Die Querverweise im Pentateuch: Überlieferungsgeschichtliche Untersuchung der expliziten Querverbindungen innerhalb des vorpriesterlichen Pentateuchs ... und des Antiken Judentums) (German Edition)
معرفی کتاب «Die Querverweise im Pentateuch: Überlieferungsgeschichtliche Untersuchung der expliziten Querverbindungen innerhalb des vorpriesterlichen Pentateuchs ... und des Antiken Judentums) (German Edition)» نوشتهٔ Rainer Kessler; Peter Lang GmbH، منتشرشده توسط نشر Peter Lang Ltd. International Academic Publishers در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wie ist der Pentateuch, sofern er nicht zur Priesterschrift gehört, entstanden? Wurden durchlaufende Quellen kombiniert? Oder wurden kleinere Einheiten zu größeren Blöcken zusammengefügt, bis schließlich redaktionelle Stellen den Pentateuch als Ganzen überblicken? Die hier erstmals im Druck vorliegende Untersuchung von 1972 - "aus der ganz frühen Phase der kritischen Anfragen an die bis dahin fraglos gültige Drei-Quellen-Theorie" (R. Albertz) - setzt an den Querverweisen zwischen den Überlieferungen an. Sie stellt das Quellenmodell in Frage und plädiert für eine überlieferungsgeschichtliche Lösung. Der deuteronomistischen Redaktion weist sie dabei eine Schlüsselrolle für die Gesamtkomposition zu. In einem Geleitwort nimmt R. Albertz eine forschungsgeschichtliche Einordnung der Arbeit vor. Cover Inhaltsverzeichnis Vorwort Geleitwort von Rainer Albertz Einleitung: Genese und Fragestellung der Arbeit Erster Teil: Kategorien zur Erklärung von Verweisen A. Erster Aspekt: Das Verhältnis des Verweises zu seiner Bezugsstelle I. Übereinstimmung von Verweis und Bezugsstelle II. Abweichen des Verweises von der Bezugsstelle 1.) Das überlieferungsgeschichtlich bedingte Abweichen a) Zusammenstellung verschiedener Überlieferungseinheiten b) Abweichung in sukzessiven Schichten 2.) Das stilistisch und sachlich zu erklärende Abweichen a) Abweichung als Mittel des Erzählstils aa) Das Stilmittel der Variation bb) Stilistisch und sachlich begründete Abweichung cc) Abweichung zum Zweck der Konzentration und Interpretation b) Abweichung als Mittel zur Profilierung des Erzählten III. Der Verweis ohne Bezugsstelle 1.) Das überlieferungsgeschichtlich bedingte Fehlen einer Bezugsstelle a) Zusammenstellung verschiedener Überlieferungseinheiten b) Die Rückprojektion eines Motivs bei sukzessiven Schichten c) Verweise auf nur mündlich umlaufende Überlieferungen? 2.) Das Fehlen einer Bezugsstelle aus stilistischen und sachlichen Gründen a) Der Verweis ohne Bezugsstelle als Mittel des Erzählstils aa) Das Fehlen einer Bezugsstelle aus stilistischen Gründen (Nachholung) bb) Das Fehlen einer Bezugsstelle aus sowohl stilistischen als auch sachlichen Gründen b) Das Fehlen einer Bezugsstelle als Folge des Erzählten selbst (Erfindung, Lüge o.ä.) IV. Kriterien zur Zuordnung einzelner Verweise zu den jeweiligen Kategorien B. Zweiter Aspekt: Die redaktionelle Funktion von Verweisen I. Der Verweis von einer Szene auf eine andere Szene 1.) Der Verweis als Ausdruck der Zusammengehörigkeit zweier Szenen zu einer einzigen Einheit 2.) Der Verweis als redaktionelle Maßnahme zur Verbindung zweier Einheiten II. Der Verweis in der Szene eines Szenenkomplexes auf den Komplex als Ganzen oder mehrere Szenen 1.) Der Szenenkomplex als ursprüngliche überlieferungsgeschichtliche Einheit 