ihre Kampagne sogar auf einen Umdeutungsversuch schließen, mit der sie Heuristiken und Beliefs, die in den USA vorherrschen, neu definieren – reframen – will. Sie lieferte nicht zuletzt mit ihrer Radikalisierung und ihrem Anti-Establishment-Kurs den Grundstein für Donald J. Trumps Aufstieg. Vorwort 5 Inhaltsverzeichnis 6 Abbildungsverzeichnis 10 Tabellenverzeichnis 11 Abkürzungsverzeichnis 12 A Die Tea Party – Obamas Gegenspieler 14 1 Zweifel am Narrativ der Tea Party 16 2 Untersuchungszeitraum, Forschungsdesign und Literaturbericht 24 B Die Tea Party – eine strategische Protestbewegung? 31 3 Graswurzel und Astroturf: Zwei Perspektiven auf eine Bewegung 32 3.1 Das Graswurzel-Narrativ 32 3.2 Der Astroturf-Vorwurf 37 4 Die Konstruktion einer Ideologie 41 4.1 Die Ideologische Kohärenz 41 4.1.1 Die Ideologie der Tea Party und die Diskrepanz in der Realität 41 4.1.2 Konstruierte Homogenität 43 4.1.3 Erklärungen für einen Zusammenschluss 48 4.2 Der geteilte ideologische Kern der ‚konservativen‘ Strömung – Limited Government 52 4.2.1 Beliefs der Sozialkonservativen 54 4.2.2 Beliefs der Christen 57 4.2.3 Beliefs der Libertären 59 4.2.4 Der zentrale Tea-Party-Frame 63 4.2.5 Auswertung der Codierung 64 4.2.6 Das Aussparen sozialkonservativer Positionen 68 4.2.7 Die Idee des Fusionismus in der Tea Party 74 4.3 Der Free-Market-Fokus und die Einbindung der Christlichen Rechten 77 4.3.1 Das Reframing des Freien Marktes - Ein Narrativ der Moral 78 4.3.2 Kulturelle Implikationen des Freien Markt-Frames 84 4.3.3 Fusionismus über den Freien Markt 87 4.3.4 Effekte des Reframings 90 4.3.5 Religiöse Vertreter und die Botschaften an ihre Klientel 93 4.3.6 Religiöse Organisationen 95 5 Vorschub durch Kultur I: Die Gründungsgeschichte im Lichte der Tea-Party-Ideologie 99 5.1 Identität durch die Boston Tea Party 99 5.2 Die Founding Fathers als Master-Frame 106 5.3. Reframing der Gründungsprinzipien: – der Free-Market-Turn 113 5.3.1 Die Framing-Bridge als Wille der Gründerväter 113 5.3.2 Die Verabsolutierung des Freien Marktes I: Seine Abhängigkeit zur persönlichen Freiheit – eine alte Wirtschaftsinitiative 115 5.3.3 Die Verabsolutierung des Freien Marktes II: Die Gründerväter als Vorzeigekonservative 118 5.3.4 Der Freie Markt als Garant der persönlichen Freiheit 122 5.3.5 Ideologische Offenheit als Erfolgsfaktor 125 5.4 Zurück in die Vergangenheit 127 5.4.1 Die glorreiche Vorzeit 127 5.4.2 Die degenerierte Gegenwart 129 5.4.3 Die utopische Zukunft 134 5.4.4 Verzerrte Diskurse 140 6 Vorschub durch Kultur II: Reframing im Verständnis von Wirtschaft 144 6.1 Das Producer-Narrativ 144 6.2 Der Producer-Frame in der Tea Party – ein anti-etatistisches Narrativ 145 6.2.1 Der Producerismus als Verstärker des Anti-Etatismus 146 6.2.2 Frame Amplification: Kultur im Producerismus 148 6.2.3 Die Erweiterung des Producerismus: Die These des Stehlens 151 6.2.4 Reframing des Producerismus 153 6.2.5 Der Producerismus als Erfolgsrezept der Tea Party 158 7 Politische Möglichkeiten: Obama, die Krise und der Sozialismus-Frame 161 7.1 Die Krise als Faktor für die Entstehung der Tea Party 161 7.2 Obama als Faktor I: Hope und Change als totale Umstrukturierung? 164 7.3 Obama als Faktor II: Der erste afro-amerikanische Präsident 169 7.4 Eine Issue-Koalition? 171 7.5 Der Sozialismus-Frame 174 7.6 Die sozialistische Regierung und die Verfassung 180 8 Die Kommunikation des Konstrukts: Medien und ihre Rolle in der Entstehung der Tea Party 182 8.1 Verzerrte Mediendarstellungen 183 8.2 Die Tea Party und unterstützende Medien 188 8.3 Agenda Setting über die Mainstream-Medien 192 8.4 Frames der Tea Party in den Medien 193 8.5 Die Medienstrategie der Tea Party 198 8.6 Macht über das Internet 201 8.7 Direct Mail 206 9 Grassroots als Strategie 210 9.1 Grassroots-Campaigning oder Astroturf? 