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Die Straße, die Dinge und die Zeichen : Zur Semiotik des materiellen Stadtraums

معرفی کتاب «Die Straße, die Dinge und die Zeichen : Zur Semiotik des materiellen Stadtraums» نوشتهٔ Eva Reblin، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wann werden die materiellen Dinge einer Großstadtstraße zu »Bedeutungsdingen« und wie konstruieren wir aus ihnen unsere Straßeninterpretationen? Anhand von Interviews zur Potsdamer Straße in Berlin untersucht Eva Reblin die Bedeutungskonstitution eines Stadtraumes und entwirft dabei eine Semiotik des Konkreten. Sie zeigt, dass unsere Bilder von urbanen Räumen besonders von jenen Materialitäten geprägt sind, die über multiple Bedeutungslinien mit dem spezifischen Stadtumfeld verknüpft sind. Die Studie verbindet semiotische Modellierungen mit Ansätzen der Umweltpsychologie, um die Netze der urbanen »Objekt-Zeichen« präzise zu beschreiben. Straße,Stadt,Berlin,Semiotik,Objekte,Vorstellungsbild,Raum,Urban Studies,Ästhetik,Soziologie,Urbanity,Space,Aesthetics,Sociology Inhalt Vorwort 0 Einleitung 0.1 Einführung und Problemstellung 0.2 Die Stadtstraße in der Forschung 0.3 Theoretischer Hintergrund und Ziel der Arbeit 0.4 Zum Raumbegriff der Arbeit 0.5 Aufbau des Buches 0.6 Form der Notation 1 Stadtstraßen in ihrer historischen Entwicklung: Formen und Bedeutungen 1.1 Die ersten Straßen 1.2 Stadtstraßen in der Antike 1.3 Stadtstraßen im Mittelalter 1.4 Stadtstraßen der Renaissance 1.5 Stadtstraßen im Barock (17.-18. Jahrhundert) 1.6 Stadtstraßen im 19. Jahrhundert 1.7 Großstadtstraßen im 20. Jahrhundert 1.8 Die Potsdamer Straße: historische Entwicklung und heutige Situation 1.8.1 Von der Landstraße zur Stadtstraße 1.8.2 Die Potsdamer Straße 1900-1945 1.8.3 Die Potsdamer Straße im alten West-Berlin 1945-1989 1.8.4 Die Potsdamer Straße heute 1.8.5 Architektur und Städtebau in der Potsdamer Straße 2 Objekt-Zeichen und Umwelt-Interpretationen: die theoretischen Grundlagen 2.1 Zeichen und Interpretation: zeichentheoretische Grundbegriffe 2.1.1 Was ist ein Zeichen? 2.1.2 Wann ist etwas ein Zeichen? 2.2 Objekt-Zeichen und Objekt-Ordnungen 2.2.1 Zum Objektbegriff 2.2.2 Semiotische Konzeptionen des Objekts 2.2.3 Signifikante Objekte 2.2.3.1 Objekt-Zeichen zwischen Kode und Inferenz 2.2.3.2 Denotation und Konnotation von Objekten 2.2.3.3 Objekttyp und Gebrauchsfunktion 2.2.3.4 Zur Perspektivität der Objektinterpretation 2.2.3.5 Objekttoken und Aisthezität 2.2.3.6 Exkurs: Semiotik und Objektkognition 2.2.4 Die Ordnung der Objekte 2.2.4.1 Objektkomplexe als Syntagmen? 2.2.4.2 Die Analyse und Synthese von komplexen (Objekt-)Zeichen: Theorie und Praxis 2.2.4.3 Die Metonymizität von Objekt-Zeichen 2.2.5 Ein interpretationsorientiertes Modell für Objekt-Zeichen 2.3 Wahrnehmung und Repräsentation von Umwelt 2.3.1 Wahrnehmung von Umwelt und Objekten 2.3.2 Die Welt im Kopf? Wahrnehmung als Ordnung und Schematisierung: Mentale Repräsentationen, Konzepte, Schemata 2.3.3 Umwelt(en) und Umweltrepräsentationen 2.4 Stadt und Zeichen: Tendenzen der stadtsemiotischen Forschung 2.4.1 Die Stadt als räumliches System 2.4.2 Die Stadt als Text 3 Die Straße, die Dinge und die Zeichen: zur Semiotik der Großstadtstraße 3.1 Straße, Stadtstraße, Großstadtstraße: Begriffe, Typen und Merkmale 3.1.1 Zum Lexem /Straße/ 3.1.2 Die Stadtstraße als Typkonzept und kulturelle Einheit 3.1.3 Allgemeine Merkmale von Stadtstraßen 3.1.4 Exkurs: Zu Unterschieden in der Wahrnehmung von Straße und Platz 3.2 Die Großstadtstraße als multiperspektivisches Wahrnehmungsobjekt und strukturierte Vorstellung 3.2.1 Konstituierende Konzepte 3.2.2 Die Großstadtstraße als Metasystem 3.2.3 Die Perspektivierung der Großstadtstraße 3.3 Die Ebenen der strukturellen Perspektivierung 3.4 Die Großstadtstraße als Objektkomplex: qualitative Perspektivierung und syntagmatische Gliederung 3.4.1 Typologie der potentiell als Zeichenausdruck fungierenden Objekte 3.4.2 Typologie der Inhalte von städtischen Objekt-Zeichen 3.4.3 Weitere Typisierungen 3.4.4 Wie signifizieren Straßen-Objekte? Exemplifikation und Ortsindexikalität 3.4.5 Zur praktischen, symbolischen und sensorischen Relevanz städtischer Objekte 3.4.6 Die Straße als Syntagma 3.4.7 Atmosphäre als Wirkung von Objektkomplexen 3.4.8 Exkurs: Leerstellen der Straße 3.5 Zusammenfassung und Modell der Vorstellung 4 Dinge und Zeichen der Potsdamer Straße: die empirische Studie 4.1 Die qualitative Forschung: theoretische Grundlagen und zentrale Merkmale 4.2 Die Erhebungs- und Auswertungsmethodik 4.2.1 Die Interviews: Methode, Sampling und Auswertung 4.2.1.1 Qualitatives Leitfadeninterview als Methode 4.2.1.2 Auswahl der Probanden und Durchführung der Interviews 4.2.1.3 Transkription und Auswertung 4.2.2 Die Pressetexte: Auswahl und Auswertung 4.3 Die „gesprochene Straße“: Analyse der Interviewdaten 4.3.1 Die Potsdamer Straße: relevante Elemente der Vorstellungen 4.3.1.1 Relevante Objekttoken: der Tagesspiegel und andere 4.3.1.2 Relevante Objekttypen: von Altbauten bis Billigläden, von Cafés bis Parks 4.3.1.3 Relevante Nutzungen: Prostitution, Kultur und Straßenverkehr 4.3.1.4 Historische Dimension und eigene Biographie: Themen der Historie der Potsdamer Straße und die Rolle der persönlichen Erinnerung 4.3.1.5 Multikulti und Diskrepanzen: soziale und ethnisch-kulturelle Identitäten der Potsdamer Straße 4.3.1.6 Nicht Alltägliches und Wiederkehrendes: temporäre Objekte 4.3.1.7 „Fast wie auf dem Dorf“: soziale Kontakte als Identifikationsfaktoren 4.3.1.8 Die Rolle der Objektaspekte 4.3.1.9 Gefahren der Straße: Kriminalität, Gewalt und Halbwelt 4.3.1.10 ‚Blinde Flecken‘ 4.3.2 Globale Eigenschaften der Potsdamer Straße 4.3.2.1 „Ein schöner Gemischtkiez“: Vielfalt als Hauptmerkmal 4.3.2.2 „Hässlich, aber interessant“: Bewertungen der Potsdamer Straße 4.3.3 Der topologische Blick auf die Potsdamer Straße 4.3.3.1 Grenzziehungen 4.3.3.2 Die innere Struktur 4.3.3.3 Exkurs: „Lücken, Lücken, Lücken“: Leerstellen der Potsdamer Straße 4.3.3.4 „Diese ruhigen kleinen Seitenstraßen“: die Potsdamer Straße im nahräumlichen städtischen Kotext 4.3.3.5 „Total zentral und völlig peripher“: die Potsdamer Straße im städtischen Kotext Gesamtberlins 4.3.4 Läden, Verkehr, Vielfalt: (Ideal-)Konzepte der Großstadtstraße 4.3.5 Die Potsdamer Straße im Vergleich: typisch Berlin? 4.3.6 „Nur die negativen Seiten“: die Potsdamer Straße im überlokalen Image 4.3.7 Ein anderes Bild der Potsdamer Straße: Nutzerwünsche und Imagearbeit 4.3.7.1 Wünsche der Nutzer 4.3.7.2 Exkurs: Imagearbeit an der Potsdamer Straße 4.3.7.3 Medienbetriebe als neue Imagefaktoren in der Potsdamer Straße 4.3.8 Unterschiedliche Bilder der Potsdamer Straße: die Befragtengruppen im Vergleich 4.3.9 Auswertung der Interviews nach zeichentypologischen Aspekten 4.4 Die geschriebene Straße: die Potsdamer Straße in der Berliner Presse 4.4.1 Themenschwerpunkte der Berichterstattung über die Potsdamer Straße in den Jahren 1998 bis 2008 4.4.2 Vier Presseartikel 1999-2007 4.5 Vorstellungen und Darstellungsimages der Potsdamer Straße: Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse der empirischen Analyse 4.5.1 Die Potsdamer Straße in den Vorstellungen der Anwohner und Nutzer 4.5.2 Die Potsdamer Straße in den Presseartikeln 5 Fazit Literatur Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Anhang Review text:" Für diejenigen, die sich mit kriminologischen Regionalanalysen beschäftigen, kann das Buch als Anregung dienen, einmal über die nackten Daten hinaus ... sich mit der Sprache der Straße zu beschäftigen - und einfach mal die Straße mit offenen Augen entlang zu gehen und sich dabei die Frage zu stellen, ob und wie die Dinge und die Zeichen mit oder zu einem sprechen."Thomas Feltes, Polizei-Newsletter, 11 (2012)" Dieses Buch macht Spaß ohne dabei oberflächlich zu werden. So könnte Wissenschaft gerne immer präsentiert werden."Karsten Michael Drohsel, www.urbanophil.net, 18.06.2012 Besprochen in: Fraunhofer IRB, 9 (2012) Stadt und Raum, 5 (2012)

Wann werden die materiellen Dinge einer Großstadtstraße zu »Bedeutungsdingen« und wie konstruieren wir aus ihnen unsere Straßeninterpretationen?Anhand von Interviews zur Potsdamer Straße in Berlin untersucht Eva Reblin die Bedeutungskonstitution eines Stadtraumes und entwirft dabei eine Semiotik des Konkreten. Sie zeigt, dass unsere Bilder von urbanen Räumen besonders von jenen Materialitäten geprägt sind, die über multiple Bedeutungslinien mit dem spezifischen Stadtumfeld verknüpft sind. Die Studie verbindet semiotische Modellierungen mit Ansätzen der Umweltpsychologie, um die Netze der urbanen »Objekt-Zeichen« präzise zu beschreiben.

Biographical note: Eva Reblin hat an der Arbeitsstelle für Semiotik der Technischen Universität Berlin promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Stadt- und Objektsemiotik sowie kognitive Semiotik
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