2.) Der Szenenkomplex als Erzählungsgruppe III. Der leitmotivische Verweis 1.) Der leitmotivische Verweis in einer ursprünglichen überlieferungsgeschichtlichen Einheit 2.) Der leitmotivische Verweis als redaktionelle Maßnahme zur Herstellung einer größeren Einheit IV. Der pauschale Verweis V. Kriterien C. Dritter Aspekt: Die Stellung eines Verweises in seinem Kontext I. Der Verweis als konstitutiver Bestandteil einer Einheit 1.) Der Verweis in der gegenüber der Bezugsstelle überlieferungsgeschichtlich sekundären Einheit 2.) Der pauschale Verweis als konstitutiver Bestandteil einer Einheit II. Der Verweis als sekundäres Element in einer Einheit III. Der Verweis als entbehrliches, aber nicht notwendigerweise sekundäres Element in einer Einheit IV. Der Verweis außerhalb einer Einheit V. Kriterien D. Das Verhältnis der drei Aspekte zueinander Zweiter Teil: Die einzelnen Verweise im vorpriesterschriftlichen Pentateuch A. Die Urgeschichte I. Gen 3 1.) v. 1.12.19.23 2.) Verweise auf 2,16f. II. 4,24 III. Gen 5–9 1.) 5,29 2.) 6,5–8 3.) 9,18 IV. Gen 10 1.) 10,1 2.) 10,25 V. Die Urgeschichte als Ganze B. Die Abrahamsgeschichte I. 12,1–8 II. Gen 13,3f. III. Gen 13; 18f. 1.) Gen 13 a) 13,14–17 b) Die Vorausweisungen auf Gen 19 aa) 13,10 bb) 13,13 2.) Gen 18 a) 18,9–15 b) 18,16–33 aa) 18,16.20–22a.33b bb) 18,17f.22b–33a cc) 18,19 3.) 19,1–28 a) 19,9 b) 19,27f. 4.) 19,30–38 5.) Gen 13; 18f. als Erzählungsgruppe IV. Gen 15 1.) 15,4f.7.18–21 2.) 15,7 3.) 15,13–16 V. Gen 16 VI. Gen 20–22 1.) Gen 20 2.) 21,1–7 a) 21,1b b) 21,1a 3.) 21,8–21 a) 21,8 b) 21,9 c) 21,13 4.) 21,22–34 5.) 22,15–18 6.) Gen 20–22 als Erzählgruppe VII. Gen 24 1.) 24,5.7 2.) 24,15.24.47 3.) 24,35f. 4.) 24,67 VIII. Die Abrahamsgeschichten als Ganzheit Exkurs: Zum Dublettenargument der Quellentheorie C. Die Isaaksüberlieferung I. 26,1–11 1.) 26,1 2.) 26,2–5 II. 26,12–25 1.) 26,15.18 2.) 26,24.25a III. 26,26–33 IV. Die Isaaksüberlieferung als Ganze D. Die Jakobsüberlieferung I. Gen 27,36 II. Gen 28,10–22 1.) 28,13–16 2.) 28,20–22 III. 29,31 – 30,24 IV. Gen 30,25–43 1.) 30,25f. 2.) 30,27.29f. V. Gen 31 1.) 31,1f. 2.) 31,3–16 3.) 31,38–42 4.) Der Gott der Väter ( 53) 5.) 31,43 6.) Zusammenfassung der Ergebnisse zu Gen 31 VI. Gen 32,4–14a 1.) 32,4–9 2.) 32,10–13 VII. 32,14b–22 VIII. Gen 33 1.) 33,8–11 Exkurs: Zum „Dubletten“-Argument in Gen 32,4–22 2.) 33,5.11 3.) 33,10 IX. Gen 32,23–33 X. Gen 34 XI. Gen 35 XII. Die Jakobsüberlieferung als Ganze E. Die Josefsgeschichte I. Gen 37,3.10 II. Verweise auf Gen 37 1.) Gen 42,21f. 2.) Gen 39,1 3.) Gen 40,15a 4.) Gen 45,4f.8 5.) Gen 37,36 III. Gen 39–41 1.) Gen 40,3 2.) Gen 40,15b; 41,14 IV. Gen 42–44 1.) 43,3–7 2.) Das Motiv vom Geld in den Säcken der Brüder 3.) Gen 44,18–34 V. Gen 46,1–5a VI. 45,27; 46,5b VII. Gen 48 1.) 48,7 2.) 48,8f. 3.) 48,15f. 4.) 48,21f. VIII. Gen 49 IX. Gen 50,1–21 1.) 50,5f. 2.) 50,15–17 X. Gen 50,24f. XI. Die Josefsgeschichte als Ganze F. Die Überlieferungen von Ägyptenaufenthalt und Exodus I. Ex 1,1–14 1.) 1,6.8 2.) 1,9f. II. 1,15 – 2,25 III. Ex 3f. 1.) Der Gott der Väter 2.) 3,7–11 3.) 3,12 4.) 3,16–22 5.) 4,1–17 6.) 4,19.20a 7.) 4,21–23 8.) 4,27–31 9.) Zur überlieferungsgeschichtlichen Stellung von Ex 3f. IV. Ex 5,1 – 6,1 1.) 5,22f. 2.) 6,1 3.) Das Verhältnis von Ex 5 zu Ex 3f.* 4.) 5,3 V. Ex 7,14 – 10,29 1.) 7,14–16 2.) 7,15b VI. Ex 11,1 – 13,16 1.) 11,1 2.) 12,31f. 3.) 