معرفی کتاب «Die Seinsgebundenheit des Denkens : Karl Mannheim und die Grundlegung einer Denksoziologie» نوشتهٔ Thomas Jung، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Werk des soziologischen Klassikers Karl Mannheim ist bisher primär unter zwei Lesarten rekonstruiert worden: einer ideologischen und einer wissenssoziologischen. Die wissenssoziologische Lesart ist dabei die Interpretationsweise, die noch bis heute die Rezeption dominiert. Diese Interpretationsstudie praktiziert einen dritten Weg der Werkrekonstruktion. Ausgehend von der Mannheim'schen These der prinzipiellen Seinsgebundenheit des Denkens werden seine Schriften als Grundlegung einer Denksoziologie gelesen, bei der die soziologische Analyse der sozialen Funktionalität von Denk- und Weltanschauungsweisen im Vordergrund steht. Mannheim und sein Werk werden so als ein Dokument eines soziologischen Erkenntnis- und Denkskeptizismus rekonstruiert, dessen basale Argumentationsstruktur beständig zwischen Synthese und Agonalität oszilliert. Dieses Buch stellt zudem eine systematische Aufarbeitung der inhaltlichen wie methodischen Grundkategorien der Mannheim'schen Soziologie dar, sodass es zugleich als grundlegende Einführung in das Werk Karl Mannheims für Studierende der Sozial- und Kulturwissenschaften genutzt werden kann. Klassiker der Soziologie,Kultursoziologie,Denkstilanalyse,Karl Mannheim,Gesellschaft,Soziologische Theorie,Wissenssoziologie,Sozialphilosophie,Soziologie,Sociology of Culture,Society,Sociological Theory,Sociology of Knowledge,Social Philosophy,Sociology Inhalt O. Vorwort 1. Einleitung 2. Biografische Orte und intellektuelle Ortlosigkeit 2.1. Biografie erzählen 2.2. Biografische Orte und Kreiserfahrungen 2.2.1. Budapest 2.2.2. Heidelberg 2.2.3. Frankfurt 2.2.4. London 2.3. Intellektuelle Ortlosigkeit und Fremdheitserfahrung 2.3.1. Jüdische Mentalität 2.3.2. Intellektuelle Melancholie 3. Epistemologische Prämissen 3.1. Wahrheitswert 3.2. Relationales Denken 3.3. »Konjunktives Erkennen« 4. Grundkategorien 4.1. Seinsgebundenes Denken 4.2. Weltanschauung 4.3. Ideologie 5. Grundbegriffe und Methode der soziologischen Interpretation 5.1. Grundbegriffe der soziologischen Interpretation 5.1.1. Denkstil 5.1.2. Funktionalität 5.1.3. Sinn 5.2. Sinnentsprechung als methodisches Prinzip 5.2.1. Drei Sinnarten 5.2.2. Immanente und nichtimmanente Interpretation 6. Begriff und Funktion des Intellektuellen 6.1. Begriff des Intellektuellen 6.2. Gesellschaftliche und historische Funktion des Intellektuellen 7. Zwischen den Fronten: zweierlei Kritik an K. Mannheim 7.1. Die Kritik von E. R. Curtius 7.2. Die Kritik von M. Horkheimer und T. W. Adorno 8. Schlussbemerkung: Zwischen Agonalität und Synthese? Literaturverzeichnis
Das Werk des soziologischen Klassikers Karl Mannheim ist bisher primär unter zwei Lesarten rekonstruiert worden: einer ideologischen und einer wissenssoziologischen. Die wissenssoziologische Lesart ist dabei die Interpretationsweise, die noch bis heute die Rezeption dominiert.Diese Interpretationsstudie praktiziert einen dritten Weg der Werkrekonstruktion. Ausgehend von der Mannheim'schen These der prinzipiellen Seinsgebundenheit des Denkens werden seine Schriften als Grundlegung einer Denksoziologie gelesen, bei der die soziologische Analyse der sozialen Funktionalität von Denk- und Weltanschauungsweisen im Vordergrund steht. Mannheim und sein Werk werden so als ein Dokument eines soziologischen Erkenntnis- und Denkskeptizismus rekonstruiert, dessen basale Argumentationsstruktur beständig zwischen Synthese und Agonalität oszilliert.Dieses Buch stellt zudem eine systematische Aufarbeitung der inhaltlichen wie methodischen Grundkategorien der Mannheim'schen Soziologie dar, sodass es zugleich als grundlegende Einführung in das Werk Karl Mannheims für Studierende der Sozial- und Kulturwissenschaften genutzt werden kann.
Thomas Jung. Bibliographical References P. 307-321.