Die Präexistenz Jesu Im Johannesevangelium: Struktur Und Theologie Eines Johanneischen Motivs (Beihefte Zur Zeitschrift Für Die Neutestamentliche Wissenschaft) (German Edition)
معرفی کتاب «Die Präexistenz Jesu Im Johannesevangelium: Struktur Und Theologie Eines Johanneischen Motivs (Beihefte Zur Zeitschrift Für Die Neutestamentliche Wissenschaft) (German Edition)» نوشتهٔ Friederike Kunath; Walter de Gruyter GmbH & Co. KG، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co KG در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Präexistenz Jesu ist unzweifelhaft einer der markantesten Aspekte im Johannesevangelium. Dennoch fehlt erstaunlicherweise bislang eine eingehende exegetische Untersuchung des Themas. Ungeklärt sind entsprechend Umfang, sprachliche Gestalt und inhaltliche Füllung der johanneischen Präexistenzchristologie. Die Studie basiert auf einer innovativen Definition von Präexistenz, die anhand sprachlicher Merkmale genau sieben Präexistenzstellen identifiziert (1,1f; 1,15.30; 6,62; 8,58; 17,5.24). Diese werden konsequent und umfassend von ihrer erzählerischen Einbettung und Funktion her interpretiert. So wird sichtbar, dass die Präexistenz Jesu ein planvoll integriertes Motiv ist, das auf faszinierende Weise mit der erzählten Zeit interagiert und eine gegenläufige Zeitlinie bildet. Aufgespannt zwischen Prolog und Abschiedsgebet, durchschreitet sie die Zeit zwischen Johannes der Täufer und der Weltschöpfung. Letztere verbindet sich mit dem Kulminationspunkt des Johannesevangeliums, nämlich der "Stunde" Jesu. Diese Stunde, Tod und Auferstehung, steht im Licht der vorweltlichen Liebe Gottes zu Jesus. Damit erweist sich die Präexistenz Jesu als ein Schlüsselmotiv für die johanneische Interpretation des Heilsgeschehens. Vorwort 7 Inhaltsverzeichnis 9 1 Einführung 15 1.1 Die Lehre von der Präexistenz Christi und ihre Kritik 16 1.2 Die Frage nach den Anfängen der Präexistenzchristologie 21 1.3 Die Vielfalt der Präexistenzvorstellungen im Neuen Testament 24 1.3.1 Studien zur Präexistenz Christi im Neuen Testament 25 1.3.2 Theologien und Christologien zum Neuen Testament 31 1.4 Die Präexistenz Jesu im Johannesevangelium: Schlaglichter der Forschung 37 1.4.1 Die Problemlage: Von Rudolf Bultmann bis Gerald Hamerton-Kelly 37 1.4.2 Neue methodische Wege: Von Alan Culpepper bis Jörg Frey 42 1.4.3 Die johanneische Präexistenzchristologie in neueren Gesamtdarstellungen 48 1.4.4 Fazit 54 1.5 Die Herangehensweise der vorliegenden Studie 55 1.5.1 Forschungsdesiderat und Ziel 55 1.5.2 Auswahl der zu untersuchenden Textstellen und Fragestellung 55 1.5.3 Methodik und Vorgehen 58 2 Joh 1,15: Das Zeugnis des Johannes über die Präexistenz des inkarnierten Logos 61 2.1 Joh 1,14–17 als Mikrokontext von Joh 1,15 61 2.1.1 Abgrenzung des Abschnitts Joh 1,14–17 61 2.1.2 Strukturanalyse von Joh 1,14–17 62 2.2 Interpretation im Kontext von Joh 1,14–17 64 2.2.1 Das Bekenntnis der »Wir«-Gruppe (Joh 1,14) 65 2.2.1.1 Joh 1,14a: Die Fleischwerdung des Logos 65 2.2.1.2 Joh 1,14b: Die Gemeinschaft des Logos mit den Glaubenden 68 2.2.1.3 Joh 1,14c: Die glaubende Erkenntnis der Wir-Gruppe 74 