Die Sterbe- und Ewigkeitslieder in deutschen lutherischen Gesangbüchern des 17. Jahrhunderts
معرفی کتاب «Die Sterbe- und Ewigkeitslieder in deutschen lutherischen Gesangbüchern des 17. Jahrhunderts» نوشتهٔ Lorbeer, Lukas، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Singen auch im Angesicht des Todes: von Anfang an hat das zur lutherischen Frömmigkeit dazugehört. Im Leben, im Sterben und am Grab vergewisserten sich die Christen der Frühen Neuzeit singend ihres Glaubens. Anfangs waren es einige wenige Lieder, die das Sterben ausdrücklich zum Thema machten. Doch mit dem Anwachsen der geistlichen Dichtung im 17. Jahrhundert entstand eine Fülle von neuen deutschsprachigen Liedtexten, in denen sich auch eine gesteigerte Sterbefrömmigkeit widerspiegelt. Einige davon sind im Evangelischen Gesangbuch (EG) heute noch enthalten. Lukas Lorbeer hat die Fülle gesichtet und entdeckt dabei die lutherische Konfessionskultur zuallererst als Buchkultur: Ein prägendes Medium der Frömmigkeit war das Gesangbuch. Untersucht werden die einschlägigen Rubriken von fünfzig ganz unterschiedlichen Gesangbüchern. Sie stammen aus fünf wichtigen lutherischen Territorien: aus Württemberg, Braunschweig-Lüneburg, Kurbrandenburg, Kursachsen und der Reichsstadt Nürnberg. Die große Zahl der Textautoren reicht von Martin Luther über Philipp Nicolai, Johann Hermann Schein, Paul Gerhardt und Johann Rist bis hin zu Johann Scheffler und Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt. Der Reichtum der Texte an biblischen Bezügen, Bildmotiven und geprägten Sprachformen wird in acht Einzelkapiteln von der Vergänglichkeitsbetrachtung bis zur Auferstehung detailliert erschlossen; erkennbar wird dabei eine Tendenz zur Verinnerlichung, Individualisierung und Enthistorisierung. Eine wichtige Rolle für das Verständnis der Texte spielt zudem ihre Performanz, ihr "Sitz im Leben". Insgesamt entsteht ein umfassendes Kompendium lutherischer Todesvorstellungen bis 1700, ihrer Entwicklung und ihrer Prägekraft für die Frömmigkeit. Singen auch im Angesicht des Todes: von Anfang an hat das zur lutherischen Frömmigkeit dazugehört. Im Leben, im Sterben und am Grab vergewisserten sich die Christen der Frühen Neuzeit singend ihres Glaubens. Anfangs waren es einige wenige Lieder, die das Sterben ausdrücklich zum Thema machten. Doch mit dem Anwachsen der geistlichen Dichtung im 17. Jahrhundert entstand eine Fülle von neuen deutschsprachigen Liedtexten, in denen sich auch eine gesteigerte Sterbefrömmigkeit widerspiegelt. Einige davon sind im Evangelischen Gesangbuch (EG) heute noch enthalten. Lukas Lorbeer hat die Fülle gesichtet und entdeckt dabei die lutherische Konfessionskultur zuallererst als Buchkultur: Ein prägendes Medium der Frömmigkeit war das Gesangbuch. Untersucht werden die einschlägigen Rubriken von fünfzig ganz unterschiedlichen Gesangbüchern. Sie stammen aus fünf wichtigen lutherischen Territorien: aus Württemberg, Braunschweig-Lüneburg, Kurbrandenburg, Kursachsen und der Reichsstadt Nürnberg. Die große Zahl der Textautoren reicht von Martin Luther über Philipp Nicolai, Johann Hermann Schein, Paul Gerhardt und Johann Rist bis hin zu Johann Scheffler und Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt. Der Reichtum der Texte an biblischen Bezügen, Bildmotiven und geprägten Sprachformen wird in acht Einzelkapiteln von der Vergänglichkeitsbetrachtung bis zur Auferstehung detailliert erschlossen; erkennbar wird dabei eine Tendenz zur Verinnerlichung, Individualisierung und Enthistorisierung. Eine wichtige Rolle für das Verständnis der Texte spielt zudem ihre Performanz, ihr "Sitz im Leben". Insgesamt entsteht ein umfassendes Kompendium lutherischer Todesvorstellungen bis 1700, ihrer Entwicklung und ihrer Prägekraft für die Frömmigkeit. Reihe Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte - Band 104 Lukas Lorbeer has collected several hundred hymn texts from Early Modern times and traced their propagation as well as analysing their use in the historical context.Singing in the face of death was an integral part of Lutheran piety from the very beginning. Especially the 17th century saw the composition of a large number of death and eternity hymns. The author takes on this theme based on the hymnals of the era. Besides the well-known authors Nicolai, Gerhardt and Rist, other lesser-known authors come to light. Emphasis is placed on the detailed background of the many Biblical references, images and sayings included in such texts. Also of major importance is their respective role in the lives of the worshippers.
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