Die Ordnungsethik der globalen Finanzkrise: Eine Analyse anhand von Dilemmastrukturen (Wirtschaftsethik in der globalisierten Welt) (German Edition)
معرفی کتاب «Die Ordnungsethik der globalen Finanzkrise: Eine Analyse anhand von Dilemmastrukturen (Wirtschaftsethik in der globalisierten Welt) (German Edition)» نوشتهٔ Philipp Alexander Münch (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Entstehung Der Größten Finanzkrise Der Nachkriegsgeschichte Kann Auf Eine Reihe Von Mikro- Und Makroökonomischen Faktoren Zurückgeführt Werden, So Wie Etwa Die Blasenbildung Auf Dem Us-immobilienmarkt, Den Einsatz Von Finanzinnovationen In Verbindung Mit Zunehmender Internationaler Deregulierung, Die Wachsende Private Und öffentliche Verschuldung, Die Auf Kurzfristigkeit Ausgelegten Vergütungssysteme Der Finanzindustrie Und Viele Mehr. Bei Näherer Betrachtung Erweisen Sich Diese Punkte Nur Als Symptome Für Noch Tiefer Liegende Wurzeln Der Krise. Das Problem Hinter Den Problemen Zeigt Die Existenz Ganzer Pyramiden Von Teilweise In Gegenseitiger Abhängigkeit Stehenden Dilemmastrukturen Unterschiedlicher Rangordnung. Den Theoretischen Kern Bildet Dabei Das Aus Der Spieltheorie Bekannte Modell Des Gefangenendilemmas. Befinden Sich Die Märkte In Situationen Von Gefangenendilemmata, Korrigieren Sie Sich Nicht Von Selbst Und Tendieren Ohne Angemessene Regulierung Zu Exzessen. Eine Wirkungsvolle Rahmenordnung Ist Geboten, Damit Markt Und Wettbewerb Ihr Inhärentes Potenzial Zum Wohle Der Menschen Zur Geltung Bringen Können. Es Ist Aufgabe Der Staatlichen Governance, Die Dynamischen Weltwirtschaftlichen Prozesse Zu Kanalisieren Und Hierbei Existente Dilemmastrukturen Aufzubrechen. Werden Konstellationen Dieser Art Nicht Erkannt, Sind Fehlerhafte Diagnosen Und Falsche Therapiemaßnahmen Die Folge.-- Philipp Alexander Münch. Includes Bibliographical References. Die Entstehung der größten Finanzkrise der Nachkriegsgeschichte kann auf eine Reihe von mikro- und makroökonomischen Faktoren zurückgeführt werden, so wie etwa die Blasenbildung auf dem US-Immobilienmarkt, den Einsatz von Finanzinnovationen in Verbindung mit zunehmender internationaler Deregulierung, die wachsende private und öffentliche Verschuldung, die auf Kurzfristigkeit ausgelegten Vergütungssysteme der Finanzindustrie und viele mehr. Bei näherer Betrachtung erweisen sich diese Punkte nur als Symptome für noch tiefer liegende Wurzeln der Krise. Das Problem hinter den Problemen zeigt die Existenz ganzer Pyramiden von teilweise in gegenseitiger Abhängigkeit stehenden Dilemmastrukturen unterschiedlicher Rangordnung. Den theoretischen Kern bildet dabei das aus der Spieltheorie bekannte Modell des Gefangenendilemmas. Befinden sich die Märkte in Situationen von Gefangenendilemmata, korrigieren sie sich nicht von selbst und tendieren ohne angemessene Regulierung zu Exzessen. Eine wirkungsvolle Rahmenordnung ist geboten, damit Markt und Wettbewerb ihr inhärentes Potenzial zum Wohle der Menschen zur Geltung bringen können. Es ist Aufgabe der staatlichen Governance, die dynamischen weltwirtschaftlichen Prozesse zu kanalisieren und hierbei existente Dilemmastrukturen aufzubrechen. Werden Konstellationen dieser Art nicht erkannt, sind fehlerhafte Diagnosen und falsche Therapiemaßnahmen die Folge. Der Inhalt · Dilemmastrukturen als Wurzel globaler Probleme · Dilemmastrukturen in der Finanz- und Staatsschuldenkrise der Gegenwart · Das Gefangenendilemma im Zentrum ethischer Argumentation Die Zielgruppen · Studierende und Lehrende der Wirtschaftsethik · Studierende und Lehrende der Wirtschaftswissenschaften · Berufspraktiker aus Wirtschaft und Politik Der Autor Philipp Alexander Münch promovierte am Lehrstuhl für Wirtschaftsethik der Technischen Universität München. Nach mehrjähriger Tätigkeit in einer deutschen Großbank ist er derzeit als Unternehmensberater tätig Die Entstehung der größten Finanzkrise der Nachkriegsgeschichte kann auf eine Reihe von mikro- und makroökonomischen Faktoren zurückgeführt werden, so wie etwa die Blasenbildung auf dem US-Immobilienmarkt, den Einsatz von Finanzinnovationen in Verbindung mit zunehmender internationaler Deregulierung, die wachsende private und öffentliche Verschuldung, die auf Kurzfristigkeit ausgelegten Vergütungssysteme der Finanzindustrie und viele mehr. Bei näherer Betrachtung erweisen sich diese Punkte nur als Symptome für noch tiefer liegende Wurzeln der Krise. Das Problem hinter den Problemen zeigt die Existenz ganzer Pyramiden von teilweise in gegenseitiger Abhängigkeit stehenden Dilemmastrukturen unterschiedlicher Rangordnung. Den theoretischen Kern bildet dabei das aus der Spieltheorie bekannte Modell des Gefangenendilemmas. Befinden sich die Märkte in Situationen von Gefangenendilemmata, korrigieren sie sich nicht von selbst und tendieren ohne angemessene Regulierung zu Exzessen. Eine wirkungsvolle Rahmenordnung ist geboten, damit Markt und Wettbewerb ihr inhärentes Potenzial zum Wohle der Menschen zur Geltung bringen können. Es ist Aufgabe der staatlichen Governance, die dynamischen weltwirtschaftlichen Prozesse zu kanalisieren und hierbei existente Dilemmastrukturen aufzubrechen. Werden Konstellationen dieser Art nicht erkannt, sind fehlerhafte Diagnosen und falsche Therapiemaßnahmen die Folge.-- Provided by Publisher Front Matter....Pages 1-8 I. Einleitung....Pages 9-15 Front Matter....Pages 17-17 Die Charakterisierung der Ökonomik....Pages 19-20 Die Systematik von Dilemmastrukturen....Pages 21-69 Die primären Dilemmastrukturen in der Finanz- und Staatsschuldenkrise der Gegenwart....Pages 71-211 III. Der sich beschleunigende Globalisierungsprozess und das Erfordernis einer neuen Schubkraft für die Global Marshallplan Initiative....Pages 213-220 IV. Zusammenfassung und Ausblick....Pages 221-229 Back Matter....Pages 231-260
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