2.2.1.4 Joh 1,14d: Die Einzigartigkeit der Herrlichkeit des Fleischgewordenen 80 2.2.1.5 Joh 1,14e: Die göttliche Qualität der Herrlichkeit des Fleischgewordenen 84 2.2.2 Das Zeugnis des Johannes als Bestätigung des Bekenntnisses 85 2.2.2.1 Joh 1,15a–b: Johannes als Zeuge und Rufer 85 2.2.2.2 Joh 1,15c–d: Der Rückblick des Johannes auf den Fleischgewordenen 87 2.2.2.3 Joh 1,15e–g: Das paradoxe Rätselwort des Johannes 94 2.2.3 Das gemeinsame Zeugnis der »Wir«-Gruppe und des Johannes (Joh 1,16f.) 118 2.3 Ergebnisse 119 3 Joh 1,30: Das Zeugnis des Johannes über Jesu Präexistenz 123 3.1 Joh 1,29–34 als unmittelbarer Kontext von Joh 1,30 123 3.1.1 Abgrenzung des Abschnitts Joh 1,29–34 123 3.1.2 Strukturanalyse von Joh 1,29–34 124 3.2 Interpretation von Joh 1,30 als Teil der Täuferrede in Joh 1,29–34 129 3.2.1 Der erste Redeteil (Joh 1,29–31) 129 3.2.1.1 Joh 1,29: Das Lammwort als der unmittelbare Verstehenshintergrund für Joh 1,30 130 3.2.1.2 Joh 1,30: Die Präexistenzaussage vor dem Hintergrund von Joh 1,29 143 3.2.1.3 Joh 1,31: Der Auftrag des Johannes vor dem Hintergrund von Joh 1,30 146 3.2.2 Der zweite Redeteil (Joh 1,32–34) 149 3.2.2.1 Joh 1,32: Die Vision des Johannes 149 3.2.2.2 Joh 1,33: Die Vision als Teil der göttlichen Sendung des Johannes 153 3.2.2.3 Joh 1,34: Bekräftigung der Vision und ihrer Deutung 157 3.3 Die Verknüpfung von Joh 1,30 mit dem näheren literarischen Kontext (Joh 1) 162 3.3.1 Die Rolle von Joh 1,30 innerhalb des Erzählverlaufs von Joh 1,19–51 162 3.3.1.1 Die Präexistenzaussage und die Befragung des Täufers durch die Jerusalemer Gesandtschaft in Joh 1,19–28 162 3.3.1.2 Die Präexistenzaussage und die Gründung einer Jüngergruppe um Jesus in Joh 1,35–51 165 3.3.1.3 Der Ort von Joh 1,30 im Erzählverlauf von Joh 1,19–51 und der Plot des Johannesevangeliums 174 3.3.2 Joh 1,30 im Verhältnis zu Joh 1,15 182 3.4 Ergebnisse 187 4 Joh 6,62: Der Hinweis Jesu auf seine Rückkehr an den Ort seiner Präexistenz 193 4.1 Der nähere literarische Kontext von Joh 6,62c 193 4.1.1 Abgrenzung des Abschnitts Joh 6,60–66 193 4.1.2 Joh 6,60–66 und das vorangegangene Lebensbrotgespräch Joh 6,25–59 195 4.1.2.1 Abgrenzung, Struktur und Themen des Lebensbrotgesprächs 195 4.1.2.2 Die Verbindungen von Joh 6,60–66 zum Lebensbrotgespräch 210 4.1.3 Strukturanalyse von Joh 6,60–66 212 4.2 Interpretation von Joh 6,62c 216 4.2.1 Joh 6,60–61: Die Worte Jesu als Anstoß für die Jünger 216 4.2.2 Joh 6,62–63: Die Antwort Jesu als Lösungsangebot 221 4.2.2.1 Ein überraschender Blick nach vorn: Der Aufstieg des Menschensohns (Joh 6,62) 221 4.2.2.2 Ein verheißungsvoller Blick auf die Worte Jesu (Joh 6,63) 243 4.2.3 Joh 6,64–66: Die Ablehnung des Lösungsangebotes durch die Jünger 248 4.3 Ergebnisse 252 5 Joh 8,58: Die Behauptung Jesu, eher als Abraham zu sein 255 5.1 Das Gespräch Joh 8,31–59 als Mikrokontext von Joh 8,58 255 5.1.1 Abgrenzung von Joh 8,31–59 255 5.1.2 Strukturanalyse von Joh 8,31–59 256 5.2 Interpretation von Joh 8,58 im Kontext von Joh 8,31–59 266 5.2.1 Joh 8,31–40: Abraham in der Diskussion um die Identität der »gläubigen Juden« 266 5.2.1.1 Joh 8,31–38: Die Abrahamsnachkommenschaft