12,35 4.) 12,24–27a; 13,1–16 VII. Die Überlieferung von Ägyptenaufenthalt und Exodus als Ganze G. Die Wüstenüberlieferung I. Ex 13,17 – 14,31 1.) 13,17–22;14,5 2.) 13,19 3.) 14,11f. 4.) Ex 13,17 – 14,31 als erstes Glied der Wüstenüberlieferung II. Ex 15,1–21 III. Ex 15,22–27 IV. Ex 16 1.) 16,32 2.) 16,35b V. Ex 17,1–7 1.) 17,3 2.) 17,5 VI. Ex 18 1.) 18,2.3a.5f. 2.) 18,3b.4 3.) 18,1.8–11 VII. Num 10,29–36 VIII. Num 11 1.) 11,5.18.20 2.) 11,6b–9 3.) 11,4 4.) 11,12 IX. Num 12 1.) Num 12,1 2.) 12,2 X. Num 13f. 1.) 14,4 2.) 14,11b–23a XI. Num 16 XII. Num 20,14–21 XIII. Num 21,4–9 XIV. Die Wüstenüberlieferung als Ganze H. Die Sinaiperikope I. Ex 19,3b–8(9) II. Ex 20,1–17 1.) 20,2 2.) 20,11 3.) 20,12 4.) Die Stellung des Dekalogs in der Sinaiperikope III. Das Bundesbuch 1.) 20,22 2.) 24,3 3.) Die Stellung des Bundesbuchs in der Sinaiperikope 4.) 22,20; 23,9.15 5.) 23,20–33 IV. Ex 32 1.) 32,7–14 2.) Ex 32 ohne v. 7–14 3.) 32,34 V. Ex 33 VI. Ex 34 1.) 34,1.4 2.) D-Bearbeitung in Ex 34 a) 34,9 b) 34,18 c) 34,24 VII. Die Sinaiperikope als Ganze I. Die Fragmente der Landnahmeüberlieferung I. Num 21,33–35 II. Num 22–24 1.) Verweise innerhalb von Num 22–24 a) 22,22–35 b) 22,36–40 c) 22,41 – 23,12 d) 23,13–26 e) 23,27 – 24,13 2.) Verweise über Num 22–24 hinaus a) 22,2 b) 22,5.11 c) 23,22; 24,8 III. Num 32 IV. Zusammenfassung zur Landnahmeüberlieferung J. Verweise im Blick auf die Gesamtkomposition des Pentateuchs I. Die Väterverheißung 1.) Väterverheißung und Gesamtaufriß des Pentateuchs 2.) Der Ausgleich zwischen der ursprünglichen Form der Väterverheißung und der Gesamtkomposition des Pentateuchs a) Gen 15,13–16 b) Gen 46,1–5a c) Gen 15,13–16; 46,1–5a und die übrigen Erwähnungen der Väterverheißung 3.) Die zwei Schichten der Väterverheißung II. Der „Gott der Väter“ III. Gen 48,21 und Num 20,14–16 1.) Gen 48,21 2.) Num 20,14–16 IV. Die „D-Bearbeitung“ Dritter Teil: Zusammenfassung und Auswertung A. Erzählungsgruppen B. Die Verknüpfung von Einzelerzählungen und Erzählungsgruppen C. Durchlaufende Quellen? I. Erzählungsgruppen oder durchlaufende Quellen? II. Dubletten und Doppelsträngigkeit 1.) Dubletten 2.) Doppelsträngigkeit III. Abweichungen zwischen Verweis und Bezugsstelle und Verweise ohne Bezugsstelle 1.) Verweise ohne Bezugsstelle 2.) Abweichungen von Verweis und Bezugsstelle IV. Die Gesamtredaktion des Pentateuchs 1.) Überblicke über den gesamten Pentateuch 2.) Leitmotivische Verweise D. Die Gesamtredaktion des Pentateuchs Ausblick Literaturverzeichnis Wie ist der Pentateuch, sofern er nicht zur Priesterschrift gehört, entstanden? Wurden durchlaufende Quellen kombiniert? Oder wurden kleinere Einheiten zu grösseren Blöcken zusammengefügt, bis schliesslich redaktionelle Stellen den Pentateuch als Ganzen überblicken? Die hier erstmals im Druck vorliegende Untersuchung von 1972 ? "aus der ganz frühen Phase der kritischen Anfragen an die bis dahin fraglos gültige Drei-Quellen-Theorie" (R. Albertz) ? setzt an den Querverweisen zwischen den Überlieferungen an. Sie stellt das Quellenmodell in Frage und plädiert für eine überlieferungsgeschichtliche Lösung. Der deuteronomistischen Redaktion weist sie dabei eine Schlüsselrolle für die Gesamtkomposition zu. In einem Geleitwort nimmt R. Albertz eine forschungsgeschichtliche Einordnung der Arbeit vor
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