معرفی کتاب «Die Organisation des Washington Consensus : Der Internationale Währungsfonds und seine Rolle in der internationalen Finanzarchitektur» نوشتهٔ Christian Kellermann, 1974-، منتشرشده توسط نشر SSOAR در سال 2006. این کتاب در 9 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) in der internationalen Finanzarchitektur ist seit seiner Gründung umstritten. Im Zuge der asiatischen Wirtschafts- und Finanzkrise in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre erreichte die Auseinandersetzung eine neue Dimension. Globale Proteststürme und Kritik von Seiten prominenter Experten haben die Legitimität des IWF empfindlich gestört - seine Politik sei krisenverschärfend und einseitig auf Interessen großer Gläubiger ausgerichtet. Mit dem IWF rückte auch der Washington Consensus als neoliberale EntwicklungsÝ programmatik verstärkt ins Sichtfeld der Kritiker. Die in Folge unternommenen Versuche, den Aufgabenbereich des IWF zu reformulieren, blieben jedoch relativ erfolglos. Diesen Reformdiskurs analysiert der Autor aus einer machttheoretischen Perspektive und durchleuchtet dabei die Organisation des Washington Consensus . Inhalt Danksagung Einleitung I. Machtkonzepte in der internationalen Politik 1. Mainstream-Theorien 1.1 Interessentheorie der hegemonialen Stabilität 1.2 Ideentheorie und strategisches Kausalwissen 1.3 Relative Autonomie bei Institutionentheorien 1.4 Regimemacht im neoliberalen Institutionalismus 1.5 Konstruktivistische Erweiterung des Realismus 2. Kritische Theorien 2.1 Multidimensionalität der Macht 2.2 Grundbegriffe der Hegemonietheorie 2.3 Internationale Politische Ökonomie 2.4 Diskurstheorie und dezentrale Macht 3. Forschungsfragen und Vorgehensweise 3.1 Spezifizierung der Forschungsfrage und Hypothesen 3.2 Methoden und Arbeitsschritte II. Der IMF im Wandel 1. Gründungsdiskurs von Bretton Woods 2. Organisation und Governance des IMF 2.1 Hierarchische Organisationsstruktur und Technokratie 2.2 Asymmetrisches Quotensystem und Konsensprinzip 3. Struktureller Wandel des IMF-Handlungsfeldes 3.1 Existenzkrise des IMF im Post-Bretton-Woods-System 3.2 Durchbruch des Washington Consensus in der Schuldenkrise 3.3 Global Finance und Erhöhung der Krisendynamik 3.4 Die Asienkrise als systemisches Diskursereignis 4. Resümee III. Akteure des Reformdiskurses 1. Laissez-Fairers 1.1 Reformziel: Reduzierung des IMF-Mandats 1.2 Diskursmacht: Two-Level-Games und US-Vetomacht 2. Internationale Finanzgemeinde 2.1 Reformziel: Erhaltung des Status quo 2.2 Diskursmacht: Netzwerke des Washington Consensus 3. Institutionalisten 3.1 Reformziel: Kernkompetenzen und Einbindung des Privatsektors 3.2 Diskursmacht: Institutionalisierung und Informalisierung 4. Internationale Finanzmarktstabilisierer 4.1 Reformziel: Genuiner Lender of Last Resort 4.2 Diskursmacht: Intellektuelle und Transformation 5. Globalisierungskritiker 5.1 Reformziel: Demokratisierung und globale Regulierung 5.2 Diskursmacht: Mobilisierung durch Moralisierung 6. Resümee IV. Reform des IMF oder Anpassung durch institutionelles Lernen? 