als Einwand gegen die Verheißung Jesu 267 5.2.1.2 Joh 8,39f.: Abraham als »Vater« der Juden und die Werke der »Kinder« 272 5.2.2 Joh 8,48–59: Abraham in der Diskussion um die Identität Jesu 276 5.2.2.1 Joh 8,48–53: Abrahams Tod und die Lebensverheißung Jesu 276 5.2.2.2 Joh 8,54–56: Abrahams Ausrichtung auf den »Tag Jesu« hin 277 5.2.2.3 Joh 8,57–59: Abraham und das »Alter« Jesu 283 5.3 Ergebnisse 288 6 Joh 17,5.24: Die Hinweise Jesu auf seine vorweltliche Existenz 293 6.1 Joh 17,1–8.20–26 als Mikrokontexte von Joh 17,5d.24i 293 6.1.1 Eingrenzung der Mikrokontexte innerhalb von Joh 17 293 6.1.2 Strukturanalyse von Joh 17,1–8.20–26 294 6.2 Interpretation von Joh 17,5d.24i im Kontext des Abschiedsgebets Jesu (Joh 17) 300 6.2.1 Joh 17,5d: Die Bitte Jesu um seine präkosmische Herrlichkeit im Verherrlichungsgeschehen der »Stunde« 300 6.2.2 Joh 17,24i: Die vorweltliche Liebe des Vaters zu Jesus als Begründung für die Gabe von Herrlichkeit 311 6.3 Ergebnisse 322 7 Joh 1,1f.: Der Logos und der »Anfang« 327 7.1 Rückblick: »Präexistenz Jesu« innerhalb der Textstruktur des Johannesevangeliums 327 7.1.1 Die »Störung« erwartbarer Zeitverhältnisse 327 7.1.2 Die chronologische Steigerung 329 7.1.3 Die Verknüpfung mit dem Plot der Erzählung 329 7.2 Joh 1,1f. im Kontext des Prologs (Joh 1,1–18) 332 7.2.1 Der nähere literarische Kontext von Joh 1,1f 332 7.2.1.1 Abgrenzung und Struktur des Prologs 332 7.2.1.2 Joh 1,1–5 als Mikrokontext von Joh 1,1f 340 7.2.2 Interpretation von Joh 1,1f 344 7.2.2.1 Joh 1,1–3: Das uranfängliche Sein des Logos 344 7.2.2.2 Joh 1,4f.: Der Logos und die Menschen 355 7.2.3 Joh 1,1f. und der zweite Abschnitt des Prologs (Joh 1,6–13) 359 7.2.4 Joh 1,1f. und der dritte Abschnitt des Prologs (Joh 1,14–18) 361 7.2.5 Zwischenfazit 363 7.3 Joh 1,1f. als Lektürebasis der folgenden Präexistenzstellen 366 7.3.1 Das Täuferwort (Joh 1,15.30) und der Logos (Joh 1,1f.) 367 7.3.2 Der Aufstieg des Menschensohns (Joh 6,62) und der Logos (Joh 1,1f.) 369 7.3.3 Jesu Sein vor Abraham (Joh 8,58) und der Logos (Joh 1,1f.) 370 7.3.4 Jesu vorweltliche Existenz (Joh 17,5.24) und der Logos (Joh 1,1f.) 372 7.4 Joh 1,1f. als Lektüreziel des Präexistenzmotivs 374 8 Ergebnisse und Ausblick 379 8.1 Der Zusammenhang der Präexistenzstellen im Johannesevangelium 379 8.2 Die zeitliche Steigerung der Präexistenz und die »Stunde« Jesu 381 8.3 Präexistenz und der Weg Jesu 382 8.4 Die Wirklichkeit der Präexistenz Jesu und das johanneische Problembewusstsein 382 8.5 Ausblick: Die Präexistenzaussagen als Bekenntnisaussagen? 383 Appendix 387 Abkürzungen 395 Literaturverzeichnis 395 Stellenregister 411 Sachregister 433 The pre-existence of Jesus is a striking feature of the Gospel According to St. John. The study first defines the linguistic features of pre-existence and then offers a detailed interpretation of the seven times it recurs. These are deliberately structured to occur in a remarkable connection to the narrative drama of Jesus' death and resurrection. In the "hour," pre-existence reaches its apex as existence before the creation of the world
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