معرفی کتاب «Die Schärfung Des Quellenblicks: Forschungspraktiken in Der Geschichtswissenschaft 1840-1914 (Ordnungssysteme) (German Edition)» نوشتهٔ Saxer, Daniela، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Over the course of the 19th century, verification of sources became a basic principle of historical research. Daniela Saxer shows how historians began to apply new techniques, such as regesting, editing, and photography. In addition, historians changed their attitude toward sources and adopted a perspective of objectivity. Dissemination of this new self-concept led to the professionalization of the science of history. Inhaltsverzeichnis Danksagung Einleitung 1. Geschichte treiben: Agenturen, Kulturen, Akteure 1.1 Geschichtsforschung in Österreich 1.2 Geschichtsforschung in der Schweiz 1.3 Geschichte im Wandel des Hochschulunterrichts 1.4 Disziplinäre Differenzierungsmuster 1.5 Professionalisierungsverläufe 1.6 Die Verortung der Hilfswissenschaften in frühneuzeitlichen Wissensfeldern 1.7 Hilfswissenschaftliche Rekonfigurationen im 19. Jahrhundert 2. Von den Historien zum Speicher: Die universitäre Vermittlung 2.1 Die frontale Vermittlung des Quellenblicks 2.2 Dialogische Vermittlungsformen 2.3 Ordnungen historischenWissens 2.4 Kritische Übungen in historiographischer Tradition 2.5 Transparente Speicher: Quellenkonzepte in der Erweiterung 2.6 Die „Symptome“ der Kulturgeschichte: Grenzziehungsargumente 2.7 Die historische Methode als „Selbstzweck“ der Wirtschaftsgeschichte 3. Aneignungen: Die Persona des Geschichtsforschers 3.1 Techniken der Selbsterziehung 3.2 Forschungssozialisation: Arbeitserfahrungen in Netzwerken 3.3 Reputationsgewinnung und Materialzugang 3.4 Selbstermächtigung auf Forschungsreisen 3.5 Meisterung der Quellen, Hingabe an die Quellen 4. Forschungsökonomien: Die Rolle von Verwandtschaft und Geschlecht 4.1 Symbolische Genealogien der Geschichtswissenschaft 4.2 Verwandtschaftliche Ressourcen für Laufbahnen 4.3 Vererbte Arbeitsgrundlagen 4.4 Männer der Geschichte 4.5 Liebesdienste für die Forschung 5. Materialberge: Die Sammlungspraktiken eines Urkundenregisters 5.1 Die Politik der nationalen Urkunde: Geschichte ohne Darstellung 5.2 Konfliktpotentiale öffentlicher Rechenschaftspflicht 5.3 Phasen, Kanäle, Orte und Anschlüsse 5.4 Die Handlungsgemeinschaft des Urkundenregisters 5.5 Mobilisierungsverfahren zwischen res gestae, Regest und Register 5.6 Standardisierungsprobleme vom Register zum Original und zurück 5.7 Eine regulative Figur: Die Registrierung desWesentlichen 6. Quellen im Bild: Fotografien für ein repräsentatives Tafelwerk 6.1 Didaktische Nützlichkeit und politische Repräsentation 6.2 Imperiale Geschichtspolitik in Lombardo-Venetien 6.3 Zentralstaatliche Ressourcen 6.4 Die Mobilisierung von Projektalliierten 6.5 Faksimile und Augenschein 6.6 Konfliktpotentiale fotografischer Autopsiesimulation 6.7 Entkontextualisierung und Objektivierung durch die Linse 7. Textualisierte Originale: Editorische Objektkonstituierung 7.1 Herrscherurkunden: Im „Herzen“ der deutschen Geschichte 7.2 Ein Institut übernimmt 7.3 Edierte Reichsgeschichten 7.4 Die „Instituts-Genossenschaft“ 7.5 Apparatekombination, Autopsiekoordination 7.6 Serialisierung und textualisierte Autopsie 7.7 „Revisilust“: Problematisierungs- und Schließungsprozesse 7.8 Mikrologie und Transparenz der Quelle Schluss Mobilisieren und schließen: Forschungsprozeduren Umstrittene Deutungshoheiten: Bemächtigungsstrategien Zwischen Autopsie und Apparat: Standardisierungsprozesse Entliterarisierung und Transparentwerdung: Objektivitätseffekte des Quellenblicks Disziplinäre Subjektivierungen: Die geschichtswissenschaftliche Persona Bibliographie Abkürzungsverzeichnis Untersuchungsmaterial Ungedruckt Gedruckt Darstellungen Personenregister
Ihre Quellen erscheinen der Geschichtswissenschaft als Selbstverständlichkeit. Dieses Buch untersucht an Beispielen aus Österreich und der Schweiz, wie es im Lauf des 19. Jahrhunderts dazu kam. Wissenschaftliche Techniken, materielle Praktiken, Ordnungsverfahren und Redeweisen formten aus Dingen der Vergangenheit zentrale Erkenntnisgegenstände - eben historische Quellen. Daniela Saxer beleuchtet, wie sich an Editionen, Registern und Fotografien von Quellen soziale Konflikte entzündeten, und macht einen Wandel der Subjektpositionen und der Objektivitätsbildung sichtbar. Sie diskutiert, wie die Verallgemeinerung des Blicks auf die Quellen dazu beitrug, Wirkungsmacht und Fragerichtungen der professionellen Geschichtswissenschaft zu festigen.
"Ihre Quellen erscheinen der Geschichtswissenschaft als Selbstverständlichkeit. Dieses Buch untersucht an Beispielen aus Österreich und der Schweiz, wie es im Lauf des 19. Jahrhunderts dazu kam. Wissenschaftliche Techniken, materielle Praktiken, Ordnungsverfahren und Redeweisen formten aus Dingen der Vergangenheit zentrale Erkenntnisgegenstände - eben historische Quellen. Daniela Saxer beleuchtet, wie sich an Editionen, Registern und Fotografien von Quellen soziale Konflikte entzündeten, und macht einen Wandel der Subjektpositionen und der Objektivitätsbildung sichtbar. Sie diskutiert, wie die Verallgemeinerung des Blicks auf die Quellen dazu beitrug, Wirkungsmacht und Fragerichtungen der professionellen Geschichtswissenschaft zu festigen" Back cover Im Lauf des 19. Jahrhunderts setzte sich die Quellenkritik als Grundlage historischer Forschung durch. Daniela Saxer zeigt, wie Historiker Techniken wie die Regestierung, Edition und Fotografie einsetzten, aber auch, wie sich der Blick auf die Quellen wandelte und sich ein Standpunkt der Objektivität herausbildete. Die Weitervermittlung des neuen Selbstverständnisses führte dazu, dass sich die Geschichtswissenschaft professionalisierte