Die Politik des P. Clodius Pulcher: Untersuchungen zur Denaturierung des Clientelwesens in der ausgehenden römischen Republik
معرفی کتاب «Die Politik des P. Clodius Pulcher: Untersuchungen zur Denaturierung des Clientelwesens in der ausgehenden römischen Republik» نوشتهٔ Herbert Benner، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden در سال 1987. این کتاب در 20 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Nach seinem spektakulären Übertritt zur Plebs gewann Clodius während seines Tribunats die dauerhafte Gefolgschaft der stadtrömischen Unterschicht. Diese städtische Clientel bildete fortan ständig die Basis, auf der Clodius sein persönliches Machtstreben zu verwirklichen suchte. So finden wir ihn bald auf der Seite des Dreibunds (Caesar, Pompeius, Crassus), bald auf der Seite seiner Gegner. Clodius verstand sich weder als Handlanger für einen der Großen, noch war er ein politischer Hasardeur. In einer Zeit, in der militärische Clientelen die Politik dominierten, war Clodius als Patron der plebs urbana die "zivile" Alternative zu den Heerführern. INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung 2. Die Denaturierung des Bindungswesens 3. Die Politik des Clodius 3.1. Die politische Betätigung des Clodius in den 60er Jahren 3.1.1. Die Auseinandersetzung des Clodius mit der Optimatenfaction 3.1.2. Die Übernahme der popularen Strategie durch Clodius 3.1.3. Die ersten Bemühungen des Clodius um eine ‚neue‘ Gefolgschaft 3.2. Die Tribunatspolitik des Clodius 3.2.1. Die populare Politik des Clodius 3.2.1.1. Die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage der plebs urbana 3.2.1.2. Die Einschränkung der magistratischen Gewalt 3.2.1.3. Die politische Aufwertung der Volksversammlung 3.2.1.4. Die ‚restitutio libertatis‛ als Programmpunkt 3.2.1.5. Die Politisierung der öffentlichen Unzufriedenheit mit dem Dreibund 3.2.2. Die Grundlage und Absicherung des clodianischen Bindungsverhältnisses 3.2.2.1. Das Patronat des Clodius über die plebs urbana 3.2.2.2. Die Diskreditierung und politische Neutralisierung populärer Politiker 3.2.3. Die Organisierung der clodianischen Gefolgschaft 3.2.3.1. Die Rekrutierung der Clodianer 3.2.3.2. Die Organisation der Clodianer über die collegia 3.3. Die Clodianer: eine denaturierte Clientel 3.3.1. Die soziale Zusammensetzung der Clodianer 3.3.1.1. Die Herkunft und wirtschaftliche Lage der Clodianer 3.3.1.2. Die sozialen Gruppierungen innerhalb der clodianischen Gefolgschaft Exkurs: iuvenes barbatuli 3.3.2. Die Verwendung und der Einsatz der Clodianer im öffentlichen Leben 3.3.2.1. comitia tributa und contiones 3.3.2.2. senatus 3.3.2.3. iudicia 3.3.2.4. ludi 3.3.2.5. Die Vertrauenspositionen einzelner Clodianer 3.3.3 Das Bindungsverhältnis zwischen Clodius und seinen Anhängern 3.4. Die Methode und Zielsetzung clodianischer Politik 3.4.1. Die Strukturelemente clodianischer Politik 3.4.1.1. Die contionale Politik 3.4.1.2. Die politische Instrumentalisierung der Prozesse 3.4.1.3. Das Theater als Ort politischer Demonstration 3.4.1.4. Der Rückgriff des Clodius auf traditionelle politische Hilfsmittel 3.4.1.5. Die Gewalt als politisches Mittel 3.4.2. Die Sicherung und der Ausbau der eigenen Machtposition 3.4.2.1. Die Fürsorgepolitik des Clodius 3.4.2.2. Clodius’ Kampf gegen die Vergabe von imperia extraordinaria 3.4.2.3. Die Einflußnahme des Clodius auf die Mehrheitsverhältnisse in den comitia centuriata Exkurs: Freilassung der Sklaven 3.4.3. Clodius und die römische Politik in den Jahren zwischen 58 und 53 v. Chr. 4. Schluß Anhang: Prosopographie der Clodiani 5. Literaturverzeichnis 6. Register Herbert Benner. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral)--universität Tübingen, 1985. Includes Indexes. Bibliography: P. [177]-186.
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