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Die Poetik Der Selbstüberschreitung: Figurationen Transgressiver Subjektivität in Der Literatur Der Moderne (Spectrum Literaturwissenschaft / Spectrum ... / Spectrum Literature, 66)

معرفی کتاب «Die Poetik Der Selbstüberschreitung: Figurationen Transgressiver Subjektivität in Der Literatur Der Moderne (Spectrum Literaturwissenschaft / Spectrum ... / Spectrum Literature, 66)» نوشتهٔ Löschburg, Joris، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

This study examines literary fantasies of boundary dissolution as a development constitutive of modernism. The concept of transgressive subjectivity denotes an extreme form of aesthetic subjectivity resulting from writing about oneself. Drawing on Foucault, this approach enables an interpretation of literature as a space of possibility that generates radical alternatives to modern subjectivity. Inhalt Teil I: Die Poetik der Selbstüberschreitung. Einführung, Kontext und Theorie 1. Einführung in die Studie 2. Die historische Entwicklung transgressiver Subjektivität 3. Exkurs: Friedrich Nietzsches Philosophie der schöpferischen Selbstüberwindung Teil II: Die heroisch-kriegerische Moderne. Ernst Jüngers Selbstgeburt aus dem Kampf 1. Die Vorahnung des Krieges in der Literatur. Einführung 2. In Stahlgewittern. Die Ästhetisierung des Krieges bei Ernst Jünger 3. Grundzüge des heroisch-kriegerischen Subjektmodells 4. Exkurs. Dada-Dekonstruktionen Teil III: Gläserne Grenzen. André Breton und das surrealistische Schreiben des Selbst 1. Einführung: Surrealismus als Lebensform 2. Die Ästhetisierung des Unbewussten 3. Surrealistische Subjektivität in André Bretons Nadja 4. Grundzüge einer surrealistischen Ökonomie der Verausgabung Teil IV: Im Rausch der Selbstbetrachtung. Robert Müllers Tropen 1. Die exotistische Sehnsucht der Moderne 2. Eine Poetik des Übergangs: Robert Müllers Tropen 3. Im Rausch der Selbstbeobachtung Teil V: Des Schmetterlings zweifelnder Flügel – Walter Benjamins Rauscharbeit an sich 1. Die künstlichen Paradiese der Moderne. Einführung 2. Walter Benjamins Haschisch-Protokolle 3. Rausch als selbsttechnisches Experimentierfeld Teil VI: Im Haus der Verzweiflung. Fazit und Ausblick 1. Im Haus der Verzweiflung 2. Das transgressive Schreiben über sich 3. Schluss: Sprache als Transgressionsmedium Literaturverzeichnis In der Forschungsarbeit werden Texte untersucht, in denen Phantasien der Selbstüberschreitung und Entgrenzung im Rahmen des Schreibens über sich beschrieben werden. Dabei wird die Entwicklung transgressiver Subjektivität als eine Extremform ästhetischer Subjektivität herausgearbeitet, für die der potentiell unabschließbare Akt der Selbstüberschreitung konstitutiv ist und die sich in der Literatur in heterogenen Formen (Figurationen) niederschlägt. Die Literatur wird als ein Möglichkeitsraum deutlich, in dem sich über das Feld der Literatur / Ästhetik hinausgehende, radikale Gegenentwürfe zur ‚modernen Subjektivität' entwickelt haben. Unter Bezug auf Michel Foucaults Konzept der Selbsttechniken wurden diese als Formen einer individuellen Ästhetik der Existenz interpretiert. Dabei geht es darum nachzuvollziehen, auf welcher historischen Grundlage, mit welchen Techniken und im Sinne welcher Zielstellungen, Figurationen transgressiver Subjektivität literarisiert werden. Das aktuelle Spektrum der Literaturwissenschaft ist durch eine komparatistische und kulturwissenschaftliche Öffnung mit mannigfachen interdisziplinären Anschlüssen gekennzeichnet. Die Reihe spectrum Literaturwissenschaft versteht sich als Forum dieser pluralistischen Neuformierung der Literaturwissenschaft; sie präsentiert Studien von methodisch innovativem, häufig komparatistischem Zuschnitt, deren Ergebnisse über enge nationalphilologische Horizonte hinaus von exemplarischer Bedeutung sind
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