211 9.2 Das Chapter-Konzept als Strategie 214 9.3 Von Citizens for a Sound Economy zur Free-Market-Armee: Eine neue Strategie 218 9.4 Exkurs: Die Kongresswahlen 2010 – Auswertung der Unterstützungserklärungen 224 9.5 Exkurs: Die Kongresswahlen 2010 II – Auswertung der Erfolgsquoten verschiedener Gruppen 231 10 Die Tea Party – lang ersehnt anstatt spontan entstanden 235 11 Ein strategisches Ziel: Den Kern der Republicans ändern 241 12 Das Problem strategischer ‚Super-Koalitionen‘: Frame Disputes 246 13 Addendum: Das Reframen der Öffentlichkeit – eine strategische Blaupause? 251 13.1 Eine Strategie für eine Gegenfront 252 13.2 Die Handlungsebenen: Medien, Unternehmen, Bildung, Think Tanks 252 13.3 Die wichtigste Voraussetzung: Finanzen für die Umsetzung 255 13.4 A Time for Truth: Die richtigen Kontakte 256 C Die Tea Party: Eine strategische ‚Super-Koalition‘ mit einem zentralen Frame 260 Literaturverzeichnis 279 Front Matter ....Pages I-XVI Front Matter ....Pages 17-18 Zweifel am Narrativ der Tea Party (Michael Oswald)....Pages 19-26 Untersuchungszeitraum, Forschungsdesign und Literaturbericht (Michael Oswald)....Pages 27-33 Front Matter ....Pages 35-35 Graswurzel und Astroturf: Zwei Perspektiven auf eine Bewegung (Michael Oswald)....Pages 37-45 Die Konstruktion einer Ideologie (Michael Oswald)....Pages 47-104 Vorschub durch Kultur I: Die Gründungsgeschichte im Lichte der Tea-Party-Ideologie (Michael Oswald)....Pages 105-149 Vorschub durch Kultur II: Reframing im Verständnis von Wirtschaft (Michael Oswald)....Pages 151-167 Politische Möglichkeiten: Obama, die Krise und der Sozialismus-Frame (Michael Oswald)....Pages 169-189 Die Kommunikation des Konstrukts: Medien und ihre Rolle in der Entstehung der Tea Party (Michael Oswald)....Pages 191-218 Grassroots als Strategie (Michael Oswald)....Pages 219-243 Die Tea Party – lang ersehnt anstatt spontan entstanden (Michael Oswald)....Pages 245-250 Ein strategisches Ziel: Den Kern der Republicans ändern (Michael Oswald)....Pages 251-255 Das Problem strategischer ‚Super-Koalitionen‘: Frame Disputes (Michael Oswald)....Pages 257-261 Addendum: Das Reframen der Öffentlichkeit – eine strategische Blaupause? (Michael Oswald)....Pages 263-271 Die Tea Party: Eine strategische ‚Super-Koalition‘ mit einem zentralen Frame (Michael Oswald)....Pages 273-291 Back Matter ....Pages 293-319 Michael Oswald untersucht anhand vorliegender Studie die Tea Party als eine strategische Bewegung, mit der ein konservatives Netzwerk einen massiven Einfluss auf die Politik in den USA erzeugen konnte. Hinter der Kommunikationsstruktur der Tea Party sieht der Autor die Absicht, politischen Einfluss für spezifische Interessen zu generieren. Sie propagiert dabei insbesondere freie Märkte und ein Limited Government. Insgesamt lässt ihre Kampagne sogar auf einen Umdeutungsversuch schließen, mit der sie Heuristiken und Beliefs, die in den USA vorherrschen, neu definieren - reframen - will. Sie lieferte nicht zuletzt mit ihrer Radikalisierung und ihrem Anti-Establishment-Kurs den Grundstein für Donald J. Trumps Aufstieg. Der Inhalt Grassroots als Strategie Beliefs der Christen Think Tanks Soziale Protestbewegungen Republikanische Partei Die Zielgruppen Forschende, Lehrende und Studierende der Politikwissenschaft, Amerikanistik sowie der strategischen Kommunikation Politikberater, Politikwissenschaftler, Strategen Der Autor Michael Oswald ist Mitarbeiter für Lehre und Forschung am Lehrstuhl für Politikwissenschaft der Universität Passau, Associate Research Fellow und Lehrbeauftragter am John F. Kennedy Institut der Freien Universität Berlin, Faculty-Member bei CIFE und bei Nautilus Politikberatung Michael Oswald untersucht anhand vorliegender Studie die Tea Party als eine strategische Bewegung, mit der ein konservatives Netzwerk einen massiven Einfluss auf die Politik in den USA erzeugen konnte. Hinter der Kommunikationsstruktur der Tea Party sieht der Autor die Absicht, politischen Einfluss fur spezifische Interessen zu generieren.
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