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Die Sprache der Verstellung : Studien zum rhetorischen und anthropologischen Wissen im 17. und 18. Jahrhundert

معرفی کتاب «Die Sprache der Verstellung : Studien zum rhetorischen und anthropologischen Wissen im 17. und 18. Jahrhundert» نوشتهٔ Geitner, Ursula، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Am Leitfaden einer Geschichte von 'Verstellung' und 'Verstellungskunst' markiert die Untersuchung denjenigen historischen Umbauprozeß, in welchem die überkommenen rhetorisch-politischen Interaktions- und Kommunikationsformulare durch die aufklärerischen Ausdrucks- und Verstehenskonzepte ersetzt werden. Katalysator dieses Prozesses ist ein sich spätestens seit den 1720er Jahren etablierendes anthropologisches Wissen, das den __Menschen__ und seinen __Ausdruck__ in direkter Absetzung von der __persona__ und ihrer __actio__ konzipiert. Von dem kritischen Zugriff des modernen anthropologischen Wissens auf eine nun als vormodern verstandene rhetorische Tradition distanziert sich die Untersuchung. Mit Hilfe der Vorgaben von Begriffsgeschichte und historischer Semantik, strukturalistischer Sprach- und poststrukturalistischer Schrifttheorie sowie systemtheoretischer Analysen zum Verhältnis von Bewußtsein und Kommunikation gelingt es, die rhetorischen Beschreibungen kommunikativer Prozesse neu zur Geltung zu bringen.

Die Reihe Communicatio, nun in neuer Ausrichtung, versammelt methodisch ambitionierte Forschungsbeiträge in deutscher oder englischer Sprache, die die Trias aus Kultur, Text und Medium in ihrer wechselseitigen Bezogenheit zum Gegenstand der Untersuchung machen.

Die Prozesse des Mitteilens und der Vermittlung, auf die sich der Begriff der Communicatio bezieht, entfalten sich stets in spezifischen kulturellen Zusammenhängen, auf die sie gleichzeitig zurückwirken. In den Beiträgen der Reihe werden Kommunikationskulturen sowohl als Effekt von Formgebung (als Text/textum) wie mit Blick auf ihre medialen Bedingungen untersucht. Dies setzt notwendig einen erweiterten Textbegriff voraus, der symbolische Praktiken in Wort, Bild und Klang umfasst.

Die Studien widmen sich diesen Zusammenhängen sowohl in ihren systematischen wie fallbezogenen Ausprägungen. Sie gehen den historischen und gegenwärtigen Konstellationen nach, in denen sich das Zusammenspiel von Formgebung, Mediendifferenz und kultureller Rahmung sowohl entfaltet als auch transformiert – um dann zu neuen Formen der Verknüpfung, kommunikativer Praxis und medialer Entwicklung zu führen.

Die Reihe verbindet so medienwissenschaftliche Expertise mit literatur- und kulturgeschichtlichem Wissen und bietet auf diese Weise sowohl konzeptuelle wie historisch informierte Beiträge zur Formdimension gesellschaftlicher Entwicklungen.

Die Reihe Communicatio, nun in neuer Ausrichtung, versammelt methodisch ambitionierte Forschungsbeiträge in deutscher oder englischer Sprache, die die Trias aus Kultur, Text und Medium in ihrer wechselseitigen Bezogenheit zum Gegenstand der Untersuchung machen. Die Prozesse des Mitteilens und der Vermittlung, auf die sich der Begriff der Communicatio bezieht, entfalten sich stets in spezifischen kulturellen Zusammenhängen, auf die sie gleichzeitig zurückwirken. In den Beiträgen der Reihe werden Kommunikationskulturen sowohl als Effekt von Formgebung (als Text/textum) wie mit Blick auf ihre medialen Bedingungen untersucht. Dies setzt notwendig einen erweiterten Textbegriff voraus, der symbolische Praktiken in Wort, Bild und Klang umfasst. Die Studien widmen sich diesen Zusammenhängen sowohl in ihren systematischen wie fallbezogenen Ausprägungen. Sie gehen den historischen und gegenwärtigen Konstellationen nach, in denen sich das Zusammenspiel von Formgebung, Mediendifferenz und kultureller Rahmung sowohl entfaltet als auch transformiert – um dann zu neuen Formen der Verknüpfung, kommunikativer Praxis und medialer Entwicklung zu führen. Die Reihe verbindet so medienwissenschaftliche Expertise mit literatur- und kulturgeschichtlichem Wissen und bietet auf diese Weise sowohl konzeptuelle wie historisch informierte Beiträge zur Formdimension gesellschaftlicher Entwicklungen. Main description: Am Leitfaden einer Geschichte von 'Verstellung' und 'Verstellungskunst' markiert die Untersuchung denjenigen historischen Umbauprozeß, in welchem die überkommenen rhetorisch-politischen Interaktions- und Kommunikationsformulare durch die aufklärerischen Ausdrucks- und Verstehenskonzepte ersetzt werden. Katalysator dieses Prozesses ist ein sich spätestens seit den 1720er Jahren etablierendes anthropologisches Wissen, das den Menschen und seinen Ausdruck in direkter Absetzung von der persona und ihrer actio konzipiert. Von dem kritischen Zugriff des modernen anthropologischen Wissens auf eine nun als vormodern verstandene rhetorische Tradition distanziert sich die Untersuchung. Mit Hilfe der Vorgaben von Begriffsgeschichte und historischer Semantik, strukturalistischer Sprach- und poststrukturalistischer Schrifttheorie sowie systemtheoretischer Analysen zum Verhältnis von Bewußtsein und Kommunikation gelingt es, die rhetorischen Beschreibungen kommunikativer Prozesse neu zur Geltung zu bringen Ursula Geitner. Includes Bibliographical References (p. [344]-374). Analyse: Contient un chapitre sur J.-J. Rousseau
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