1. Transparenz 1.1 Good Governance und Überwachungsstrategie 1.2 Strukturanpassung durch Standards und Kodizes 2. Fazilitäten 2.1 Institutionalisierung der Lender of Last Resort-Rolle 2.2 Strukturanpassung durch Armutsreduzierung 3. Konditionalitäten 3.1 Mission Creep und neue Konditionalitätsrichtlinien 3.2 Strukturanpassung durch Ownership 4. Kapitalverkehrsliberalisierung 4.1 Scheitern der Universalisierungsstrategie 4.2 Strukturanpassung durch Sequencing 5. Resümee V. Das Scheitern der Reforminitiative eines internationalen Insolvenzrechts 1. Wissenschaftsdiskurs 1.1 Frühe Analogien zum US-Insolvenzrecht 1.2 Jeffrey Sachs’ Rede in Folge der Mexikokrise 2. Politischer Diskurs 2.1 Marktbasierte Ansätze des Kontraktualismus 2.2 Vorläufer des statutarischen Ansatzes 3. Sovereign Debt Restructuring Mechanism (SDRM) 3.1 SDRM1: Die statutarische Insolvenzordnung für Staaten 3.2 SDRM2: Strategie des Two-Track-Approach 3.3 SDRM3: Eliminierung der Automatic Stay Provision 4. Resümee Fazit Literatur Schaubildverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 319 Die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) in der internationalen Finanzarchitektur ist seit seiner Gründung umstritten. Im Zuge der asiatischen Wirtschafts- und Finanzkrise in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre erreichte die Auseinandersetzung eine neue Dimension. Globale Proteststürme und Kritik von Seiten prominenter Experten haben die Legitimität des IWF empfindlich gestört - seine Politik sei krisenverschärfend und einseitig auf Interessen großer Gläubiger ausgerichtet. Mit dem IWF rückte auch der Washington Consensus als neoliberale Entwicklungsprogrammatik verstärkt ins Sichtfeld der Kritiker. Die in Folge unternommenen Versuche, den Aufgabenbereich des IWF zu reformulieren, blieben jedoch relativ erfolglos. Diesen Reformdiskurs analysiert der Autor aus einer machttheoretischen Perspektive und durchleuchtet dabei die Organisation des Washington Consensus. Globalisierung,Finanzmärkte,Insolvenzrecht,Diskurs,IWF,Politik,Wirtschaftssoziologie,Finanzwirtschaft,Politikwissenschaft,Globalization,Politics,Economic Sociology,Finance,Political Science Abstract: Die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) in der internationalen Finanzarchitektur ist seit seiner Gründung umstritten. Im Zuge der asiatischen Wirtschafts- und Finanzkrise in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre erreichte die Auseinandersetzung eine neue Dimension. Globale Proteststürme und Kritik von Seiten prominenter Experten haben die Legitimität des IWF empfindlich gestört - seine Politik sei krisenverschärfend und einseitig auf Interessen großer Gläubiger ausgerichtet. Mit dem IWF rückte auch der Washington Consensus als neoliberale Entwicklungsprogrammatik verstärkt ins Sichtfeld der Kritiker. Die in Folge unternommenen Versuche, den Aufgabenbereich des IWF zu reformulieren, blieben jedoch relativ erfolglos. Diesen Reformdiskurs analysiert der Autor aus einer machttheoretischen Perspektive und durchleuchtet dabei die Organisation des Washington Consensus
Die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) in der internationalen Finanzarchitektur ist seit seiner Gründung umstritten. Im Zuge der asiatischen Wirtschafts- und Finanzkrise in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre erreichte die Auseinandersetzung eine neue Dimension. Globale Proteststürme und Kritik von Seiten prominenter Experten haben die Legitimität des IWF empfindlich gestört - seine Politik sei krisenverschärfend und einseitig auf Interessen großer Gläubiger ausgerichtet. Mit dem IWF rückte auch der Washington Consensus als neoliberale Entwicklungsprogrammatik verstärkt ins Sichtfeld der Kritiker. Die in Folge unternommenen Versuche, den Aufgabenbereich des IWF zu reformulieren, blieben jedoch relativ erfolglos. Diesen Reformdiskurs analysiert der Autor aus einer machttheoretischen Perspektive und durchleuchtet dabei die Organisation des Washington Consensus.