معرفی کتاب «Die Schmugglergesellschaft : Informelle Ökonomien an der Ostgrenze der Europäischen Union. Eine Ethnographie» نوشتهٔ Mathias Wagner، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Mit dem Schmuggel von Alkohol, Zigaretten und Kraftstoff hat sich an der östlichen Peripherie der EU eine spezifische Form der Marktwirtschaft entwickelt. Mathias Wagner hat ein Jahr an der polnisch-russischen Grenze gelebt und die Schmuggler auf ihren Fahrten begleitet. Seine Analyse zeigt die Einbettung der informellen Ökonomie in die alltäglichen Lebenszusammenhänge der Grenzregion. Das Buch führt den Alltag und die Systemebene gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zusammen und verdeutlicht die zum Teil desaströsen Folgen politischen Handelns für das Individuum. - Eine wertvolle Ergänzung des Diskurses um die Transformation Ostmitteleuropas. Polen,Grenze,Schmuggel,Informelle Ökonomie,Transformation,Armut,Europa,Wirtschaft,Kulturanthropologie,Ethnologie,Wirtschaftssoziologie,Poverty,Europe,Economy,Cultural Anthropology,Ethnology,Economic Sociology Inhalt Vorwort „Fremde nimmt man nicht mit“ – Feldforschung als Prozess Schmuggel als soziologisches Forschungsfeld Anmerkungen zur Bearbeitung der Interviews Schmuggel in Literatur und Geschichte Historische Spuren des Schmuggels Ein Blick auf die ‚Technik‘ des Schmuggels Schmuggleralltag in historischen Darstellungen Zöllner, Schmuggler und die Öffentlichkeit Die Romantisierung des Schmugglers Sępopol – eine Gesellschaft im Umbruch Kleinhandel ist keine verdienstvolle Tätigkeit Arbeitslose im Netz informeller Tätigkeiten Eine Ethnographie des Schmuggels Schmuggler und Zöllner – Akteure in einem ‚Theater‘ Die Ökonomie des Schmuggels Strafmandate des polnischen Zolls Korruption, Bestechung und ‚Gebühren‘ Widersprüchliche Anforderungen – als Zöllner an der Grenze Typologien des Schmuggels Die Selbstständigen – „Früher war es gut, und heute ist es für mich noch besser!“ Die Freiberufler – „Mit einer legalen Arbeit hätte man weniger Stress“ Das Kollektiv – Mit „HUGO BOSS“ an die Grenze Die Unternehmer – „Die Nachbarn schauen einem in den Kochtopf!“ Die Tagelöhner – „Für mich ist es weniger Stress“ Zwischen Toleranz und Verschwiegenheit – die Reaktionen der lokalen Gesellschaft Die Einstellung der Akteure zum Schmuggel Die lokale Elite und der Schmuggel Die soziale Repräsentation des Schmuggels in der lokalen Gesellschaft Die soziale ‚Verwundbarkeit‘ der Schmuggler Die Integration des Schmuggels in die lokale Gesellschaft Die Objektivierung des Subjektiven – ein methodischer Exkurs Der Feldforscher als Flaneur Der Feldforscher als vertrauter Fremder Subjektivität in der ethnographischen Methode Literatur Anhang 1 – Liste der Transkriptionssymbole Anhang 2 – Liste der Publikationen aus dem Forschungsprojekt
Mit dem Schmuggel von Alkohol, Zigaretten und Kraftstoff hat sich an der östlichen Peripherie der EU eine spezifische Form der Marktwirtschaft entwickelt.Mathias Wagner hat ein Jahr an der polnisch-russischen Grenze gelebt und die Schmuggler auf ihren Fahrten begleitet. Seine Analyse zeigt die Einbettung der informellen Ökonomie in die alltäglichen Lebenszusammenhänge der Grenzregion. Das Buch führt den Alltag und die Systemebene gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zusammen und verdeutlicht die zum Teil desaströsen Folgen politischen Handelns für das Individuum. - Eine wertvolle Ergänzung des Diskurses um die Transformation Ostmitteleuropas.
»Wagners Buch ist nicht nur für Ethnografen interessant, sondern auch für Soziologen und Historiker.Sicher ist, dass das Quellenmaterial für die Forschung auf lange Zeit ausreichen wird.«Jerzy Kochanowski, Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung, 62/2 (2013)/ sehepunkte, 13/9 (2013)»Im Ergebnis [seiner] spannend beschriebenen Feldforschung legt Wagner eine umfassende und aufschlussreiche, mit vielen theoretischen Hinweisen gespickte Analyse vor.«Natalie Wohlleben, pw-portal.de, 02.02.2012Besprochen in: Osteuropa, 1 (2012), Henryk Alff Biographical note: Mathias Wagner (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld und leitet zzt. eine deutsch-polnische ethnographische Forschung zur Lebenssituation polnischer Saisonarbeiter